Sonderveröffentlichung

Sanieren & Modernisieren Für ein sicheres Gefühl

Sicherheit und Geborgenheit im eigenen Zuhause sind ein wertvolles Gut. Jeder, der schon einmal Opfer eines Einbruchs wurde, kann davon berichten.

Durchschlafen mit einem guten Gefühl: Sicherheitsfunktionen stehen bei Smart-Home-Nutzern besonders hoch im Kurs. Foto: djd/www.theben.de

24.07.2020

Die psychischen Folgen belasten die Betroffenen oft monatelang. Eine gute Vorbeugung ist daher mehr als empfehlenswert. Ebenso will man seine Lieben vor Brandgefahren und weiteren Risiken im Zuhause schützen. Elektronische Helferlein im Smart Home bieten dazu zahlreiche Möglichkeiten.
     

Clevere Technik nutzen

Viele Verbraucher denken beim Stichwort Smart Home an intelligente Lautsprecher oder das Einschalten der Beleuchtung per Smartphone. Doch die clevere Technik kann noch viel mehr, gerade wenn es um die persönliche Sicherheit geht. So bieten einfach zu installierende und bedienungsfreundliche Systeme zahlreiche Funktionen rund um Einbruchschutz, Brandverhinderung und Datensicherheit. Ein Beispiel dafür ist die intelligente Anwesenheitssimulation. Sie betätigt die Beleuchtung oder die Behänge wie Rollläden und Jalousien an jedem Tag zu einer anderen Uhrzeit, um eine Anwesenheit der Bewohner vorzutäuschen. Einbrecher kommen so erst gar nicht in Versuchung. Zu einem Gefühl der Sicherheit trägt maßgeblich die sogenannte Panikfunktion bei, etwa wenn man nachts aufwacht und den Eindruck hat, es befände sich jemand Fremdes im Haus: Mit nur einem Tastendruck lassen sich dann alle Behänge öffnen. Gleichzeitig wird im gesamten Eigenheim das Licht eingeschaltet. Ungebetene Gäste dürften in diesem Fall sofort das Haus verlassen.

Feuergefahren bannen, Stromverbrauch senken

Wohnungsbrände lassen sich zum Beispiel mit der Funktion „Zentral Aus“ verhindern. So bleibt nicht mehr versehentlich das Bügeleisen eingeschaltet, wenn man morgens in Hektik ist und schnell aus dem Haus muss. Gleichzeitig hilft die Funktion beim Stromsparen, da es keinen Standby-Verbrauch gibt. Eine Wetterstation im Smart Home wiederum erkennt, wann es zu regnen beginnt oder ein Sturm aufzieht. Dann schließt das Haus ganz alleine die Fenster und fährt Jalousien sowie Markisen ein, damit es zu keinen Schäden kommt. djd

Info
Unter bestimmten Voraussetzungen ist beispielsweise eine Förderung durch die Kfw von bis zu 1600 Euro möglich.
      

Endlich durchatmen

Eine moderne Wohnraumlüftung verbessert die Luftqualität zu Hause.

Die Luft in unseren Wohnräumen ist bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Filter in Wohnraumlüftungen reinigen die Atemluft wirksam und lassen uns befreit durchatmen. Foto: djd/BDH/PheelingsMedia - stock.adobe.com
Die Luft in unseren Wohnräumen ist bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Filter in Wohnraumlüftungen reinigen die Atemluft wirksam und lassen uns befreit durchatmen. Foto: djd/BDH/PheelingsMedia - stock.adobe.com

Die Luft, die wir täglich in unserem Zuhause oder im Büro einatmen, ist schmutziger als gedacht: Nach Angaben der Europäischen Lungen Stiftung (European Lung Foundation – ELF) ist die Innenraumluft bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Dies kann auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder auch Allergien auslösen.
     

Innenluftverschmutzung



Viele Schadstoffe in der Raumluft sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Winzige Feinstaub-Partikel, gasförmige Stoffe, die sich oftmals aus Baustoffen oder Möbeln lösen und in der Raumluft anreichern, oder Viren sind in der Raumluft „gefangen“ und können bei schlechter Belüftung nicht nach draußen entweichen. Manuelles Lüften verbessert die Luftqualität nur bedingt, denn auch von außen dringen Schadstoffe in die Wohn- und Arbeitsräume ein. Die Fachleute der ELF sprechen sogar von einer sogenannten Innenluftverschmutzung (Indoor Air Pollution).

Bislang wurden über 900 verschiedene Schadstoffe in Wohnungen, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln definiert. Manche davon in zwei- bis fünffach höheren Konzentrationen als in der Außenluft. Mit intelligenter Haustechnik lässt sich jedoch endlich wieder in Innenräumen befreit durchatmen. Eine Wohnraumlüftung beispielsweise sorgt automatisch für einen effizienten Luftaustausch zum Entfernen der Schadstoffe – gerade bei der modernen, dichten Bauweise ist dies notwendig. Unter www.wohnungs-lueftung.de informiert die Initiative „Gute Luft“ über solche Lüftungsanlagen. Dort gibt es auch wertvolle Hinweise zu Förderungen – beispielsweise durch die Kfw.

Automatisch frische Luft

Der neueste Trend sind integrierte Sensoren, die Schadstoffe in der Raumluft erkennen und exakt den benötigten Luftaustausch steuern. Zusätzlich bleibt die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert – auch bei Abwesenheit der Bewohner oder geschlossenem Fenster. Die frische Luft wird durch einen Filter im Lüftungsgerät geführt und dadurch gereinigt. Es gibt bereits spezielle Feinstaub- und Pollenfilter für Lüftungsanlagen, die kleinste Partikel abfangen können. Zur Reinigung können die Bewohner die Filtereinheit ganz einfach herausnehmen und mit einem Staubsauger absaugen. So herrscht jederzeit ein gesundes Wohlfühlklima im eigenen Zuhause. djd

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