125 Jahre Hotel-Restaurant Buck Liebe zur Tradition und Mut zu Neuem

Eine feste Größe in der Stadt Bad Urach: Das Hotel-Restaurant Buck ist bekannt für seine schwäbisch-herzliche Gastlichkeit. Foto: Thomas Kiehl 
Eine feste Größe in der Stadt Bad Urach: Das Hotel-Restaurant Buck ist bekannt für seine schwäbisch-herzliche Gastlichkeit. Foto: Thomas Kiehl 
11.03.2019


Firmen: Die Betreiber des Hotel-Restaurants Buck sind seit Generationen erfolgreiche Gastgeber.

Ein solches Jubiläum ist gerade in der Gastronomie schon etwas Besonderes: Das Hotel- Restaurant Buck in der Neuen Straße in Bad Urach feiert 125 Jahre seines Bestehens. Das Haus ist Treffpunkt für Genießer und für all jene, die in der Kurstadt komfortabel und stilvoll nächtigen wollen. Und das mitten im Zentrum, nur wenige Meter vom historischen Marktplatz entfernt.

Der Traditionsbetrieb ist auch heute noch ein echtes Familienunternehmen, in vierter Generation seit 1988 geführt vom Inhaber – dem Konditormeister und Koch Hans-Wolfgang Buck. Dabei stehen ihm seine Nachfolger bereits zur Seite: Sohn Markus Buck unterstützt ihn seit 2013 als Küchenchef am Herd, Schwiegertochter Vanessa ist, ebenso wie Tochter Stephanie und Ehefrau Ingrid, in Service und Hotel tätig. Alle sind sie vom Fach, und alle haben sie das Gastronomen- Gen der Vorfahren ganz offensichtlich geerbt.

Familie Buck feiert 2019 das 125-jährige Bestehen ihres Hauses: (von links) Vanessa Buck, Markus Buck, Hans-Wolfgang Buck, Ingrid Buck und Stephanie Buck. Foto: mcj
Familie Buck feiert 2019 das 125-jährige Bestehen ihres Hauses: (von links) Vanessa Buck, Markus Buck, Hans-Wolfgang Buck, Ingrid Buck und Stephanie Buck. Foto: mcj
Mit im Haus arbeiten zudem ein Konditor und fünf weitere Angestellte, die ebenfalls mit dafür sorgen, dass der Betrieb rund läuft und man den hohen Standard stets erfüllt. Denn wer Restaurant oder Hotel besucht, stellt schnell fest: Hier werden Gastlichkeit und Qualität ganz groß geschrieben. Und so ist die Familie Buck seit 125 Jahren auf Erfolgskurs. Ein Grund dafür ist die Besinnung auf Traditionen, außerdem hat man sich auch Neuem nie verschlossen und das Haus kontinuierlich ausgebaut und umgestaltet.

Als „Schmeck den Süden“- Gastronomen legen Hans-Wolfgang Buck und Markus Buck in der Küche zudem Wert auf beste saisonale Zutaten aus der Region, die sie besonders gerne zu köstlichen schwäbischen Gerichten veredeln. Beide haben ihr Handwerk in gehobenen Häusern gelernt, der Senior am Tegernsee, Junior Markus in Baiersbronn.

Kulinarische Schätze

Im Jubiläumsjahr legt man den Fokus bewusst noch mehr auf Schwabens kulinarische Schätze. „Wir haben in alten Rezeptbüchern gestöbert und dabei viele altschwäbische, oft auch einfache Speisen entdeckt, die wir neu interpretieren“, erzählt Markus Buck. Und so dürfen sich die Gäste 2019 neben den traditionellen schwäbischen Klassikern auf viele Schmankerl freuen, die es nur hier so gibt – von der schwäbischen Laugenbrezelsuppe bis hin zu Gerichten mit Innereien.

Die Geschichte des Hauses begann 1894 mit einer Bäckerei und einem Kolonialwarenladen, beides gegründet vom Bäckermeister Samuel Buck am Standort in der Neuen Straße. 1902 konnte die Familie das Haus erwerben, allerdings musste nach dem frühen Tod Samuels im Jahr 1909 dessen Ehefrau das Geschäft bis 1915 alleine führen.

Nach dem Ersten Weltkrieg eröffnete Sohn Hermann Buck die Bäckerei wieder und wandelte sie ab 1923 in eine Konditorei um, die über die Jahre vergrößert wurde. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte der Betrieb, in den Jahren nach 1945 gelang es Hermann Buck, das Café erneut zum Erfolg zu führen und bis 1952 zu erweitern. 1956 stieg dann Sohn Wolfgang in das Familienunternehmen ein, das er ab 1963 leitete. Auch er scheute sich nicht vor Veränderungen, ließ 1967 das alte Haus abbrechen und einen Neubau erstellen, der nun auch Fremdenzimmer vorsah – dem Café wurde ein Hotelbetrieb angegliedert, den man 1971 und 1973 erweiterte.

Mit Hans-Wolfgang Buck übernahm in den 80er Jahren die vierte Generation, auch unter seiner Leitung standen Umbau-Phasen und Erweiterungen an. Und was ist für die Zukunft angedacht? Noch in diesem Jahr wollen die Bucks eine GbR gründen und die Unternehmensführung teilen. Außerdem sind weitere Modernisierungen geplant. Und wer weiß, vielleicht steht mit der heute sechsjährigen Leonie und der dreijährigen Sophie in einigen Jahren schon die sechste Gastronomen- Generation am Start. mcj
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