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Elektro-Innung Immer informiert, wer vor der Türe steht

Zuhause: Moderne Türkommunikationssysteme bieten ein Plus an Sicherheit.


27.04.2020

Immer wieder hört man heute von Trickbetrügern, die sich unter einem Vorwand Zutritt zu einer Wohnung oder zu einem Haus verschaffen und dort Möglichkeiten und Erfolgschancen für einen späteren Einbruch ausspionieren. Besonders leicht haben sie es bei Bewohnern, die ihnen unbedacht die Tür öffnen – weil sie über keinerlei Türkommunikation verfügen, über die sie einen unbekannten Besucher sicher hinter verschlossener Tür zunächst identifizieren könnten.

„Türkommunikationssysteme bieten nicht nur ein deutliches Plus an Sicherheit, sondern auch einen enormen Komfortgewinn. Smarte Systeme tragen außerdem zur Barrierefreiheit einer Wohnung oder eines Hauses bei“, weiß Rüdiger Hofmann, Obermeister der Elektro-Innung Reutlingen.

Bei klassischen Türkommunikationssystemen lässt sich über eine Wohnungsstation mit Gegensprechanlage und integriertem Türöffner mit den Besuchern sprechen. Diese Wohnungsstation kann an zentraler Stelle, etwa im Flur, oder auch in jedem beliebigen Zimmer installiert werden. Das hat den Vorteil, dass man nicht immer den Weg zur Wohnungs- oder Haustür zurücklegen muss, um Gäste einzulassen oder gegebenenfalls auch abzuweisen.

Eine Alternative sind Systeme, die sich mit der Telefonanlage verbinden lassen. Dann fungiert das Telefon als Türklingel, und man kann direkt über den Telefonhörer mit der unbekannten Person vor der Haustür in Kontakt treten. Möchte man den Besucher hereinlassen, kann die Haustür sogar über das Telefon geöffnet werden.

Bei Kommunikationssystemen mit integrierter Kamera besitzt die Wohnungsstation zudem einen Bildschirm, mit dem die Bewohner schnell und sicher überprüfen können, wer klingelt. Besonders praktisch sind Geräte mit Nachtsichtfunktion und automatischer Bild- und Tonaufzeichnung.

Infos per App

Moderne Türkommunikationsanlagen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, über ein entsprechendes „Gateway“ das Bild des Besuchers auf dem Smartphone oder Tablet anzuzeigen. In diesem Fall ist es noch einfacher, insbesondere für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, die Haustür bequem vom Sofa aus zu öffnen.

Sind die Bewohner unterwegs, informiert sie die App, wenn es an der Haustür klingelt, und sie können direkt über das Smartphone mit dem Besucher sprechen. Ist es ein ungebetener Gast, dem man die Tür sowieso nicht öffnen würde, bemerkt dieser gar nicht, dass eigentlich niemand zu Hause ist. Und klingelt der langerwartete Paketbote, kann man ihm von unterwegs das Gartentor oder die Haustür öffnen, damit er die Lieferung abstellen kann.

Türkommunikationssysteme sind sowohl als Unterputz- als auch als Aufputzvariante erhältlich. Sie eignen sich also nicht nur für Neubauten, sondern lassen sich auch in bestehenden Gebäuden nachrüsten.

Besonders einfach gelingt das, wenn die Türsprechanlage über eine vorhandene Zwei-Draht-Bus-Installation erweitert wird oder Elektroinstallationsrohre vorhanden sind, in die unkompliziert neue Leitungen für die Daten- und Stromversorgung gezogen werden können. Bauherren, die nicht von Anfang an eine Türkommunikation für ihr Haus vorsehen, sollten daher an Elektroinstallationsrohre denken, um auch in der Zukunft flexibel zu bleiben.

Übrigens: Die KfW-Bankengruppe unterstützt Bauherren und Eigentümer mit Darlehen und Zuschüssen. Und: Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ informieren Polizei und auch Elektro-Innungs-Fachbetriebe am Sonntag, 25. Oktober, mit Aktionen am Tag des Einbruchschutzes darüber, wie man Haus und Wohnung effektiv sichern kann. Noch mehr Infos über sichere Türkommunikationssysteme erhalten Interessierte bei den Innungsfachbetrieben oder bei der Elektro-Innung Reutlingen. pm
  

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