Sonderveröffentlichung

Schöne Zähne Strahlendes Lächeln auch im Alter

Ab 40 Jahren brauchen Zähne und Zahnfleisch besondere Pflege und Aufmerksamkeit. Denn gute Mundhygiene hilft, Zahnverlust zu vermeiden.

Zweimal am Tag sollte man für mindestens je drei Minuten die Zähne reinigen. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/Andriy Popov 

12.05.2020

Nicht nur Haut und Haare altern beim Menschen – auch bei den Zähnen setzt ab etwa 40 Jahren ein entsprechender Prozess ein. Bis dahin haben die Zähne schon viel leisten müssen. Das hinterlässt Spuren: Rückstände von Kaffee, Tee und Tabak etwa sorgen für unschöne Verfärbungen.

Für die meisten Menschen gehört regelmäßige Zahnpflege zum Alltag. Sie reinigen ihre Zähne in der Regel mindestens zweimal pro Tag. Irgendwann aber reicht dies nicht mehr aus, um alle Bakterien und Verunreinigungen zu entfernen. Unsichtbare Beläge bleiben auf und zwischen den Zähnen erhalten und können Zähne und Zahnfleisch schädigen.

Tipps zur Zahnpflege

Parodontitis und Karies sind später dann der Hauptgrund für Zahnverlust. Das bedeutet in der Regel Zahnersatz – und der kann ins Geld gehen. Für ein Implantat mit Aufbau ist ohne Versicherung beispielsweise eine Eigenbeteiligung in vierstelliger Höhe üblich.

Deshalb ist es wichtig, auf eine ausreichende Mundhygiene zu achten. Der Verein „Initiative proDente“ hat auf der Seite www.prodente.de Tipps zur richtigen Zahnpflege zusammengestellt. Damit kann man Parodontitis und Karies vorbeugen und Zahnersatz möglichst vermeiden.

Es gilt, zweimal am Tag für mindestens je drei Minuten die Zähne zu reinigen. Die Zahncreme sollte Fluoride enthalten. Einmal am Tag sollte man die Zahnzwischenräume entweder mit Zahnseide oder mit Interdentalbürsten reinigen. Nicht gut für Zähne und Zahnfleisch ist heftiges Querschrubben und seitliches Auf-und-ab-Bürsten mit zu viel Druck. Dadurch wird der Zahnbelag nicht effektiv entfernt und die Zähne auf Dauer geschädigt.

Es gilt, zweimal am Tag für mindestens je drei Minuten die Zähne zu reinigen. Die Zahncreme sollte Fluoride enthalten. Einmal am Tag sollte man die Zahnzwischenräume entweder mit Zahnseide oder mit Interdentalbürsten reinigen. Nicht gut für Zähne und Zahnfleisch ist heftiges Querschrubben und seitliches Auf-und-ab-Bürsten mit zu viel Druck. Dadurch wird der Zahnbelag nicht effektiv entfernt und die Zähne auf Dauer geschädigt.

Besser ist es, die Vibrationstechnik oder auch Rütteltechnik zu nutzen. Dazu die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand aufsetzen und leicht rütteln. So werden die hartnäckigsten Zahnbeläge gelockert. Elektrische Zahnbürsten erledigen diese empfohlene Vibrationstechnik automatisch. Als Faustregel für die Reihenfolge beim Putzen gilt, erst die Kauflächen, dann die Zahnreihen außen, danach die Zahnreihen innen reinigen.

Mundhöhlenbakterien siedeln sich vorzugsweise auf dem hinteren Zungenabschnitt an und bilden dort ein Reservoir. Wer dauerhaft Parodontose und Karies verhindern will, sollte deshalb auch einen speziellen Zungenschaber einsetzen: Dazu die Zunge herausstrecken und an der Spitze festhalten, dann von hinten nach vorne schaben.

Ebenfalls wichtig ist es, eine professionelle Zahnreinigung ein- bis zweimal jährlich in der Zahnarztpraxis durchführen zu lassen. Dabei werden Zahnbelag und Zahnstein sehr gründlich entfernt, die Zähne poliert und fluoridiert. Zugleich erhält der Patient Hinweise zur Zahn- und Mundhygiene. Ohne Zahnzusatzversicherung bleibt der Patient auf einem Großteil der Kosten sitzen, wenn die Zähne Schaden genommen haben und dann aufwendige Behandlungen notwendig sind. djd


Sich der Furcht stellen

Eine Dentalphobie ist grundsätzlich heilbar: Jeder Fünfte ist betroffen.

Der Furcht vor dem Zahnarzt muss man sich stellen. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/ Lev Dolgachov
Der Furcht vor dem Zahnarzt muss man sich stellen. Foto: djd/ergodirekt.de/PantherMedia/ Lev Dolgachov

Die Hände sind feucht, das Herz pocht wie wild, man kann keinen klaren Gedanken mehr fassen: Wer unter einer sogenannten Dentalphobie leidet, hat panische Angst vor einem Zahnarztbesuch.

Schätzungen zufolge ist etwa jeder fünfte Bundesbürger mehr oder weniger stark davon betroffen. In extremen Fällen wird ein Zahnarztbesuch so lange hinausgezögert, bis die Schmerzen übermächtig sind. In der Zwischenzeit werden Kariesbefall, Zahnstein und peinlicher Mundgeruch lieber in Kauf genommen, als sich behandeln zu lassen. Dies alles ist verbunden mit Nachteilen im privaten und beruflichen Bereich.

Die Ursache für eine Dentalphobie ist oftmals ein schmerzhaftes Erlebnis beim Zahnarzt – oder auch einfach nur die Angst vor einer Spritze oder vor dem Geräusch des Bohrers. Die Furcht vor dem Zahnarzt können Betroffene nur bekämpfen, indem sie sich ihr stellen und beispielsweise mit dem Zahnarzt ganz offen über ihre Sorgen reden. Das Praxispersonal wird dann im Idealfall individuelle Unterstützung anbieten. Zudem gibt es Zahnärzte, die auf Angstpatienten spezialisiert sind.

Eine Alternative ist der Gang zu einem Psychotherapeuten. In einer psychotherapeutischen Kurzbehandlung können Dentalphobiker Strategien gegen die Angst erlernen und ausprobieren. Die Konfrontation mit der eigenen Furcht lohnt sich in jedem Fall. Denn eine krankhafte Zahnarztangst ist prinzipiell heilbar oder lässt sich zumindest lindern.

Zur Auswahl stehen Entspannungsverfahren, Hypnose, der Einsatz von Medikamenten oder auch eine Behandlung unter Vollnarkose. Im Notfall kann eine Narkose sinnvoll sein, langfristig wird aber damit die Angst vor dem Zahnarzt nicht beseitigt. Je früher eine Therapie begonnen wird, desto schneller kann die Angst abgebaut werden und desto leichter lassen sich Schäden an den Zähnen vermeiden.

Moderne, schonende Behandlungsmethoden können ebenfalls dabei unterstützen, Betroffenen die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. So kann beispielsweise Karies im Anfangsstadium mit der sogenannten Infiltrationstechnik ohne Bohren und schmerzfrei behandelt werden. Ob diese Behandlungsform angewandt werden kann, hängt vom Grad des Kariesbefalls beziehungsweise der Tiefe der Karies ab. Eine andere Methode ist die chemomechanische Auflösung der Karies mit einem speziellen Gel, das die Karies umwandelt. Mehr Infos dazu gibt es etwa unter www.prodente.de. djd
     

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer journalistischen Digitalangebote. Dies beinhaltet Faktoren zur Benutzerfreundlichkeit, die Personalisierung von Inhalten, das Ausspielen von Werbung und die Analyse von Zugriffen. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Weitere Infos, auch zur Deaktivierung von Cookies, lesen Sie in unseren Datenschutzhinweisen.