Die Ansprüche, die die meisten an einen perfekten Weihnachtsbaum stellen, sind einfach: Möglichst lange haltbar soll er sein, dabei wenig nadeln und ein sattes Grün zeigen. Mit der richtigen Pflege ist all dies gewährleistet, und man kann sich bis zu sechs Wochen an seinem Christbaum erfreuen.

Weihnachtsbaum-Pflege – wie geht das denn?, mag sich da so mancher fragen. Doch es ist wichtig, einige Tipps zu beherzigen, damit der Baum nicht bereits an Heiligabend seine Äste hängen lässt. Denn 40 Prozent der Deutschen kaufen ihren Weihnachtsbaum schon in der ersten Dezemberhälfte. Um den Baum bis zum Fest ansehnlich zu halten, sollte er möglichst sonnen- und windgeschützt stehen und in seinem Netz bleiben. Stellt man ihn zusätzlich in einen Eimer Wasser, wird das Austrocknen und Nadeln des Baumes weitestgehend verhindert.

Die Faustregel lautet: Ein zwei Meter hoher Baum benötigt etwa zwei Liter Wasser pro Tag. Bevor er in einen Ständer gestellt wird, sollte er am besten zwei bis drei Zentimeter gekürzt werden, damit er genug Feuchtigkeit aufnehmen kann. Ein Christbaumständer mit Wasserstandsanzeiger ist hier eine gute Lösung.

Wer seinen Baum mit echten Kerzen schmücken will, sollte als Sicherheitsmaßnahme daneben einen Eimer mit Löschwasser stellen. Denn jedes Jahr werden in Deutschland rund 10 000 Weihnachtsbaumbrände verzeichnet. Durch einen festen und sicheren Stand und einen großen Abstand zu Gardinen und leicht brennbaren Materialien lässt sich ein Feuer verhindern.

Damit der Baum genügend Zeit hat, seine Äste wieder langsam zu entfalten, sollte er einen Tag vor dem Schmücken aufgestellt werden. Er lässt sich recht leicht aus dem Netz holen, wenn man es zunächst nur unten am Stamm entfernt und den Baum in einen Ständer stellt. Anschließend kann das Netz einfach von unten nach oben aufgeschnitten werden. Besonders leicht lässt sich der Baum im übrigen in einem Weihnachtsbaumständer mit Seilzug ausrichten.

Übrigens: Gut 70 Prozent der Bundesbürger entscheiden sich zum Fest für eine Nordmanntanne. Diese Sorte ist aufgrund ihrer weichen Nadeln so beliebt. Charakteristisch sind auch die gute Haltbarkeit und der gleichmäßige Wuchs. Auf Platz zwei ist die Blaufichte, die angenehm duftet und auch lange haltbar ist. Sie wird besonders von Haustierbesitzern bevorzugt, denn die pieksenden Nadeln sorgen dafür, dass sich zum Beispiel Katzen nicht am Baumstamm hochziehen und der geschmückte Baum dadurch umfällt.

Die meisten Weihnachtsbäume werden traditionell in Rot mit Zapfen, Kugeln oder Äpfeln geschmückt. Damit die Optik passt, entscheidet man sich am besten für ein Farbschema, das zum Raum passt, in dem der Baum steht. Beim Schmücken empfiehlt es sich, zuerst die Lichterkette rund um den Baum anzubringen und anschließend zu dekorieren. Große Weihnachtsbaumkugeln hängen besser unten, kleinere weiter oben. ots