Sonderveröffentlichung

Gesund leben Zähne zum Dahinschmelzen

Nicht jeder hat das Glück, mit makellosen und geraden Zähnen geboren worden zu sein. Zahnkorrekturen rücken aber alles an den richtigen Platz.

Ein schönes Lächeln wirkt sympathisch. Fehlstellungen haben aber auch gesundheitliche Auswirkungen - zum Glück können sie korrigiert werden. Foto: AntonioGuillem/imago-images

14.04.2020

Bei manchen Menschen sind es nur kleine Fehlstellungen an einzelnen Zähnen, bei anderen muss der ganze Kiefer neu ausgerichtet werden: Mit Hilfe von Zahnkorrekturen können Zahnärzte und Kieferchirurgen Fehlstellungen des Gebisses beheben. Dabei gibt es zwei Aspekte. Zum einen natürlich der Kosmetische. Viele Menschen, die besonders schiefe Zähne haben, fühlen sich damit oft sehr unwohl. Manche trauen sich auch gar nicht, ihre Zähne beim Lachen so richtig zu zeigen.  

Dres. Simon / Ästhetische Zahnmedizin - Implantologie

Je früher behandelt wird, desto besser

Zum anderen spielt aber auch der medizinische Aspekt eine sehr große Rolle. Denn Zahn- oder Kieferfehlstellungen können zu Problemen führen. Krumme Zähne, die sich zum Teil auch überlagern, lassen sich viel schlechter putzen und auch die Zahnseide kommt da an ihre Grenzen. Fehlstellungen des Kiefers wiederum können zu einer verfrühten Abnutzung von Zähnen und Kiefergelenken führen und sind häufig auch eine Ursache von Kopfschmerzen. Eine Zahnspange ist das wohl häufigste Instrument, wenn es um die Korrektur von Zähnen geht. Sie gibt es als sogenannte feste Zahnspange, die bis zum Ende der Behandlung im Mund bleibt, und lose Zahnspange, die man ab und an – zum Beispiel beim Sport – rausnehmen darf. Je früher eine Fehlstellung behandelt wird, desto kürzer dauert die Behandlung in der Regel. Bei Kindern behandelt man gerne im Zuge von Wachstumsschüben, da sich in dieser Zeit Kiefer und Zähne leichter formen lassen. Doch auch bei Erwachsenen führen Zahnspangen zum Erfolg. Ist die Behandlung mit der Zahnspange beendet, bekommen Patienten häufig noch einen Retainer. Dieser sieht aus wie eine lose Zahnspange, soll aber die Zähne nicht neu ausrichten, sondern ihnen dabei helfen, sich in ihrer neuen Position zu verankern und verhindern, dass sie in alte Fehlstellungen zurückrutschen. Bekannt ist auch die Aligner-Therapie. Hier kommen durchsichtige Kunststoffschienen zum Einsatz. Dazu wird vom Patienten ein Abdruck der Zähne genommen und die Schiene nach diesem Modell individuell gefertigt. Diese Therapie kommt vor allem bei leichten Fehlstellungen zum Einsatz. Von Anne Meßmer

Wußten Sie eigentlich ..

Dass bei Kindern meist zwischen dem 9: und 14: Lebensjahr Zahnspangen zum Einsatz kommen.

Dass die erste herausnehmbare Zahnspange von Walther H. Coffin gefertigt wurde und aus Klavierdraht und Kautschuk bestand.   

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