Sonderveröffentlichung

Berufswahl und Zukunft Ausbildung ist auch in Teilzeit möglich

Für wen eine Ausbildung in Vollzeit keine Option ist, der kann sich über eine Teilzeitausbildung informieren.

Kinder großziehen, die Eltern pflegen oder Leistungssport – es gibt verschiedene Gründe für eine Ausbildung in Teilzeit. Foto: T. Weller/dpa

1.10.2021

Duale Berufsausbildungen finden in der Regel in Vollzeit statt. Wer das nicht mit seinen Lebensumständen vereinbaren kann, kann aber die Möglichkeit prüfen, einen Berufsabschluss in Teilzeit zu erwerben.

Das Portal „Planet-Beruf“ der Bundesagentur für Arbeit verweist hierzu auf eine aktualisierte Broschüre des Bundesbildungsministeriums, das über die Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung informiert.

Ausbildungsbetrieb muss zustimmen

Grundsätzlich steht eine Teilzeitausbildung allen offen, die sich dafür interessieren, sofern auch der Ausbildungsbetrieb zustimmt. Diese erweiterte Regelung gilt seit 2020. Das Modell kann sich unter anderem für Personen eignen, die Kinder haben, Angehörige pflegen oder im Leistungssport eingespannt sind. In der Broschüre erfahren Interessierte zum Beispiel, welche verschiedenen Modelle der Teilzeitausbildung möglich sind. So unterscheidet man das Komplettmodell, bei dem die Ausbildung von Anfang in Teilzeit absolviert wird, und das Zeitraummodell, bei dem die Ausbildung nur in Teilen mit reduzierter Arbeitszeit absolviert wird. Darüber hinaus kann man sich mithilfe der Broschüre zu weiteren wichtigen Themen wie der Vertragsgestaltung, zur Vergütung und zur Berechnung der Ausbildungsdauer in Teilzeit informieren. dpa