Schule, Beruf, Zukunft Hauptsache weg?

19.01.2019
Auf in die USA, nach San Francisco zum Beispiel: Solch ein Auslandsaufenthalt ist der Traum vieler und sollte rechtzeitig vorbereitet werden. Foto: ©ilovemayorova - fotolia.com
Auf in die USA, nach San Francisco zum Beispiel: Solch ein Auslandsaufenthalt ist der Traum vieler und sollte rechtzeitig vorbereitet werden. Foto: ©ilovemayorova - fotolia.com

Lebenslauf - Vor Beginn des Studiums ein Jahr ins Ausland – das ist der Traum vieler. Doch das Angebot für solche Aufenthalte ist unübersichtlich.

Wer den Dschungel hautnah erleben will, muss nach dem Abi nicht unbedingt nach Südamerika oder Ostasien reisen. Es reicht schon, den klassischen Auslandsaufenthalt organisieren zu wollen. Denn da erweist sich das Durcheinander von Veranstaltern, Aufenthaltsarten und Finanzierungsmöglichkeiten schnell als schier undurchdringliches Dickicht. 

Populäre Klassiker 

„Der Markt für Auslandsaufenthalte nach dem Abitur ist sehr groß – da kann man schnell den Überblick verlieren“, sagt Natascha Schmitt. Sie ist Projektkoordinatorin bei Eurodesk Deutschland, einem europäischen Informationsnetzwerk für Auslandsaufenthalte von Jugendlichen, gefördert unter anderem vom Bundesfamilienministerium.

Wachsender Popularität erfreuen sich „Work & Travel“ sowie die verschiedenen Freiwilligendienste, sagt Jane Jordan von der Initiative Auslandszeit. Die Initiative betreibt mehrere Webseiten, auf denen es genauere Infos zu den verschiedenen Arten des Auslandsaufenthaltes gibt.

Hinzu kommen die beliebten Klassiker: das Au-pair-Jahr oder die deutlich kürzere Sprachreise etwa. Wer neben einer neuen Sprache auch noch etwas anderes lernen will, kann sich als Abiturient in den so genannten Summer Schools verschiedener Unis in aller Welt anmelden.

So unterschiedlich die möglichen Auslandsaufenthalte, so unterschiedlich sind auch die Vorbereitungs-Hausaufgaben, die es zu erledigen gilt. Manche Fragen tauchen aber auch immer wieder auf: Wie finde ich zum Beispiel einen vertrauenswürdigen Anbieter? Eurodesk hat dafür eine Reihe von Kriterien aufgestellt. Ist die Organisation zum Beispiel Mitglied in einem Dachverband? Trägt sie ein Gütesiegel? Und woher kommt das? Auch das Alter der Organisation kann ein Anhaltspunkt sein, so Schmitt: Wer schon lange dabei ist, weiß vermutlich, was er tut.

Jane Jordan empfiehlt reiselustigen Abiturienten sogar, eine Art Checkliste für die Anbieter zu erstellen, mit allen wichtigen Fragen – und die dann zum Beispiel telefonisch oder per E-Mail zu stellen. Ansonsten gibt es Listen mit wichtigen Aufgaben und unzähligen Tipps natürlich auch im Internet. Zudem sind die meisten Jugendlichen nicht auf sich allein gestellt. „Es ist natürlich immer wichtig, dass Eltern Jugendliche bei der Organisation unterstützen“, sagt Schmitt. „Sich selbst darum zu kümmern, gehört hier natürlich aber auch dazu.“

Plan und To-do-Liste

Mehr Hilfe von den Eltern braucht vor allem, wer zum Zeitpunkt des geplanten Auslandsaufenthalts noch minderjährig sein wird: Viele Verträge kann er dann alleine nicht unterschreiben. „Generell machen es viele Jüngere so, dass sie den Auslandsaufenthalt erst nach dem Studium oder der Ausbildung nachholen“, sagt Jordan.

Alle anderen brauchen einen Plan, am besten eine gute To-do-Liste – und Zeit. „Als Faustregel würde ich immer empfehlen, für ein ‚Work & Travel’ oder ein Au-pair ein Jahr vorher mit der Organisation zu beginnen“, sagt die Expertin. Etwas schneller geht es natürlich bei Sprachreisen und anderen Kurzzeit-Aufenthalten. Generell gilt aber: lieber etwas früher als etwas später. „So läuft man als Abiturient auch nicht Gefahr, dass man sich parallel zu den Prüfungen um alles kümmern muss.“ Tobias Hanraths, dpa

Spannend ab Tag eins

Kreissparkasse - Das Bankinstitut ist einer der größten kaufmännischen Ausbildungsbetriebe in der Region.

Sie starten bei der Kreissparkasse durch: (von links) Benita Beckert, Auszubildende zur Bankkauffrau, Philipp Roth, Studium/Ausbildung zum Bachelor Select (Bachelor of Science), Maren Brodbeck, Studium/Ausbildung zum Bachelor of Arts (B.A.) und Lukas Neubert, Auszubildender zum Finanzassistenten. Foto: KSK RT
Sie starten bei der Kreissparkasse durch: (von links) Benita Beckert, Auszubildende zur Bankkauffrau, Philipp Roth, Studium/Ausbildung zum Bachelor Select (Bachelor of Science), Maren Brodbeck, Studium/Ausbildung zum Bachelor of Arts (B.A.) und Lukas Neubert, Auszubildender zum Finanzassistenten. 
Foto: KSK RT
Junge Leute, denen Abwechslung und Freude im Beruf wichtig sind, die gerne im Team arbeiten und die gute Entwicklungschancen suchen, sind bei der Kreissparkasse Reutlingen richtig.

Die Kreissparkasse Reutlingen hat rund 1000 qualifizierte Mitarbeiter und ein großes Netz an Filialen im Landkreis Reutlingen. Mit 78 Auszubildenden ist die Sparkasse einer der größten kaufmännischen Ausbildungsbetriebe im Landkreis Reutlingen. Die Sparkasse bildet neben den klassischen Bankkaufleuten auch Finanzassistenten aus. Darüber hinaus bietet sie Studienplätze zum Bachelor of Arts – Fachrichtung Bank – und zum Bachelor Select – Bachelor of Science – an.

In allen Berufsbildern werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft. Damit können die Azubis ihre neu erlernten Kenntnisse gleich in der täglichen Arbeit umsetzen. Die Bankkaufleute und Finanzassistenten besuchen die Berufsschule, die Bachelor-Studenten werden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder der Sparkassenakademie Stuttgart und der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe unterrichtet.

Freude an der Beratung

Für die Ausbildung zum Bankkaufmann benötigt man die Mittlere Reife oder Fachhochschulreife. Sie dauert zweieinhalb Jahre und ist besonders für Personen geeignet, die Spaß und Freude an der Kundenberatung haben.

Wer das Abitur hat, kann sich darüber hinaus zum Finanzassistenten qualifizieren. Dazu gibt es zusätzlichen Unterricht in den Fächern „Allfinanz“ und „Steuerrecht“. Eine tolle Voraussetzung, um die Finanzen der Kunden kompetent zu managen. Ideal für eine Karriere nach dem Abitur – auch ohne Studium.

Für Berufseinsteiger und Abiturienten mit einem überdurchschnittlich guten Abitur bieten sich die Studiengänge Bachelor of Arts – Fachrichtung Bank – oder Bachelor Select – Bachelor of Science – an. Jedes Semester besteht aus einer dreimonatigen Studienzeit und der praktischen Ausbildung in den Filialen und Fachabteilungen der Kreissparkasse Reutlingen. Anschließend stehen alle Wege für eine erfolgreiche Karriere in der Sparkasse offen.

Aber nicht nur Wissen wird während der Ausbildung vermittelt, sondern es gibt auch tolle Gruppenevents, bei denen der Spaß garantiert ist. Und wie geht es nach der Ausbildung weiter? Die Kreissparkasse bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und Studiengänge an.

Informationen rund um die Ausbildung bei der Kreissparkasse gibt es telefonisch bei Torsten Ott, Personalabteilung, unter Telefon (0 71 21) 3 31- 13 18 oder im Internet unter www.ksk-reutlingen.de/ausbildung. swp
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