Sonderveröffentlichung

Fachleute für alle Fälle Erdgas liefert den Wasserstoff

Umwelt: Brennstoffzellenheizung für private Hausbesitzer liefert nicht nur kostengünstige Wärme sondern obendrein auch noch elektrische Energie – KfW-Förderung.

Informieren, vergleichen und die passende Heizung finden: Wer in die richtige Technologie für seine Bedürfnisse investiert, spart am Ende bares Geld. Foto: HLC/Thermondo

27.04.2021

Unter dem Stichwort „Energieversorgung in Eigenregie“ lassen sich bei den Heizkosten die Ausgaben deutlich minimieren. Die stromerzeugende Heizung liefert nachhaltige Wärme. Das vergangene Jahr, in dem viele sich hauptsächlich in den eigenen vier Wänden aufgehalten haben, hat in einigen Bereichen deutliche Spuren hinterlassen. Das zeigt sich sowohl in frisch renovierten Räumlichkeiten und Außenbereichen als auch in gestiegenen Nebenkosten – Homeoffice und Homeschooling plus die „normale“ Zuhausezeit lassen Heizkosten und Stromverbrauch ansteigen. Um diesen Kostenfaktoren entgegenzuwirken, kann man die Heizung herunterdrehen und sich in eine Decke eingewickelt bei Kerzenschein an den Computer setzen.

Eine andere, deutlich komfortablere und effizientere Möglichkeit ist die Nutzung moderner Wärmetechnologien, zum Beispiel mit einer Brennstoffzellenheizung. Diese ist mehr als nur ein Wärmeerzeuger: Mit ihr lässt sich neben angenehmen Temperaturen auch noch Strom für den Eigenbedarf generieren.

Eine Brennstoffzellenheizung gehört zu den Nano-Blockheizkraftwerken, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, arbeiten. Im Gegensatz zu einem konventionellen Blockheizkraftwerk mit Verbrennungsmotor funktioniert die Brennstoffzellenheizung durch eine elektrochemische Reaktion: Sie arbeitet mit Wasserstoff, der ihr aus dem Erdgas zugeführt wird. Der Wasserstoff verbindet sich mit Sauerstoff zu Wärme. Diese steht nun für das Heiz- und Brauchwasser zur Verfügung.

Zudem baut sich elektrische Spannung in der Brennstoffzelle auf, die zur Stromerzeugung genutzt wird. Gut zu wissen: Der Einbau einer Brennstoffzellenheizung wird finanziell gefördert, vor allem von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Mit dem Förderprogramm KfW 433 ist ein Zuschuss von bis zu 9300 Euro machbar, zusätzlich ist ein BAFA-KWK-Zuschlag in Höhe von 1800 Euro möglich. Eine lohnende Investition ist diese Heizanlage vor allem, wenn sie eine hohe jährliche Laufzeit hat und somit viel Strom produziert, der für den Eigenbedarf genutzt werden kann. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, denn entsprechend weniger Energie muss über andere Stromanbieter teuer eingekauft werden. Heizungsexperten helfen bei allen Fragen rund um Planung, Kauf und Einbau einer Brennstoffzellenheizung. HLC