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20 Jahre Partnerschaft Echte Freundschaften sind entstanden

Ein Ort mit besonderem Charme: Seit 20 Jahren sind Gomadinger zu Gast in Buis-les-Baronnies. Foto: ©A. Luther

Jumelage: Rund 50 Gomadinger und Gäste aus Belgien an den Feiern in Buis-les-Baronnies beteiligt.

Es war im Jahr 1999, als das südfranzösische Buis-les-Baronnies und Gomadingen die in den Jahren zuvor geknüpften Bande auf eine offizielle Grundlage stellten die Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden offiziell besiegelten. Der runde Geburtstag wird vom 7. bis 10. Juni in Südfrankreich gefeiert. Rund 50 Gomadinger werden in die Provence reisen oder sind bereits dort, wie der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Albrecht Luther, unserer Zeitung gegenüber berichtete. Mit von der Partie sind auch Gäste aus dem belgischen Weismes, das seit zehn Jahren mit Buis-les-Baronnies partnerschaftlich verbunden ist. In Verbindung mit dem Jubiläum finden wie gewohnt im zweijährigen Rhythmus und nun bereits zum vierten Mal die „Eurotrio-Wettkämpfe“ – die „Jeux Eurotrio“ – statt. Unter anderem steht heuer ein Lindenblütenpflückwettbewerb auf dem Programm der Wettkämpfe.

Initiatorin der Partnerschaft war Anny Fischer. Sie hatte 1995 den Gomadinger Bürgermeister Klemens Betz gefragt, ob er sich eine Partnerschaft zwischen den Gemeinden vorstellen könne. „Die 20-jährige Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Betz heute.

Schon ein Jahr nach Fischers Vorstoß kamen der stellvertretende Bürgermeister Pierre Mailhe in Begleitung von Fernand Maffei und dem Ehepaar Fischer auf die Alb. Drei Monate später machten sich Betz und die Vorstände der Gomadinger Vereine auf den Weg nach Buis-les-Baronnies.

Im Juni 1997 hoben die Buxoises das Comité du Jumelage aus der Taufe – die Gomadinger folgten kurz darauf mit der Gründung des Partnerschaftsvereins.

Als Motor und „tragende Säule“ der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden gilt Anny Fischer, die 2014 im Alter von 88 Jahren verstarb und lange dem Comité du Jumelage vorstand.

Der Austausch findet auf vielen Ebenen zwischen den Menschen aus beiden Gemeinden statt. Neben den „Jeux Eurotrio“ wertet Luther das Erasmus-Projekt, das ebenfalls vor sechs Jahren ins Leben gerufen wurde, als Erfolgsmodell: Junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Belgien bekommen dadurch die Möglichkeit, in einwöchigen Schülerpraktikas in den jeweiligen Partnergemeinden in Betrieben ihrer Wahl mitzuarbeiten. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: So sind Händler aus Buis-les-Baronnies regelmäßig beim Genussmarkt in Dapfen sowie beim Weihnachtsmarkt in Waismes vertreten. Ralf Ott

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