Es ist eigentlich eine Binsenwahrheit: Radfahren ist gesund. Wer mit dem Rad unterwegs ist, tut – ganz gelenkschonend – etwas für Körper und Seele. Und ganz nebenbei verschwinden auch die Fettpölsterchen, die sich über den Winter angesammelt haben.

Wichtig beim Unterwegssein mit dem Rad ist die richtige Köperhaltung, man sollte unbedingt darauf achten, dass das Rad entsprechend der eigenen Körpergröße eingestellt ist und dass man richtig sitzt. Der Po sollte nicht taub werden, und im Nacken, den Knien und Handgelenken sollte es weder kribbeln noch schmerzen. Ebenfalls wichtig: Helm nicht vergessen.

Dann kann es losgehen, und das am liebsten mit einem ganz besonderen Bike, denn seit einigen Jahren sind Fahrräder mit Elektrounterstützung der Hit bei Radfahrern aller Altersklassen. Wer sich für den Kauf eines solchen Rads interessiert, dem stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung.

Beim „echten“ E-Bike kommt man auch ohne Treten voran. Ein am Lenker verbauter Schalter startet den Elektroantrieb. Die Motorleistung liegt hier bei maximal 500 Watt. E-Bikes bis maximal 20 Stundenkilometer gelten als Leichtmofas, solche bis 25 Stundenkilometer als Mofa.

Für beide Varianten braucht es ein Nummernschild. Fahren darf sie, wer die Mofa-Prüfung absolviert hat, einen Führerschein der Klasse AM beziehungsweise eine allgemeine Fahrerlaubnis besitzt oder vor dem 1. 4. 1965 geboren wurde.

Das Pedelec, die Kurzform steht für „Pedal Electric Cycle“, fällt rechtlich gesehen unter die Kategorie Fahrrad. Wer in die Pedale tritt, erfährt Unterstützung durch den Elektromotor. Dieser darf maximal 20 Watt haben.

Mittels Sensoren wird der Krafteinsatz beim Treten gemessen und die Beschleunigung entsprechen angepasst. Für das Pedelec braucht man übrigens weder einen Führerschein noch ein Versicherungskennzeichen. Auch gibt es kein Mindestalter für den Fahrer. am