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Bundesfreiwilligendienst und FSJ Mit vollem Engagement und Freude dabei

Der Bundesfreiwilligendienst ist auch eine gute Möglichkeit, um in das Berufsfeld der sozialen Berufe hineinzuschnuppern. Foto: dpa
Der Bundesfreiwilligendienst ist auch eine gute Möglichkeit, um in das Berufsfeld der sozialen Berufe hineinzuschnuppern. Foto: dpa

Bundesfreiwilligendienst: Ob Jung oder Alt: Die „Bufdis“ leisten wertvolle Hilfe in vielen Bereichen und geben so der Gesellschaft einiges zurück.


Hier liegt der Unterschied

Engagement: Worin unterscheiden sich eigentlich der Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr?

Egal, wofür man sich entscheidet – ob FSJ, FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) oder BFD: Für alle Dienste muss man die Pflichtschulzeit vollendet haben. Ein FSJ oder FÖJ kann man bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres machen. Beim Bundesfreiwilligendienst hingegen gibt es keine Altersgrenze – man kann ihn auch noch als Rentner leisten. Bei der Dauer gibt es keinen Unterschied: Möglich sind zwischen sechs und 18 Monaten, in Ausnahmefällen zwei Jahre.

Die Vergütung der Dienste ist individuell und kommt auf den Träger an. Dieser erhält vom Staat Zuschüsse, beim Bufdi bis zu 350 Euro pro Platz. Davon sollte der Träger die Sozialversicherungsbeiträge der Teilnehmer und ein Taschengeld bezahlen. Wie viel der Träger weitergibt, ist unterschiedlich. Der Betrag ist gedeckelt – maximal dürfen 381 Euro gezahlt werden.

Während FSJ und FÖJ nur einmal absolviert werden können, kann man im Laufe seines Lebens mehrere Einsätze als Bufdi leisten. Allerdings müssen immer fünf Jahre Pause dazwischen liegen. Ein weiterer Unterschied: FSJ und FÖJ kann man auch im Ausland absolvieren, den Bufdi nicht. Anne Meßmer

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