Es waren sicherlich Wochen, die bei fast allen durch Hoffen und Bangen geprägt waren, es gab Höhen und Tiefen, bestimmt war und ist die Situation für viele eine Zerreißprobe – ob in der Familie oder im Arbeitsleben. Alles ändert sich beinahe täglich, Sorgen, Ängste und Unsicherheit prägen seit dem Lockdown das Denken und Handeln von vielen Menschen. Aber vielleicht hat der ein oder andere der Situation auch etwas Gutes abgewinnen können, zum Beispiel neue Fähigkeiten entdeckt oder sich für etwas Zeit genommen, was lange aufgeschoben wurde …

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Zusammenhalt

Was man auch sagen kann: Dass für viele das „Wir-Gefühl“ neu entstanden ist und der Zusammenhalt in vielen kleinen und großen Gesten und Aktionen spürbar geworden ist. Sei es, dass Menschen für andere, die nicht aus dem Haus gehen konnten oder wollten, weil sie zur Risikogruppe zählen, einkauften und Besorgungen machten. Sei es, dass viele, die gut im Umgang mit der Nähmaschine sind, für ihre Nachbarn und all diejenigen, die tagtäglich für andere sorgen, Alltagsmasken nähten. Sei es, dass die Kunden den Geschäften und Gastronomiebetrieben die Treue hielten, und somit lokal online kauften, Gutscheine erwarben für die Zeit der Wiedereröffnungen oder den Abhol-, Bestell- und Lieferservice der Unternehmen nutzten.

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Nun, Mitte Mai, ist die Corona-Pandemie zwar noch nicht ausgestanden – aber das öffentliche Leben gewinnt mit verschiedenen Lockerungen schrittweise wieder Raum. Zeit für die lokale Geschäftswelt, den Handel und die Dienstleister, wieder Präsenz zu zeigen. Nach den ersten Tagen der Lockerung schöpfen viele Einzelhändler auch wieder Hoffnung, teilweise haben sich sogar Schlangen vor den Geschäften gebildet. Jetzt kommt es für alle darauf an, auf dem Weg der Lockerungen weiterzugehen und die richtige Balance von Schutz und Normalität zu finden. Wichtig ist es deshalb auch, die Regeln einzuhalten, wie zum Beispiel die Maskenpflicht – sie besteht derzeit in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften. Also: wer einkaufen geht, sollte die Maske dabeihaben, um nicht zu riskieren, vor einem Laden zu stehen und nicht eingelassen zu werden.

Wie geht es weiter?

Die Läden öffnen wieder. Beim Einkauf gilt: Abstand halten und eine Alltagsmaske tragen. Foto: Thomas KiehlCaption
Die Läden öffnen wieder. Beim Einkauf gilt: Abstand halten und eine Alltagsmaske tragen. Foto: Thomas KiehlCaption

Viele Lockerungen sind bereits erfolgt, wie die Öffnung der Geschäfte und auch Dienstleistungen wie der Friseurbesuch oder Kosmetik können nun wieder in Anspruch genommen werden. In den folgenden Tagen und Wochen sollen dann auch gastronomische Einrichtungen wieder öffnen, eine Auflistung der Termine gibt es im Info-Kasten.

Auf den kommenden Seiten präsentieren sich Händler und Dienstleister aus der Region, die wieder geöffnet haben und sich nach der langen Corona-bedingten Pause riesig auf ihre Kunden freuen. Von Constanze Lobringer

So sehen die Lockerungen in Baden-Württemberg aus

Das ist offen im Bereich Dienstleistungen und Handel:
· Einzelhandelsgeschäfte dürfen unabhängig von ihrer Größe öffnen
· Körpernahe Dienstleistungen wie der Friseurbesuch können wieder angeboten werden. Dazu zählen auch: Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios, Piercingstudios, Sonnenstudios

Das ist offen im Bereich Gastronomie und Tourismus:
· Öffnung der Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper mit autarker Versorgung ab dem 18. Mai.
· Öffnung der Außen- und Innengastronomie in den Städten und Gemeinden ab dem 18. Mai.
· Freiluft-Ausflugsziele dürfen wieder besucht werden, allerdings mit Einlasskontrolle.
· Minigolf oder Bootverleih werden wieder erlaubt, auch der Fahrradverleih zu touristischen Zwecken ist im Land wieder möglich.