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Neubau Straßenmeisterei Alles unter einem Dach

Das „Herzstück“ der neuen Straßenmeisterei ist die großräumige Fahrzeughalle, die auch genügend Platz bietet, um zum Beispiel Verkehrszeichen zu lagern. Fotos: Ralf Ott

Eröffnung: Kreis investiert acht Millionen Euro in den CO2-neutralen Neubau – Technische Betriebsabläufe und Arbeitssicherheit optimiert.

Von Ralf Ott

Im Herbst vergangenen Jahres erfolgte der Umzug der Straßenmeisterei Münsingen, seither kümmern sich die insgesamt 33 Mitarbeiter von ihrem neuen Standort aus um das Streckennetz der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in ihrem Zuständigkeitsbereich. Jetzt, am Sonntag, 12. Mai, öffnet die Straßenmeisterei in der Herrmann-Staudinger- Straße im Münsinger Industriegebiet ihre Tore für alle Interessierten. Der Tag der offenen Tür und die offizielle Einweihung beginnt um 10 Uhr mit einem kleinen Festakt. Während des gesamten Tages können die große Halle, das Salzlager und die Betriebsräume besichtigt werden. Die Mitarbeiter präsentieren Fahrzeuge und Einsatzgeräte und nicht zuletzt werden Ausbildung und Perspektiven im Beruf des Straßenwärters vorgestellt. Kinder können sich auf eine Fahrt mit dem Hubsteiger freuen, es gibt für sie zudem einen Spieleparcours und eine Hüpfburg.

Komfortabel und praktisch: Die Einsatzkleidung kann nach dem Umziehen mit Warmluft getrocknet werden.
Komfortabel und praktisch: Die Einsatzkleidung kann nach dem Umziehen mit Warmluft getrocknet werden.

Die beiden Straßenmeistereien in Münsingen und Eningen, denen Stützpunkte in Pfronstetten, Bad Urach und Walddorfhäslach angeschlossen sind, betreuen das Straßennetz im Kreis Reutlingen mit einer Länge von 700 Kilometern. Münsingen ist für die gesamte Albhochfläche mit Ausnahme von Sonnenbühl und Römerstein zuständig. Die alte Straßenmeisterei auf der Hopfenburg stammt aus den 60er Jahren und war in vielerlei Hinsicht nicht mehr zeitgemäß, verdeutlichte Udo Pasler, Leiter des Kreisstraßenbauamtes. Die Gebäude sowie sanitäre Anlagen und Mitarbeiterräume waren in einem schlechten Zustand, die Abmessungen für die modernen Fahrzeuge mit ihren Anbaugeräten zu klein und obendrein erfüllte die Werkstatt die technischen Anforderungen genauso wenig wie in energetischer Hinsicht. Nicht zuletzt bot der Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten. Die gesamten Kosten des Neubaus in der in der Herrmann- Staudinger-Straße lagen bei 7,98 Millionen Euro.


"Die Wassermenge in der Zisterne deckt den kompletten Bedarf für drei Monate."
Richard Mäurle, Chef Straßenmeisterei Münsingen


Planquadrat

Im Salzlager ist Platz für 1600 Tonnen Auftausalz. Die tiefer liegende Durchfahrt erleichtert das Beladen, die Fahrzeuge können anschließend ausfahren ohne zu rangieren.
Im Salzlager ist Platz für 1600 Tonnen Auftausalz. Die tiefer liegende Durchfahrt erleichtert das Beladen, die Fahrzeuge können anschließend ausfahren ohne zu rangieren.

Die organisatorischen Fäden vor und während der Bauzeit hielt Eva Friedrich vom Gebäudemanagement des Landkreises in der Hand. Sie sorgte auch für die farblich aufeinander abgestimmten Materialien, die im Verwaltungstrakt und den Mitarbeiterräumen zum Einsatz kamen. Den Straßenwärtern stehen moderne Sanitärräume, Umkleiden und ein Trocknungsraum für Kleidung und Schuhe zur Verfügung. Die Waschhalle verfügt über eine „Durchreiche“, so können die Hochdruckpistolen auch bei der Vorreinigung draußen eingesetzt werden, ohne im Winter einzufrieren.

Im zweiten Gebäude sind die Salzhalle mit einem Fassungsvermögen von 1600 Tonnen Auftausalz und 50 Kubikmeter Feuchtsalz sowie das Hackschnitzellager untergebracht, in dem 600 Kubikmeter Platz finden.


Das Programm am Tag der Einweihung

Der Tag der offenen Tür beginnt um 10 Uhr. Nach dem Musikstück der Bader Alphorngaudi begrüßt Landrat Thomas Reumann die Besucher. Grußworte sprechen der stellvertretende Münsinger Bürgermeister Dr. Eberhard Rapp und Andreas Reisch, Geschäftsführer der ausführenden Bauunternehmers Georg Reisch. Für die musikalische Unterhaltung am Muttertagssonntag sorgen zudem die Stadtkapelle Münsingen und die Musikkappelle Rietheim, die ein Platzkonzert geben wird. Zuvor steht ein gemeinsamer Rundgang durch das Betriebsgebäude auf dem Programm. rot


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