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Optik Horn: Neue Methoden gegen Kurzsichtigkeit Kinder-Optometrie Horn in Göppingen: Kurzsichtigkeit beim Kind?

Optometristin Janette Horn erklärt, was Eltern jetzt dagegen tun können!


7.09.2021
Kurzsichtigkeit beim Kind? Image 3

Manche Kinder werden immer kurzsichtiger. Diplom-Optometristin M. Sc. Janette Horn von Optik Horn in Göppingen hat sich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und steht Kindern und Jugendlichen und ihren besorgten Eltern mit fachlichem Rat und neuester Technik unterstützend zur Seite.

Wann sollten Eltern handeln?

Janette Horn: „Laut Studien wird die Anzahl der Kurzsichtigen steigen. Die Risikoabschätzung erfolgt bei uns aufgrund zahlreicher Faktoren: unter anderem Alter, Fehlsichtigkeit, Sehgewohnheiten, beidäugiges Sehen und genetische Voraussetzungen. Sind Eltern oder Geschwister stark kurzsichtig, sollte man aufmerksam sein. Denn bei zunehmender Kurzsichtigkeit werden nicht nur die Brillengläser im Laufe der Jahre immer dicker: Auch das Risiko für Augenerkrankungen im fortgeschrittenen Erwachsenenalter steigt.“
   

Optik Horn GmbH

Mit Myopiekontrolle kann das Fortschreiten einer Kurzsichtigkeit gebremst werden?

Janette Horn: „Grundlage für die aktive Kontrolle der zunehmenden Kurzsichtigkeit (Myopisierung) sind regelmäßige Messungen der Augenlänge. Damit können wir präzise messen, wie sich das Längenwachstum des Auges entwickelt. Entscheidend ist dann die Wahl der richtigen Korrektur (z.B. Brillengläser oder Kontaktlinsen). Hier entscheiden wir gemeinsam nach ausführlicher Untersuchung, was das optimale Korrektionsmittel ist. Neben Brillengläsern oder speziellen Myopie-Kontaktlinsen ist der Einsatz von orthokeratologischen Kontaktlinsen verbreitet. Seit April steht uns nun auch eine echte Neuheit auf dem Markt zur Verfügung: Die hochspezialisierten, innovativen Miyosmart-Brillengläser der Firma Hoya aus Mönchengladbach.“

Wie funktionieren diese?

Janette Horn: „Auf den ersten Blick sehen Miyosmart-Gläser aus wie gewöhnliche Brillengläser. Tatsächlich verbergen sie jedoch die sog. D.I.M.S.-Technologie. Eingelassen in den Gläsern befindet sich ein Bereich mit kleinen, runden Zusatzlinsen mit einer Brechkraft von +3,5 Dioptrien. Diese Defokus-Segmente hemmen das verstärkte Längenwachstum des Auges und können so die Zunahme einer Kurzsichtigkeit im Vergleich zu üblichen Einstärkengläsern um bis zu 60 Prozent mindern.“

Welche Vorteile hat diese Art der Myopiekontrolle?

Janette Horn: „Bisher wurden harte oder weiche Kontaktlinsen zur Myopiekontrolle eingesetzt. Besonders gut geeignet sind auch weiterhin orthokeratologische Kontaktlinsen, die über Nacht getragen werden. Am Tag benötigt man dann keine Sehhilfe mehr, was viele Eltern zunächst überrascht. Die Kinder und Jugendlichen lernen meist schnell mit den besonderen Linsen umzugehen. Mit Miyosmart allerdings gibt es nun eine einfachere Alternative ohne Umgewöhnung: Die Brille mit den Spezialgläsern wird normal im Alltag getragen. Dadurch ist Miyosmart gerade für jüngere Kinder perfekt geeignet.“

Können Eltern auch im Alltag etwas dagegen tun, dass ihr Kind immer kurzsichtiger wird?

Janette Horn: „Ja, denn eine Hauptursache für die zunehmende Kurzsichtigkeit sind unsere heutigen Lebens- und Sehgewohnheiten, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark verändert haben. Gerade eine geringe Beleuchtung oder das lange Sitzen an Computern oder Smartphones kann eine Kurzsichtigkeit verstärken.“

Mehr zur Myopiekontrolle bei Kindern? Termin bei Optik Horn in Göppingen vereinbaren. pm