Sonderveröffentlichung

eBike & Fahrrad Auf den Sattel und los

Die Sonne scheint, die Luft ist klar und der Drahtesel freut sich über die erste Radtour des Jahres.

Wer mit dem Rad unterwegs ist, tut was für Körper und Seele. Foto: moreimages/Shutterstock.com

26.03.2020
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Was hilft gegen überflüssige Fettpölsterchen, lässt die Haut strahlen und macht außerdem noch gute Laune? Richtig – Fahrradfahren! Wer regelmäßig mit seinem Drahtesel unterwegs ist, der tut Körper und Seele viel Gutes. Die Pumpfunktion des Herzens wird angeregt, die Fettpölsterchen schmelzen in Nullkommanichts, Lunge und Muskeln werden gekräftigt und Sorgen verfliegen mit dem Wind. Zudem ist Radfahren eine besonders gelenkschonende Sportart. Sofern man richtig sitzt: Der Po sollte nicht taub werden und im Nacken, den Knien und Handgelenken sollte es weder kribbeln noch schmerzen. Und: Helm nicht vergessen.

Elektrisch unterwegs

e-Bikes sind seit vielen Jahren der Hit bei Radfahrern aller Altersklassen. Wer sich für den Kauf eines solchen Rads interessiert, dem stehen unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Beim e-Bike kommt man auch ohne Treten voran. Ein am Lenker verbauter Schalter startet den Elektroantrieb. Die Motorleistung liegt hier bei maximal 500 Watt. e-Bikes bis maximal 20 km/h gelten als Leichtmofas, solche bis 25 km/h als Mofa. Für beide Varianten braucht es ein Nummernschild.


720 Tausend e-Bikes wurden 2017 in Deutschland verkauft.

Quelle: Zweirad-Industrie-Verband


Fahren darf diese Zweiräder, wer die Mofa-Prüfung absolviert hat, einen Führerschein der Klasse AM oder eine allgemeine Fahrerlaubnis besitzt oder vor dem 1.4.1965 geboren wurde. Das Pedelec, Kurzform für „Pedal Electric Cycle“, fällt rechtlich gesehen unter die Kategorie Fahrrad. Wer in die Pedale tritt, erfährt Unterstützung durch den Elektromotor. Dieser darf maximal 250 Watt haben. Mittels Sensoren wird der Krafteinsatz beim Treten gemessen und die Beschleunigung entsprechend angepasst. Für das Pedelec braucht man weder einen Führerschein noch ein Versicherungskennzeichen. Auch gibt es kein Mindestalter für den Fahrer. Von Anne Meßmer
     

Der Weg zum passenden Fahrradhelm

Sicherheit geht vor: Ohne Helm sollte man sich nie auf den Sattel schwingen – denn nur er schützt vor schweren Kopfverletzungen.

Ein Hinweis auf die Qualität eines Helms ist die Zertifizierung nach DIN EN 1078 – bei Kinderhelmen DIN EN 1080. Diese besagt, dass alle europäischen Sicherheitsvorschriften erfüllt sind. Beim Kauf eines Helms sollten Radfahrer vor allem auf die optimale Passform achten. Denn ist der Helm zu groß, kann er verrutschen und bietet keinen Schutz mehr. Ist er zu klein, drohen Kopfschmerzen. Daher empfiehlt es sich, im Fachhandel verschiedene Modelle anzuprobieren und sich beraten zu lassen. Um die passende Helmgröße herauszufinden, ist es wichtig, vorab den Kopfumfang zu messen: Dazu das Maßband circa einen Zentimeter über der Augenbraue ansetzen und gerade um den Kopf herumführen.

Der Kinnriemen sollte einen Finger breit unter dem Kinn sitzen, darf nicht reiben und die Ohren nicht bedecken. Wer beispielsweise Rennrad, Mountainbike oder BMX fährt, sollte einen speziell dafür geeigneten Helm wählen. Diese Modelle bieten einen Vollgesichtsschutz beziehungsweise einen erweiterten Schutzbereich. Übrigens: Nach einem Sturz sollten sich Radler immer einen neuen Helm kaufen. pm

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