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Autohäuser Sing Sportgeräte für Enthusiasten

Mit dem Hyundai i30 N und seinem Rennableger i30 N TCR hat der koreanische Hersteller zwei heiße Eisen im Feuer: Das erste Modell mischt seit Einführung die sportliche Kompaktklasse auf, der TCR fährt auf Rennstrecken rund um den Globus um den Sieg.

Der Hyundai i30 N TCR wird auch vom Rennteam der Autohäuser Sing – „RaceSing“ – eingesetzt. Foto: Sing  

1.02.2021

Viele tausend Kilometer akribischer Fahrwerkserprobung auf der Nordschleife, tiefgreifender Feinschliff an Motor- und Getriebetechnik im Entwicklungszentrum Namyang, eine fachmännische Begutachtung durch Rallye-Werkspilot Thierry Neuville und die erfolgreiche Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ging der Premiere des Top-Sportlers voraus. Das Hochleistungsmodell auf Basis der dritten Generation des kompakten Bestsellers i30 ist konsequent auf Fahrspaß getrimmt und richtet sich an diejenigen Autofahrer, die ganz besonders hohe Anforderungen an die sportlichen und fahrdynamischen Fähigkeiten ihres Wagens haben. So bringt der von einem 2,0-Liter-Turbomotor mit 275 PS Leistung über die Vorderräder angetriebene Modellathlet alles mit, was für maximale Leidenschaft am Lenkrad sorgt. Neben einem individuellen optischen Auftritt sowie einem Interieur im konsequenten Sport-Trimm zählen auf technischer Seite unter anderem ein Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, eine Launch Control und eine elektronisch geregelte Differenzialsperre mit der Bezeichnung N Corner Carving Differential dazu. Für schnelle Gangwechsel beim Herunterschalten sorgt die automatische Zwischengasfunktion Rev Matching.

Das N Grin Control System erlaubt es, diverse Parameter der zahlreichen Regelsysteme ganz auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Zugleich erweist sich der Fünftürer mit Wurzeln auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt – dem Nürburgring, dafür steht auch das N im Namen – auch im automobilen Alltag als verlässlicher Partner. So zählt Hyundai SmartSense zum Ausstattungsumfang. Dahinter verbergen sich zahlreiche Assistenzsysteme, zum Beispiel eine City-Notbremsfunktion oder ein aktiver Spurhalteassistent.

Autohäuser SING

Für den Kundensport steht bei Hyundai ein eigens aufgebautes Rennfahrzeug zur Wahl: Konzipiert wurde der Hyundai i30 N TCR für den Einsatz in der mit vielen Herstellern breit aufgestellten Tourenwagenkategorie TCR. Die Abkürzung TCR steht für „Touring Car Racing“. 2018 ist erstmals die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft die höchste Liga der TCR-Fahrzeuge, aber auch in vielen nationalen Meisterschaften wie bei der ADAC TCR Germany kommen sie zum Einsatz. Diese Serie mit Rennen in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Tschechien mit bis zu 40 Fahrzeugen hat sich zu einer der wichtigsten Serien mit TCR-Reglement entwickelt. Zudem ist für den Hyundai i30 N TCR auch ein „Endurance Kit“ für Langstreckenrennen erhältlich.

Einen i30 N TCR setzt auch das hauseigene „RaceSing“-Team ein. Das Rennteam der Autohäuser Sing wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen. pm


Klassensieg für Schweizer Team

Erfolgreiche Fahrt: Der Crailsheimer Patrick Sing steht mit den vier Topcar-Piloten auf dem Podium der 24 Stunden von Dubai.

Das Fahrerquintett Benjamin Leuchter, Ronny Jost, Fabian Danz, Adrian Spescha und Patrick Sing (von links) freut sich über die Trophäe in der TCE-Division. Foto: privat
Das Fahrerquintett Benjamin Leuchter, Ronny Jost, Fabian Danz, Adrian Spescha und Patrick Sing (von links) freut sich über die Trophäe in der TCE-Division. Foto: privat

Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen in Dubai, das Mitte Februar ausgetragen wurde, konnte das Team Topcar Sport mit seinem Rennwagen den Sieg in seiner Klasse erringen - in der Gesamtwertung erreichte das Team Rang 17. Mit dabei als Fahrer war der Crailsheimer Patrick Sing.

Der Wagen des Teams pilotiert von Fabian Danz, Ronny Jost, Adrian Spescha sowie den Deutschen Benjamin Leuchter und Patrick Sing, übernahm kurz vor Ende des ersten Renndrittels die Führung in der TCE-Klasse. Diese besteht aus Frontgetriebenen Fahrzeugen mit rund 330 PS, welche auf einige Teile aus den jeweiligen Produktionsmodellen zurückgreifen müssen. Die Fahrzeuge dieser Klasse verfügen im Vergleich zu den oberen Klassen über weniger Leistung und sind technisch etwas näher am Serienfahrzeug. Vertreten sind in der TCE-Klasse hauptsächlich Kompaktmodelle verschiedener Hersteller.

Obwohl der Wagen des Topcar-Teams mit der Startnummer 131 während der Nacht einmal ohne Vortrieb zum Stehen kam, blieb das Team aus Uetendorf in der Schweiz danach fast durchwegs auf Platz 1 der Klasse.

Angebot des Teams

Das zum zweiten Mal nach den 24 Stunden von Barcelona 2019 erfolgreiche Team absolvierte auf dem Weg zum Sieg insgesamt 543 Runden im Dubai Autodrome – eine respektable Leistung, der Gesamtsiegerwagen erreichte 600 Runden und startete in einer deutlich höheren und damit leistungsstärkeren Klasse.

Das Fahrzeug von Topcar Sport war zwar eines der ältesten Autos seiner Klasse, aber die sehr gute Vorbereitung des Teams und die Leistung der Piloten machten den Klassensieg möglich. In der TCE-Division war das Schweizer Team Topcar Sport als Siebter des Zeittrainings in das Rennen gegangen.

Patrick Sing betreibt den Motorsport neben dem Beruf. Er arbeitet als Kfz-Betriebswirt beziehungsweise Automobilkaufmann für die Autohäuser Sing, die drei Standorte in der Region in Aalen-Essingen, Crailsheim und Obersontheim betreiben. Als die Anfrage des Schweizer Teams kam, ob er bei den 24 Stunden von Dubai dabei sein wolle, musste er nicht lange überlegen.

Traditionsreicher Sport

Seit dem Jahr 2006 gibt es das 24-Stunden-Rennen in Dubai, der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der erste Gesamtsieger war ein deutsch-österreichisches Quartett um Fahrerlegende Hans-Joachim Stuck. Die Länge einer Runde auf dem Dubai Autodrome beträgt 5,390 Kilometer. Die Rennstrecke wurde im Jahr 2004 eröffnet. Das Rennen steht in der Tradition der großen, prestigeträchtigen Langstreckenklassiker wie den 24 Stunden von Le Mans in Frankreich oder den 24 Stunden von Daytona in den USA. Auch starten Fahrzeuge seit über 100 Jahren in verschiedenen Leistungsklassen mit Fahrerteams, die sich am Steuer abwechseln. Die hohen Geschwindigkeiten in Verbindung mit verschieden schnellen Fahrzeugarten und die Fahrt durch die Nacht machen den Langstreckensport besonders anspruchsvoll. Als erfolgreichster Hersteller bei Langstreckenrennen gilt Porsche. Das Rennwochenende in Dubai fand aufgrund der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt und auf die traditionelle Siegerehrung musste auch verzichtet werden. pm