Sonderveröffentlichung

Gesund leben Bestens versichert

Keiner steht bei Krankheit im Regen: Wer in Deutschland lebt, hat das Recht auf eine Krankenversicherung.

Bei allen Fragen rund die eigene Gesundheit hilft die Krankenversicherung weiter. Fotos: ©monster Ztudio/ shutterstock.com

10.11.2020
auric Hörcenter Schwäbisch Hall

Natürlich gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Krankenversicherungen. anz grundsätzlich unterscheidet man zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Zeit zum Vergleichen der Leistungen nehmen

Es gilt: Die GKV muss jeden aufnehmen, der nicht bereits in der PKV Mitglied ist. Bei der GKV hängt die Höhe des monatlichen Beitrags nicht von Alter oder Gesundheitszustand ab, sondern von Höhe des beitragspflichtigen Einkommens. Zahlt man den allgemeinen Beitragssatz, gehen vom beitragspflichtigen Einkommen aktuell 14,6 Prozent an die Krankenversicherung, beim ermäßigten Beitragssatz sind es 14 Prozent. Darüber hinaus kann jede Kasse noch Zusatzbeiträge erheben.

Gute Nachricht für alle Mitglieder der GKV: Alle 18 Monate kann man seine Krankenkasse kündigen und zu einer anderen wechseln. Erhöht die eigene Krankasse die Zusatzbeiträge hat man sogar ein Sonderkündigungsrecht. Bei der Suche nach einer neuen GKV sollte man sich Zeit zum Vergleichen nehmen. Neben der Höhe des Zusatzbeitrages sollte man natürlich auch die Leistungen der einzelnen Kasse vergleichen. Wer zum Beispiel auf Naturheilverfahren Wert legt oder schwanger ist, sollte vergleichen, in welchem Umfang Kassen hier Zusatzleistungen bezahlen. Da gibt es durchaus Unterschiede.

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Die zweite Möglichkeit der Versicherung ist, Mitglied in der PKV zu werden. Das kommt zum Beispiel für alle in Frage, die nicht in der GKV pflichtversichert sind, wie Beamte, Richter oder Selbständige. Angestellte mit einem bestimmten Jahresbruttoeinkommen können auch in die PKV wechseln. Die Höhe des monatlichen Beitrags hängt bei der PKV nicht nur an der Höhe des Einkommens, sondern auch am Alter oder Gesundheitszustand. Wichtig: Seit 2009 gilt in Deutschland Krankenversicherungspflicht, das heißt, eine PKV darf niemanden ablehnen. Sie muss Antragsteller mindestens im Basistarif versichern.

Neben der reinen Mitgliedschaft in der GKV oder der PKV gibt es auch noch eine Mischform. So kann ich als Mitglied der GKV zusätzlich privat durch Leistungen der PKV absichern. Zum Beispiel indem man eine Zahnzusatzversicherung oder eine Versicherung für Vorsorgeunter suchungen abschließt. Von Anne Schur
   

Zusatzbeiträge der GKV

Die der Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen bewegt sich zwischen 0,2 Prozent und 2,7 Prozent. Manche Kassen erheben auch gar keinen Zusatzbeitrag.

Mit Ruhe: Hörgerät und Maske absetzen

Wie Hörgerät-Träger gefahrlos ihre Mund-Nasen-Maske absetzen.

An vielen Orten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gerade Pflicht. Wer ein Hörgerät trägt, sollte beim Abnehmen seiner Maske ruhig und routiniert vorgehen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
An vielen Orten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gerade Pflicht. Wer ein Hörgerät trägt, sollte beim Abnehmen seiner Maske ruhig und routiniert vorgehen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Hörakustiker geben Tipps, wie sich das verhindern lässt. Am wichtigsten beim Maske-Abnehmen sind Ruhe und Routine, erläutert die Bundesinnung der Hörakustiker. Je weniger an der Maske gezogen wird, desto geringer ist das Risiko, das Hörsystem zu verlieren. Am besten gehe man in vier Schritten vor: Erst die oberen Bänder der Maske mit beiden Händen nach oben ziehen, dann im zweiten Schritt nach hinten und im dritten Schritt seitwärts nach vorne, um die Maske abzusetzen. Zuletzt sollte im vierten Schritt mit der Hand geprüft werden, ob das Hörsystem noch richtig sitzt. Brillenträger sollten zuerst die Maske und dann die Brille abnehmen.

Wer ein verlorenes Hörgerät findet, sollte es am besten beim nächstgelegenen Hörakustiker abgeben, raten die Experten. Dieser könne anhand der Seriennummer das Gerät seinem Besitzer ganz einfach zuordnen. Denn jedes Hörsystem sei individuell für den Benutzer angepasst und damit einmalig. dpa