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Lebenplus Bewegung, gutes Essen, soziale Kontakte

Frisches Obst und Gemüse ist gesund. Es wirkt zudem freien Radikalen entgegen, was dem natürlichen Verfallsprozess der Gehirnzellen entgegenwirkt. Foto: Franziska Gabbert/dpa

Gesundheit: Das Risiko für Demenz lässt sich senken. Tipps für geistige Fitness im Alter.


Eine gesunde Lebensweise kann vor einer Demenzerkrankung schützen. Darauf weist das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hin. Wer sich mit viel Gemüse und Obst gesund ernährt und körperlich aktiv ist, beuge vor. Außerdem sei es gut, sozial aktiv zu bleiben, sich also zum Beispiel regelmäßig mit Freunden und der Familie zu treffen.Außerdem hält auch Neugier den Experten zufolge das Gehirn fit. Im Kern gehe es um eine Hinwendung zu Leben und Lebensfreude, sagt Diplom-Psychologin Christine Sowinski vom Kuratorium.

Sogar wenn bereits eine Demenzerkrankung vorliegt, seien die Tipps eine wertvolle Hilfe, betont Sowinski: „Es ist verblüffend, wie sich der Zustand eines Erkrankten bessert, wenn er zum Beispiel regelmäßig mit einem Familienmitglied spazieren geht.“ Das habe sie selbst in ihrer Arbeit mit Betroffenen erlebt.

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Wie wichtig es für den Körper ist, durch regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung beweglich und fit zu bleiben, ist den meisten Menschen bewusst. Dass man aber auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns durch einen bewussten Lebensstil trainieren und langfristig erhalten kann, wird oft unterschätzt. Spätestens, wenn die Gedächtnisleistung nachlässt und Vergesslichkeit den Alltag mehr und mehr beeinträchtigt, sollte man handeln, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu verbessern. Vorbeugend oder begleitend zu einer Therapie können folgende Tipps helfen.

Bewegung


Regelmäßige Bewegung regt den Blutkreislauf an. Dadurch wird nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit gesteigert. Denn je besser der Blutkreislauf funktioniert, umso mehr wird auch das Gehirn mit Sauerstoff versorgt.


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Ernährung

Rund zwanzig Prozent der Energie, die wir verbrauchen, benötigt das Gehirn. Umso wichtiger ist es also, bei Nahrungsmitteln auf die richtigen „Energielieferanten“ zu setzen. Obst und Gemüse beispielsweise wirken außerdem auch freien Radikalen entgegen und verlangsamen so den natürlichen Verfallsprozess der Gehirnzellen.

Schlaf

Was für den Körper wichtig ist, gilt natürlich ebenso für den Geist: Nur durch regelmäßige und ausreichende Entlastung bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten. Wer also nicht nur für erholsamen Schlaf, sondern auch bewusste Pausen während des Tages sorgt, hilft seinem Gehirn, dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. dpa/djd

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