Sonderveröffentlichung

Handwerkerfahrzeuge Gut organisiert in jeder Lage

Besonders für Handwerksbetriebe sind spezialisierte Fahrzeuge eine große Erleichterung: Das gut aufgeräumte Innenleben des Transporters bietet viel Platz für die Arbeitsausrüstung und spart zudem Zeit beim Kunden.

Gut organisiert in jeder Lage

Aufgeräumt: Mit dem Umbau durch einen Fahrzeugausrüster kommen Werkzeuge und Materialien sicher zum Bestimmungsort. Foto: Bott

14.05.2020

Die Zeiten des Werkzeugkastens, der einfach im Laderaum steht, sind längst vorbei: Moderne Nutzfahrzeuge bieten clevere Lösungen, um Arbeitsmaterial sicher und effizient zu transportieren. Für jede Situation gibt es die ideale Ausstattung. Viele Nutzfahrzeughersteller bieten über Kooperationen mit Ausbauspezialisten fertig vorbereitete Transporter an, die Werkzeug und Material für die verschiedensten Handwerksbranchen spielend leicht vom Firmengelände auf die Baustelle bringen.

Ob Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, Holzhandwerk oder Bau- und Elektrobranche: Tag für Tag stehen Handwerker immer wieder vor neuen Herausforderungen. Seien es die oftmals extremen Belastungen im Baugewerbe, die speziellen Anforderungen der Tischler und Schreiner an ihr Dienstfahrzeug oder die täglichen Arbeitseinsätze mit unterschiedlichsten Ersatz- und Einzelteilen. Allen Branchen gemein ist jedoch, dass Werkzeuge und Hilfsmittel schnell zur Hand und auch schnell wieder verstaut sein müssen.

Grundlage für diese Spezialfahrzeuge sind die Transportermodelle der verschiedenen Hersteller, wie beispielsweise Opel Vivaro Cargo, Ford Transit Custom, VW Crafter oder der Sprinter von Mercedes. Die Fahrzeuge sind Grundausstattung mit Laderaum oder bei manchen Herstellern bereits mit Systemen zum Verstauen der Ladung ausgestattet. Kauft der Kunde ein „nacktes“ Fahrzeug, kann dieses bei verschiedenen Ausbauspezialisten individuell auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten und umgebaut werden.

Ein großer Vorteil bei spezialisierten Umbauten ist die Sicherheit: Zwar können Werkzeuge und Ersatzteile auch einfach im Laderaum verzurrt werden, allerdings ist eine Lösung mit fest im Fahrzeug eingebauten Schranksystemen im Falle eines Unfalls deutlich sicherer für den Fahrer und das Fahrzeug. Ein loser Hammer kann beispielsweise bei einem Frontalunfall eine enorme Durchschlagskraft entwickeln und wie ein Projektil Insassen oder Passanten gefährden. Zudem sorgt der Einbau mit fest definierten Schubladen, Regalen und Schränken für ein effizienteres Arbeiten vor Ort. Denn so sind alle Materialien sortiert und leicht greifbar. Auch lose Produkte, zum Beispiel C-Teile, finden in den Regalsystemen einen sicheren und leicht erreichbaren Platz. Verschiedene Firmen haben sich komplett auf den Innenausbau von Fahrzeugen für Handwerk oder Industrie spezialisiert und bieten maßgeschneiderte, langlebige Lösungen an. Zum Teil gibt es Umbauten, die nicht nur auf Schranksysteme setzen, sondern durch einen erhöhten Boden enorme Platzreserven schaffen, ohne die Zugänglichkeit der Wand umbauten zu beeinträchtigen. Ob Schüttgut oder Präzisionswerkzeug, alles ist so sicher verstaut. Die Nachfrage nach diesen Systemen führt dazu, dass auch viele namhafte Fahrzeughersteller dieses Kundenbedürfnis für sich entdeckt haben und in Kooperation mit den renommierten Ausbauspezialisten eine Lösung direkt ab Werk für ihre Kunden anbieten.

Die Antriebsart spielt für den Umbau auch eine Rolle: Umweltfreundliche, elektrisch betriebene Transporter verzichten zwar auf Tank und Verbrennungsmotor, die Batterien müssen jedoch auch untergebracht werden. Meist verbauen die Hersteller die Akkupacks im Fahrzeugboden, was unter Umständen Stauraum beim Umbau kosten kann. Die Fahrzeugausrüster kennen aber auch in diesem Fall clevere Lösungen für mehr Platz. Von Marius Stephan

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