Sonderveröffentlichung

Heizen mit Holz und Pellets Moderne Ofentechnik bleibt beim Heizen flexibel

Kombikaminofen: Kunden müssen sich heutzutage nicht mehr entscheiden, ob sieHolzscheite oder Pellets verfeuern.

Wer auf eine natürliche Energiequelle Wert legt, findet mit dem Kombiofen eine vielseitige Heizquelle. Foto: djd

13.11.2020

Bei der Anschaffung eines Kaminofens spielt neben dem passenden Design vor allem die Art der Befeuerung eine entscheidende Rolle. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist in Scheitform, als Briketts oder als Pellets verfügbar. Die unterschiedlichen Formen des Brennstoffs gehen sowohl mit den jeweiligen Attributen der Öfen als auch des Flammenbildes einher.

Vom klassischen, knisternden Kaminofenfeuer bis zum ferngesteuerten, vollautomatischen und programmierbaren Pelletofen ist heute so gut wie alles möglich. Das Beste aus beiden Welten bieten sogenannte Kombiöfen. Diese Öfen vereinen die Vorteile beider Heizmethoden, sie können sowohl Scheite und Briketts als auch Pellets verheizen. Die verschiedenen Energieträger haben verschiedene Vorteile.

Mit Holzscheiten oder auch Holzbriketts lässt sich ein gemütliches, knisterndes Kaminfeuer genießen. Die Handhabung ist im Vergleich zu den automatisierten Pelletöfen etwas umständlicher, Holzscheite und Holzbriketts müssen per Hand nachgelegt werden. Dank technischer Innovationen sind aber auch Kaminöfen in der Lage, anhaltend gleichmäßige Wärme abzugeben.

Bei einem Pelletofen ist der Aufwand während des Betriebs geringer, da der Ofen automatisch so viel Brennstoff aus dem Vorratsbehälter in die Brennkammer befördert, wie er für die eingestellte Wunschwärme benötigt. Ob man schon von unterwegs für ein wohlig warmes Zuhause sorgt, oder komplette Tages­ oder Wochenprogramme festlegen möchte, ein Smartphone und eine „PelletApp“ machen es möglich. Komfortabel, intuitiv zu bedienen und gleichzeitig umweltfreundlich, bieten Pelletöfen die perfekte Alternative zum herkömmlichen Kaminofen.

Sogenannte Kombikaminöfen vereinen die Vorteile beider Heizmethoden, sie können sowohl Scheite und Briketts als auch Pellets verfeuern. Zu erkennen sind diese etwa an der Erweiterung „Duo“ bei der Modellbezeichnung. Sie kombinieren den Komfort und die technologischen Innovationen der Pelletöfen mit der Ursprünglichkeit eines knisternden Kaminfeuers. Emissionsarme Verbrennung, ein nachhaltiger, nachwachsender Rohstoff und sparsames Heizen, welches den Geldbeutel freut, inklusive.

Egal, für welche Ofenart man sich entscheidet, wichtig ist eine gute Feuerraumauskleidung. Modernes Material zeichnet sich durch ein besonderes Verhältnis zwischen Wärmedämmung und Wärmeleitung aus, wodurch schneller hohe Brennraumtemperaturen erreicht werden. Dadurch ist eine schadstoffarme und umweltfreundliche Verbrennung mit einer vergleichsweise geringen Rußbildung gewährleistet. dj


Wärmequelle als dekoratives Element

Das Sichtfenster gibt dem Ofen sein „Gesicht“. Die Auswahl an verschiedenen Formen und Stilen ist riesig.

Das eigene Zuhause hat immer einen eigenen Stil: Auch bei der Ofenform sind kaum Grenzen gesetzt. Foto: djd
Das eigene Zuhause hat immer einen eigenen Stil: Auch bei der Ofenform sind kaum Grenzen gesetzt. Foto: djd

Kaminöfen sind nicht nur praktische Wärmespender, sondern auch ein schönes Designelement für das Wohnzimmer. Wer einen Kaminofen neu anschaffen möchte, sollte daher mehr als die technischen Werte und die Bedienfreundlichkeit im Auge haben. Optisch passt er bestenfalls zum Rest der Einrichtung.

Viele der herkömmlichen Kaminöfen haben beispielsweise standardmäßig ein eckiges Sichtfenster. Allerdings gibt es auch Modelle mit runden Glasscheiben. In ovalen Korpussen muten diese an wie ein Schiffsbullauge und bieten eine gute Sicht auf das Flammenspiel. Die außergewöhnliche Form harmoniert gut mit einer Einrichtung, in der auch runde oder ovale Tische oder leicht geschwungene Möbel integriert sind. Kamine mit runden Sichtfenstern gibt es in mehreren Varianten.

Doch welche Form der neue Kamin auch hat – wichtig ist, dass er eine lang anhaltende Wärme verbreitet. Dazu muss die Technik stimmen.

Moderne Öfen nutzen allerlei physikalische Kniffe, um die Wärme der Verbrennung möglichst lange im System des Ofens zu behalten. Denn ein einmal entfachtes Feuer lange genießen zu können, ist bequemer und ressourcenschonender, als den Kamin immer wieder neu aufheizen zu müssen. „Um Wärme lange halten zu können, hilft ein Heat Memory System“, erklärt Ofenexpertin Teresa Huemer. „Diese Technik ermöglicht bis zu neun Stunden Speicherwärme. Wenn ein Ofen auch noch mit einem speziellen Wärmespeicher und einer regelbaren Konvektionsluft bestückt wird, sind sogar bis zu zwölf Stunden Speicherwärme möglich.“ djd