Sonderveröffentlichung

Wintergärten, Markisen & Carports Das passende Dach für alle Fälle

Markisen, Wintergärten und Terrassenüberdachungen schützen vor Überraschungen von oben. Doch sie können noch viel mehr.

Eine Markise schützt vor Sonne und Hitze. Foto: djd/Klaiber

29.01.2021

An einem heißen Sommertag gemütlich auf der Terrasse oder dem Balkon sitzen, ein kühles Getränk in Reichweite und auch vor der Sonne ist man bestens geschützt – dank einer Markise, einer Terrassenüberdachung oder eines Wintergartens. Herrlich!

Mit der Planung bald beginnen

Wer es in diesem Sommer schön schattig und kühl haben möchte, der sollte möglichst bald mit der Planung beginnen. Das hat zwei Gründe: Zum einen haben viele Fachfirmen jetzt noch mehr Platz im Terminkalender. Und zum anderen gibt es zu Beginn des Jahres von den Herstellern häufig Winterrabatte. An erster Stelle steht die Frage: Was möchte ich? Soll es eine klassische Markise sein, ein Wintergarten, der das ganze Jahr über nutzbar ist, eine Überdachung mit Glas und beweglichen Seitenwänden oder möchte ich doch ein verstellbares Lamellendach und vielleicht noch seitliche Markisen gegen die tieferstehende Sonne? Bei Markisen unterscheidet man zwischen Rollmarkisen, Faltmarkisen und Festmarkisen, das Tuch ist meist aus Acryl, PVC oder Polyester, denn es sollte licht- und wetterbeständig sein.

Geht es um die Verglasung von Wintergärten oder Terrassendächern besteht die Möglichkeit zwischen einer Verglasung aus Echtglas oder aus besonderem Kunststoff zu wählen. Bei einem Vororttermin kann der Fachmann da mit Sicherheit weiterhelfen und bringt Ideen, Erfahrungswerte und Fachwissen mit ein, von denen man als Kunde profitieren kann. Den eins ist sicher: Für jedes sonnige Problemchen gibt es die passende Lösung. Zu dem sorgen die modernen Materialien nicht nur für Schatten, sondern schützen den Lieblingsplatz an der frischen Luft auch vor Regen oder Wind. Gerade mit Blick auf das kommende Frühjahr steht ja vielen der Sinn nach Anpacken, Bauen und Verändern. Wer da zum Beispiel über ein Auto verfügt, aber keine Möglichkeit hat, eine Garage zu errichten, der sollte sich mit den zahlreichen Varianten eines Carports auseinandersetzen.

Geschützt vor Wind und Wetter

Das Carport ist die Terrassenüberdachung fürs Auto. Es schützt im Sommer vor Hitze und verhindert im Winter, dass die Scheiben mit Eis überzogen werden. Das Gestell eines Carports lässt sich klassisch aus Holz, aber natürlich auch aus Metall anfertigen. Es gibt aber auch Varianten mit einem Kunststoffgerüst. Und je nachdem, wie groß die Dachfläche ist und in welche Himmelsrichtung sie ausgerichtet ist, kann man darauf sogar Solarplatten installieren. Ursprünglich haben Carports keine Seitenwände, mittlerweile werden auch Bausätze mit angeboten. Von Anne Meßmer


Einmal aufladen, bitte!
   

Umweltfreundliche Energie frei Haus: Mit einem Dach aus Photovoltaikelementen wird der Carport zur privaten E-Tankstelle.
   

Die mobile Zukunft setzt auf elektrische Antriebe, egal ob als reines Elektroauto oder als Plug-in- Hybrid mit Auflademöglichkeit. Schon aus Gründen des Umweltschutzes interessieren sich Autofahrer zunehmend für die alternativen Antriebsmodelle. Am Ende bleibt meist eine Frage offen: Wie und wo lässt sich die Fahrzeugbatterie wieder aufladen? Öffentliche Ladeplätze sind eine Möglichkeit. Teilweise haben auch Arbeitgeber in den vergangenen Jahren in Stromtankstellen für ihre Mitarbeiter investiert. Viel praktischer ist es auf Dauer, das E-Auto über Nacht zu Hause aufladen zu können. Am besten noch mit selbst gewonnenem Strom. Ein Carport mit einem Dach aus Photovoltaikelementen verbindet beide Vorteile miteinander.


20 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energie in Deutschland wird aus Photovoltaik gewonnen.

Quelle: Statista


Entlastung für die Haushaltskasse

Natürlich produzieren die Photovoltaikzellen nachts keinen Strom, um das Elektroauto mit frischer Energie zu versorgen. Doch der tagsüber erzeugte Strom lässt sich zwischenspeichern, um ihn im Haushalt oder fürs Auto zu verwenden. Das erhöht die Attraktivität der elektrischen Mobilität auch finanziell und sorgt für mehr Unabhängigkeit von öffentlichen Versorgungsnetzen. Ein angenehmer Zusatzeffekt: Durch die Energieausbeute macht sich die Investition in einen neuen Carport mit der Zeit von alleine bezahlt.

Noch mehr Platz für die Energiegewinnung

Alternativ oder natürlich auch zusätzlich zum Carport lassen sich aber weitere Dachflächen rund ums Eigenheim für die umweltfreundliche Stromproduktion nutzen – vom Terrassendach über den Wintergarten bis zur Balkonverkleidung. Auf der Terrasse schützt das feste Dach über dem Kopf vor den Launen der Witterung und verlängert die Gartensaison bis in den Herbst hinein. Gleichzeitig produziert die Bedachung grünen Strom, der direkt im eigenen Haushalt genutzt werden kann. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. djd