Von Marie-Louise Abele 

Sie werden im Alltag stark beansprucht und dennoch führen sie oft ein Schattendasein. Dabei erfordert die Hand- und Fußpflege nur wenig Aufwand. Mit ein paar Tricks belohnen uns unsere Hände und Füße mit jugendlicher, geschmeidiger Haut und gesunden Nägeln. Unsere Haut wird oft trocken und rissig. Schuld sind unter anderem häufiges Händewaschen, Heizungsluft, eisige Winterluft, stickiges Winterstiefelklima, aber auch das Abwaschen und Putzen ohne schützende Gummihandschuhe.

Händewaschen und kalte Luft

Die Haut braucht ihre Balance zurück. Da kommen regelmäßige sanfte Streicheleinheiten mit einer nährenden und feuchtigkeitsspenden Creme gerade recht. Intensiviert wird die Wirkung der Creme noch durch das Auftragen vor dem Schlafengehen, verpackt in Baumwollhandschuhen und -söckchen. So landen Salbenreste auch nicht direkt im Bett.

Wer sich vorab etwas Gutes tun möchte, der entspannt bei einem wohltuenden Hand- oder Fußbad mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Salbei. Hornhaut entsteht durch Belastung. Füße bilden sie als einen natürlichen Schutz. Doch wird sie zu dick, kommt es schnell zu schmerzhaften Rissen. Mit Bimssteinen oder Hornhauthobeln lässt sie sich entfernen. Allerdings lohnt sich bei schwerwiegenderen Problemen der Gang zum ausgebildeten Podologen.

Füße brauchen Platz und Luft, daher ist passendes Schuhwerk wichtig für die Fußgesundheit. Viele moderne Schuhe können Druckstellen und ein schweißiges Pilzklima fördern. Bei der Nagelpflege gilt: Feilen statt schneiden, das wirkt schonender. Auch der Knipser ist besser als die Schere. Optimal sind Sandpapierfeilen mit verschiedenen Stärken. Um die anfällige Nagelhaut zu stärken, eignen sich Nagelöle oder ein einfaches Olivenöl. Eine kleine Menge des Öls wird mit kreisenden Bewegungen einmassiert. Diese reichhaltige Pflege schützt vor dem Austrocknen und unangenehmen und teils schmerzhaftem Einreißen.

Die Haut besonders auf dem Handrücken ist ähnlich dünn und empfindlich wie die Gesichtshaut. Ihr Alterungsprozess ist individuell abhängig von genetischen und äußeren Einflüssen. Zunehmend verliert sie an Elastizität und Feuchtigkeit, es kommt zur Schuppenbildung mit Juckreiz. Hersteller haben dieses Problem erkannt und spezielle Anti-Aging-Cremes entwickelt.


Möhren-Ingwer-Suppe

Rezept

FOTO: AFRICA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM
FOTO: AFRICA STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

Zutaten für 3-4 Personen:

60 g frischer Ingwer 400 g Möhren 50 g Butter 1 EL Zucker 600 ml Gemüsebrühe 150 ml Kokosmilch Salz Pfeffer

Zubereitung:

1 Den Ingwer schälen und ganz klein würfeln. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden.

2 Möhren und Ingwer in Butter anschwitzen, darüber den Zucker streuen und alles leicht karamellisieren lassen.

3 Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen und aufkochen lassen.

4 Die Suppe bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, danach mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Obst und Gemüse als Basis

Viel Gemüse bildet die Grundlage der gesunden Ernährung. Foto: © Oleksandra Naumenko/Shutterstock.com
Viel Gemüse bildet die Grundlage der gesunden Ernährung. Foto: © Oleksandra Naumenko/Shutterstock.com

Die Ernährungspyramide kennt fast jeder, sie wird oft schon in den Schulen unterrichtet. Doch die Pyramide, wie viele Erwachsene sie kennen, ist längst überholt - denn im Jahr 2005 wurde das Modell überarbeitet.

Kohlehydrate zweitwichtigste Gruppe
   

Hätten Sie gewusst, dass die Basis einer ausgewogenen Ernährung Obst und Gemüse sind? Früher standen an dieser Stelle Kohlenhydrate. Diese wurden allerdings mit der Angleichung vor 15 Jahren um eine Ebene nach oben verschoben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt folgende Zusammensetzung der täglichen Nahrungsmenge: 43 Prozent Obst und Gemüse, 30 Prozent Kohlenhydrate, 18 Prozent Milchprodukte, 7 Prozent tierische Proteine, 2 Prozent Öle und Fette. ka