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Verkehrsunfall – was nun? Schwere Fracht nicht auf die leichte Schulter nehmen

Für die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung ist stets der Fahrer verantwortlich.

FOTO: DPA

15.10.2021

Fast täglich warnt der Verkehrsfunk vor verloren gegangenen Kanthölzern, Leitern, Eimern oder Sofas auf der Autobahn. Gegenstände, die auf der Fahrbahn herumliegen und von anderen Verkehrsteilnehmern zu spät erkannt werden, können fatale Folgen nach sich ziehen. Klar ist: Für eine ordnungsgemäße und zuverlässige Sicherung der Ladung ist in jedem Fall der Fahrzeugführer verantwortlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um das private Urlaubsgepäck handelt oder ob beispielsweise Handwerker ihre Werkzeuge und Materialien zu einer Baustelle transportieren.

Sicher verstauen und festzurren

Ist alles festgezurrt, kann nichts verrutschen oder gar über Bord gehen? Für einen Check der Ladung vor Abfahrt sollte immer Zeit sein. Denn vorher dürfen etwa Handwerker gar nicht losfahren.

Unternehmer sind sogar verpflichtet, ihre Mitarbeiter regelmäßig, aber auf alle Fälle mindestens einmal pro Jahr in der korrekten Ladungssicherung zu unterweisen. Einfache Hilfsmittel wie Zurrgurte und Antirutschmatten helfen dabei, dass die Arbeitsgeräte und Utensilien sicher an ihr Ziel gelangen. Die Tipps für das richtige Beladen gelten aber ebenso für das Privatauto, etwa beim Transport von Kleinmöbeln oder beim Urlaubsgepäck. Wichtig für die Fahrstabilität ist es, den Schwerpunkt des Fahrzeugs möglichst niedrig zu halten. Schweres sollte daher stets unten liegen, eher leichte Gegenstände können dann darauf gepackt und festgezurrt werden. djd