Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Das Handwerk für die Zukunft mitgestalten

Serie „Die Innung stellt sich vor“ (1): Anja Ehekircher und Markus Ganßloser wurden im letzten Oktober neu in den Vorstand der SHK-Innung gewählt und sind seither für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Anja Ehekircher und Markus Ganßloser gehören zur neuen Generation im Vorstand der SHK-Innung. Für ihren Verantwortungsbereich, die Öffentlichkeitsarbeit, haben sie schon viele tolle Ideen, die sie in der Zukunft umsetzen möchten. Fotos: SHK-Innung

27.04.2021

Anja Ehekircher vom SHK-Fachbetrieb Ehekircher Sanitär, Heizung, Flaschnerei aus Geislingen und Markus Ganßloser, der den gleichnamigen Fachbetrieb in Ebersbach führt, vertreten die nächste Generation in der Göppinger SHK-Innung. Im vergangenen Oktober haben sich die beiden zum ersten Mal in den Vorstand wählen lassen. „Das Engagement in der Innung hat bei uns Familientradition“, erklärt Anja Ehekircher schmunzelnd, „schon mein Vater und mein Großvater waren im Vorstand und sogar als Obermeister aktiv.

Die Innung hat also früh eine Rolle in meinem Leben gespielt und ich wusste schon immer, dass ich Teil davon sein möchte. Besonders das gute und kollegiale Verhältnis der Innungsmitglieder gefällt mir. Man unterstützt sich gegenseitig – das ist heutzutage nicht immer selbstverständlich.“ Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich Anja Ehekircher schon lange in der Innung engagiert, vor allem wenn es darum geht, das Handwerk nach außen zu repräsentieren. „Besonders im Bereich der Veranstaltungen und Ausbildungsmessen war und bin ich aktiv.

Von der Innung überzeugt

Auch Markus Ganßloser sagte sofort zu, als er gebeten wurde, sich zur Wahl zu stellen. Der Betrieb seiner Familie wurde bereits 1928 gegründet und ist schon so lange in der Innung, dass sich niemand mehr an das Beitrittsjahr erinnern kann. Markus Ganßloser ist von der Arbeit und Wichtigkeit der Innung überzeugt: „Kleine Familienbetriebe wie unserer profitieren enorm von der Innungsarbeit und von dem Austausch an Informationen und Know-how. So erhält man zum Beispiel besseren Zugang zu Schulungs- und Fortbildungsangeboten des Fachverbands oder man hilft sich gegenseitig mit Spezialwerkzeugen aus. Um der Innung etwas zurückzugeben, habe ich mich schon länger engagiert. So war ich bereits im Prüfungsausschuss tätig. Und als Mitglied im Vorstand habe ich jetzt noch mehr Möglichkeiten, in der Innung etwas zu bewegen und das Handwerk mitzugestalten.“

Von der Innung überzeugt

Auch Markus Ganßloser sagte sofort zu, als er gebeten wurde, sich zur Wahl zu stellen. Der Betrieb seiner Familie wurde bereits 1928 gegründet und ist schon so lange in der Innung, dass sich niemand mehr an das Beitrittsjahr erinnern kann. Markus Ganßloser ist von der Arbeit und Wichtigkeit der Innung überzeugt: „Kleine Familienbetriebe wie unserer profitieren enorm von der Innungsarbeit und von dem Austausch an Informationen und Know-how. So erhält man zum Beispiel besseren Zugang zu Schulungs- und Fortbildungsangeboten des Fachverbands oder man hilft sich gegenseitig mit Spezialwerkzeugen aus. Um der Innung etwas zurückzugeben, habe ich mich schon länger engagiert. So war ich bereits im Prüfungsausschuss tätig. Und als Mitglied im Vorstand habe ich jetzt noch mehr Möglichkeiten, in der Innung etwas zu bewegen und das Handwerk mitzugestalten.“


„Es macht mir großen Spaß, junge Menschen für unser Handwerk zu begeistern.“

Anja Ehekircher, Vorstandsmitglied


Verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit

Zu den Hauptaufgaben von Anja Ehekircher und Markus Ganßloser gehört unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit der Innung, darunter auch die Betreuung der Social-Media-Kanäle oder der monatlichen Innungsseite. „Leider kann sich der Vorstand derzeit nur online treffen und die ‚Einlernphase‘ dauert daher noch an“, sagt Markus Ganßloser. „Wir wachsen aber langsam in unsere Aufgaben hinein und haben schon viele Ideen, die wir umsetzen möchten, um die Innung noch besser gegenüber ihren Mitgliedern und der Öffentlichkeit zu präsentieren.“


„Als Mitglied im Vorstand kann ich das Handwerk noch besser aktiv mitgestalten.“

Markus Ganßloser, Vorstandsmitglied


Das Handwerk für die Zukunft mitgestalten Image 2

Modernisierung der Heizung: Jetzt schon planen

Der Einbau einer Heizung muss gut geplant werden. Damit alles rechtzeitig vor der nächsten Heizperiode fertig wird, raten die Experten der Innung, sich frühzeitig darum zu kümmern.

Kreis Göppingen. Auch wenn es nachts noch kalt ist – die aktuelle Heizperiode neigt sich dem Ende entgegen und viele Hauseigentümer werden die Heizungsanlage in den kommenden Tagen abschalten. Wer mit dem Gedanken spielt, die Heizung dann auszurangieren, um eine neue Anlage in der Immobilie zu installieren, sollte sich schon jetzt damit auseinandersetzen. „Wer erst kurz vor der nächsten Heizperiode mit der Planung beginnt, könnte zeitliche Probleme bekommen“, weiß Rainer Häfele, Obermeister der SHK-Innung Göppingen. „Zum einen sind viele Fachbetriebe gut ausgelastet, zum anderen sollte eine entsprechende Anlage aber auch gut geplant sein – schließlich gibt es in jedem Eigenheim andere Gegebenheiten, die bei der Wahl der Heizung und beim Einbau beachtet werden müssen.“ Im Blick behalten muss man unter anderem die Platzverhältnisse vor Ort oder die energetischen Gegebenheiten. So ist der Einsatz einer Wärmepumpe vor allem dann sinnvoll, wenn das Haus gut gedämmt ist und die Vorlauftemperaturen niedrig gehalten werden können. Weil sich nicht pauschal sagen lässt, welche Heizung die beste Variante für ein Haus ist, raten die Experten des SHKHandwerks davon ab, die neue Heizung auf eigene Faust zu planen. „Wir empfehlen unbedingt, sich von einem Profi der Innungsbetriebe beraten zu lassen“, sagt Rainer Häfele. „Die Fachleute haben viel Erfahrung, auch mit neueren Heizarten, und beraten dazu gerne ausgiebig. Außerdem kennen sie sich mit den verschiedenen Fördermöglichkeiten bestens aus, wenn man sich für eine Heizung entscheidet, die auf erneuerbare Energien setzt. Bis zu 50 Prozent kann man sparen, wenn die Modernisierung der Heizung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans erfolgt.“