Sonderveröffentlichung

Sanitär - Heizung - Klima Für den guten Zweck unterwegs

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Alexander Gonzalez, schiebt einen Teamkollegen an (links). Ralf Fetzer (ganz rechts) erhält ein Dankeschön der Veranstalter für sein herausragendes Engagement – er hat besonders viele Mitstreiter motiviert. Fotos: Rainer Häfele
Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Alexander Gonzalez, schiebt einen Teamkollegen an (links). Ralf Fetzer (ganz rechts) erhält ein Dankeschön der Veranstalter für sein herausragendes Engagement – er hat besonders viele Mitstreiter motiviert. Fotos: Rainer Häfele

Die SHK-Innung ist gemeinsam mit der Herrlinger KG beim 24-Stunden-Rollstuhlrennen in Eislingen gestartet – und hat das größte Team organisiert. Eine außergewöhnliche Leistung.

Gute Laune: Ein kleiner Teil des großen Teams der SHK-Innung und der Eislinger Herrlinger KG. Fotos: Rainer Häfele
Gute Laune: Ein kleiner Teil des großen Teams der SHK-Innung und der Eislinger Herrlinger KG. Fotos: Rainer Häfele

Das Team der Sanitär-Innung und des Haustechnik-Großhandels Herrlinger KG war die größte Gruppe, die beim 24-Stunden-Rollstuhlrennen jüngst im Eichenbach-Stadion Eislingen an den Start ging. Rund 60 Leute sind aktiv mitgefahren oder haben fast rund um die Uhr angefeuert. Gefahren wurde für einen guten Zweck: Jeder Kilometer wird mit einem Betrag vergütet und kommt dem Kreisverein Leben mit Behinderungen Göppingen zugute. Von 12 Uhr bis 12 Uhr waren die Rollstühle auf der Strecke – auch in der Nacht und bei Regen. „Ich freue mich über die Unterstützung und die einzigartige Teamleistung“, sagt Ralf Fetzer vom gleichnamigen Innungsbetrieb aus Süßen, der die vielen Leute für die Teilnahme am Rennen motiviert hat. Er erhielt von den Organisatoren ein besonderes Dankeschön für sein herausragendes Engagement. „Es ist wirklich klasse, was das Team um Ralf Fetzer hier geleistet hat“, sagt Rainer Häfele, der bei der SHK-Innung für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.


"Ich freue mich über die große Unterstützung und die einzigartige Teamleistung."

Ralf Fetzer Teamchef


„Das Rollstuhlrennen ist eine tolle Sache, die wir gerne unterstützen.“ Erstmals sind in diesem Jahr die Innung und die Herrlinger KG gemeinsam an den Start gegangen und sind mit ihren vier Teams insgesamt 3535 Runden, also 1414 Kilometer, gefahren. Weil die Gruppe mit speziellen Renn-Rollstühlen, die im Liegen bewegt werden, an den Start ging, gab es für sie – ebenso wie für die Kollegen von Stahlbau Nägele – eine Sonderwertung. Die anderen 21 Teams, die bei dem Event dabei waren, sind mit klassischen Rollstühlen unterwegs gewesen und haben Runde für Runde hinter sich gebracht. Für Ungeübte eine ungewöhnliche Herausforderung, die für die eine oder andere Blase an den Händen gesorgt hat. „Für uns ist die Veranstaltung eine Herzensangelegenheit, bei der wir gerne mit dabei waren. Ich danke allen Teilnehmern der Innung und unserer Firma für ihr Engagement“, sagt Michael Herrlinger, Geschäftsführer der Herrlinger KG. tif


Die Ergebnisse der SHK/Herrlinger-Teams

• Wat Wat MC P : 981 Runden (392,4 km);
• You‘ll Never Drive Alone: 891 Runden (356,4 km);
• Go Hard Or Go Home: 847 Runden (338,8 km);
• Hot Wheels: 816 Runden (326,4);
• Insgesamt: 3535 Runden (1414 km) der 12 451 Runden (4980,4 km) der
Gesamtveranstaltung gehen somit auf das Konto des SHK/Herrlinger-Teams.


Moderner Handwerksbetrieb mit Tradition

Der Innungsbetrieb Wissner GmbH aus Uhingen feierte in diesen Tagen sein 125-jähriges Bestehen – und zählt so wohl zu den ältesten Handwerksbetrieben in der Region.

Das Team um Jürgen Wissner (ganz links) freut sich über das Jubiläum. Fotos:Firma Wissner
Das Team um Jürgen Wissner (ganz links) freut sich über das Jubiläum. Fotos:Firma Wissner

Uhingen. Jubiläum in Uhingen: Die Wissner GmbH feiert heuer ihr 125-jähriges Bestehen. „Damit sind wir wahrscheinlich einer der ältesten Handwerksbetriebe im Landkreis“, sagt Jürgen Wissner.

Die Wurzeln des Innungsbetriebs reichen bis ins Jahr 1894 zurück, als Wilhelm Christian Wissner in der Stuttgarter Straße 14 in Uhingen einen Flaschner-Betrieb mit einem angegliederten Haushaltswarengeschäft und Kohlenhandel gründete. Nach seinem plötzlichen Tod 1914 übernahm sein Sohn Hermann Wissner senior im recht jungen Alter das Geschäft.

Nachdem er zweimal als Soldat eingezogen wurde, schaffte er es dennoch mit Fleiß, Willen und guter Arbeit, den Betrieb durch die Wirren beider Weltkriege und die Folgen so mancher Wirtschaftskrisen über Wasser zu halten. Sein Nachfolger wurde 1960 Hermann Wissner junior, der den großväterlichen Betrieb nach und nach vergrößerte und 1968 in die Uhinger Bismarckstraße 11 zog. Nach erfolgreicher Beendigung seiner umfangreichen Ausbildung trat der heutige Firmeninhaber Jürgen Wissner 1990 in vierter Generation in den Betrieb ein und gründete zusammen mit seinem Vater die Firma Wissner GmbH – Sanitär und Heizung. Ein großer Schritt war 1993 der Umzug in die neuen Geschäftsräume im Industriegebiet Brühl – in der Heinkelstraße 6 war genügend Platz für großräumige Produktions- und Lagerflächen und ein modern gestaltetes Bürogebäude. Im Folgejahr konnte dort das hundertjährige Betriebsbestehen gefeiert werden und 1998, also vor 21 Jahren, übergab Hermann Wissner junior mit 65 Jahren das Zepter an seinen ältesten Sohn Jürgen, der heute die Geschäfte führt und der zudem stellvertretender Obermeister der Innung Sanitär-Heizung-Klempnerei Göppingen ist.

Kompetentes Team

Mittlerweile unterstützen insgesamt 16 Beschäftigte das Unternehmen, das derzeit einen Auszubildenden hat. Der Großteil des Teams ist seit der Lehre dabei, einige halten der Firma schon seit über 30 Jahren die Treue. Natürlich spielt die Familie nach wie vor eine große und wichtige Rolle. So kümmert sich Jürgen Wissners Frau Ursula von Anfang an um die Buchhaltung und das Personalwesen und mit Sohn Stefan Wissner ist quasi auch die fünfte Generation gesichert. ack

Elements
Rolf Kienle GmbH
Volker Breusch
Scheible
Klein GmbH
Ehekircher
Carl Zendel GmbH
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Walter Ruess
Grupp
Kurfess

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