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Der Fachmann hilft Die Außenhaut pflegen

Die Heizkörper überzeugen durch ihre Effizienz, ihre einfache Installation und vor allem auch durch ihr Design. Eine Steckdose genügt. Foto: djd/www.wibo.com
Die Heizkörper überzeugen durch ihre Effizienz, ihre einfache Installation und vor allem auch durch ihr Design. Eine Steckdose genügt. Foto: djd/www.wibo.com

Schäden an der Fassade eines Hauses können gefährliche Folgen für die Bausubstanz haben.

Die kalte Jahreszeit samt Minusgraden hat auf unserer Haut ihre Spuren hinterlassen. Sie ist rissig, trocken und juckt. Zu Beginn der warmen Jahreszeit braucht unsere Haut deshalb extra viel Pflege, damit sie wieder in frischem Glanz erstrahlt. Dies gilt auch für die Schutzhülle unseres Hauses, denn Schnee und Frost setzen der Fassade häufig deutlich zu. Die Farbe blättert ab, der Putz bröckelt und zeigt Risse. Es lohnt sich, die Fassade des Eigenheims nach der kalten Jahreszeit ausführlich zu inspizieren, denn vorbeugen ist besser als ein Bauschaden. Ohne Kontrolle riskieren Immobilienbesitzer, dass Feuchte über Risse und Löcher im Putz in die Gebäudehülle eindringt. Auch das Mauerwerk kann mitunter betroffen sein.

Den Schäden auf der Spur

Wer die Fassade sorgfältig abklopft, kommt Hohlräumen hinter dem Putz auf die Spur. Wird ein längeres Stück Klebeband auf die Fassade gedrückt und ruckartig gelöst, zeigt sich, ob der Putz noch tragfähig ist. Bleiben größere Stücke hängen, ist eine komplette Fassadensanierung angesagt und nicht nur ein neuer Anstrich. Im Vergleich zum Putz sind andere Fassadenbekleidungen wie Holz-, Kunststoff- oder Klinkerelemente langlebiger. Allerdings müssen sie gemeinsam mit der entsprechenden Dämmung angebracht werden.


180
Euro. Neben einer gut gedämmten Fassade spart auch eine Dachdämmung bares Geld. Und zwar rund 180 Euro im Jahr bei einem Einfamilienhaus.

Quelle: Statista


So gibt es Vollwärmeschutzplatten mit echten Klinkerriemchen, die mit Hilfe spezieller Befestigungsbuchsen an der Hauswand angeschraubt und verbunden werden, indem die Ausschäumkammern mit PU-Schaum gefüllt werden. Dies verhindert das Auftreten von Wärmebrücken. Verschiedene Systemkomponenten wie Eckelemente für die Einfassung von Öffnungen erleichtern die Arbeit. Dank einer nachträglichen Verfugung zwischen den einzelnen Klinkerriemchen ist die Fassade schlagregendicht und sturmsicher geschützt.

Ein Polyurethan-Hartschaum-Träger beim Wärmeschutz reduziert nicht nur deutlich mögliche Energieverluste des betroffenen Gebäudes, sondern trägt zudem effektiv zum Schallschutz bei. Die Systemklinkerplatten zum Beispiel stellen eine Kombination aus echten eingeschäumten, rund 18 Millimeter starken Klinkerriemchen und dem Dämmstoff Polyurethan dar. Der spezielle Aufbau und die Oberflächenspannung des Klinkerpanels kann die Ausbreitung gerade von tieferen Schallfrequenzen deutlich reduzieren. Dies erhöht die Wohnqualität und das persönliche Wohlbefinden. Denn Lärm ist ein wesentlicher Stressfaktor und ein Risiko für die Gesundheit. Eine moderne Fassadengestaltung und -renovierung sollte nicht nur beim Wärme- und Schallschutz punkten, sondern auch bei Optik und Design unterschiedliche Wahlmöglichkeiten bieten. Die Fassade ist schließlich die Visitenkarte eines Hauses und soll Ausdruck des Stils und Geschmacks seiner Bewohner sein. Und daher haben die Fassaden-Hersteller die unterschiedlichsten Auswahlmöglichkeiten im Angebot. djd

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