Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Fünf häufige Fragen zum Reifenkauf

Das Reifenaufziehen gehört in Profihände. Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby
Das Reifenaufziehen gehört in Profihände. Foto: djd/ReifenDirekt.de/Holger Jacoby

Reifen sind entscheiden, wenn es um die Sicherheit beim Autofahren geht.

Sie stellen die einzige Verbindung zwischen Auto und Fahrbahn her und sollten sich daher stets in einem guten Zustand befinden: Autoreifen sind entscheidend für die Fahrsicherheit. Darum gibt es hier die Antworten auf häufige Fragen, die beim Reifenkauf auftauchen:

Wann muss ich neue Autoreifen kaufen?
Eine generelle Antwort darauf gibt es nicht. Wie schnell Autoreifen verschleißen, hängt von der jährlichen Laufleistung, der Pflege und unter Umständen auch von der eigenen Fahrweise ab. Entscheidend ist dabei die Profiltiefe: Der Gesetzgeber schreibt einen Wechsel der Sommerreifen spätestens bei einem Wert von 1,6 Millimetern vor. Experten von Reifenherstellern und Automobilclubs hingegen empfehlen einen Wechsel bereits deutlich früher, bei gut drei Millimetern. Je mehr Profil, umso besser auch der Grip und die Haftung auf der Fahrbahn.

Welche Reifengröße kann ich für mein Auto kaufen?
Natürlich passt nicht jeder Reifen auf jedes Auto – oder ist gar nicht für das jeweilige Fahrzeug zugelassen. Entscheidend sind die Reifendimensionen. Diese Angaben finden sich entweder auf den Seitenwänden der alten Reifen oder in der Zulassungsbescheinigung Teil 1, besser bekannt unter der früheren Bezeichnung Kfz-Schein. Hier findet man Angaben unter anderem zur Herstellernummer und zum Typschlüssel des Fahrzeugs, zu finden unter Position 2.1 sowie unter Position 2.2 in der Zeile B. Wichtig ist auch Punkt 15: Hier ist nachzulesen, welche Reifendimensionen zugelassen sind. Unter Punkt 22 können sich außerdem Bemerkungen und Ausnahmen befinden, bis hin zu erlaubten Breitreifendimensionen oder auch Einschränkungen bei der Reifengröße.

Die neuen Reifen selbst montieren oder montieren lassen?
Neue Reifen selbst aufzuziehen, bedeutet einen großen Kraftaufwand – und setzt vor allem auch Erfahrung und Know-how voraus. Deutlich bequemer ist es, die Reifen von einem Fachmann aufziehen zu lassen. Das spart viel Zeit und gibt zugleich die Sicherheit, dass die neuen Reifen ab dem ersten Kilometer richtig montiert sind.

Was muss ich bei der Reifenpflege beachten?
Profiltiefe und Reifenfülldruck – diese beiden Werte sollten regelmäßig, etwa bei einem Stopp an der Tankstelle, kontrolliert werden. So erkennt man frühzeitig, wenn das Profil nachlässt und ein Reifenersatz fällig wird. Zudem ist es empfehlenswert, von Zeit zu Zeit die Seitenwände der Reifen auf feine Risse oder mögliche Beschädigungen, zum Beispiel nach einem Bordsteinkuss, zu kontrollieren. Hat eventuell ein größerer Stein oder ein Nagel die Lauffläche beschädigt? Auch hier lohnt sich ein genauer Blick.

Wie finde ich passende Reifen für mein Auto?
Eine gute Auswahl passender Reifen findet man beim Fachmann um die Ecke. Bringt man das Auto gleich mit, sieht der Fachmann sofort, welche Varianten für das Fahrzeug passen und man kann ohne Umwege einen Montagetermin vereinbaren und bekommt Tipps zur Pflege. djd


Autohaus Langenau

Achtung, Schlagloch!

Bald steht er wieder an: der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Doch vor der Montage sollten die Reifen zunächst auf Schäden des letzten Winters untersucht werden. Feuchtigkeit, die in vorhandene Risse des Asphalts eindringt, gefriert bei Minustemperaturen und sprengt die Oberfläche buchstäblich auf. Schlaglöcher verwandeln im Herbst und Winter so manche Fahrbahn in einen Slalomparcours, oft werden die Beschädigungen nur provisorisch ausgebessert, erst recht angesichts der knappen Mittel in vielen kommunalen Haushalten. Für Autofahrer bedeutet das, dass sie besondere Vorsicht walten lassen sollten. Bei allzu ungestümer Fahrweise können tiefe Schlaglöcher zu Schäden an Reifen, Felgen oder gar der Fahrzeugachse führen.

Es gilt: Fuß vom Gas

Bei dichtem Verkehr sieht man Schlaglöcher zu spät, bei Dunkelheit gar nicht. Häufig ist es nicht möglich, auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Daher lautet die beste Devise bei schlechten Fahrbahnverhältnissen: Fuß vom Gas. Wichtig beim Reifentausch: Meist ist es sinnvoll, bei einem Schaden gleich beide Reifen auf einer Achse zu erneuern. Ein Grund dafür: Wenn ein Reifen nagelneu und der andere schon deutlich abgefahren ist, kann dies die Fahrsicherheit beeinträchtigen. djd

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