Der Fachmann hilft Wenn es pfeift und gurgelt

18.01.2019
Viele Heizungsprobleme lassen sich durch Fernwartung lösen.            Foto: Franziska Gabbert/dpa
Viele Heizungsprobleme lassen sich durch Fernwartung lösen.            Foto: Franziska Gabbert/dpa

Mit smarten Systemen lassen sich typische Heizungsfehler erkennen und man kann für Abhilfe sorgen.


Auf die Heizungsanlage muss einfach jederzeit Verlass sein. Im Alltag nimmt man sie kaum wahr und freut sich über behaglich warme Räume sowie Warmwasser ohne Wartezeit aus dem Hahn. Umso größer ist der Schrecken, wenn die Technik mal streikt – wenn zum Beispiel Heizkörper gar nicht oder nur zum Teil warm werden oder die Anlage merkwürdige Klopf- oder Pfeifgeräusche von sich gibt. Auch der Laie kann typische Heizungsfehler häufig selbst erkennen und beheben.

Zu viel Luft im System

Wenn etwa einzelne Heizkörper im Haus kalt bleiben, kann dies an einem klemmenden Ventil liegen. Dann reicht es oft aus, den Thermostatkopf am Heizkörper zu entfernen und mit einer Zange das darunterliegende Ventil vorsichtig zu bewegen. Ein anderes Problem mit der Wärmeversorgung: Die Heizkörper in einigen Räumen werden nur zum Teil, etwa in der unteren Hälfte, warm. Dies deutet auf zu viel Luft im System hin. Ein Entlüften sorgt häufig schon für Abhilfe. Falls nicht, kann ein fehlender hydraulischer Abgleich für die unregelmäßige Wärmeverteilung verantwortlich sein. In diesem Fall sollten Hausbesitzer den Installationsprofi aus dem Handwerk hinzuziehen. Eine Hilfestellung für die Heizungswartung und Fehlerdiagnose bieten dabei smarte Steuerungssysteme. Mit der digitalen Heizung kann der Installateur viele Probleme bereits aus der Ferne lösen. Und wenn nicht, hat der Fachmann dank der Ferndiagnose schon die passenden Ersatzteile beim Vor-Ort-Termin dabei.

Fehler erkennen und per Fernwartung lösen

Hilfreich ist die Diagnose mit der smarten Steuerung auch, wenn der Heizkessel piept oder das Menü eine Störung anzeigt. In diesen Fällen braucht es die Unterstützung durch den Profi. Selbst aktiv werden kann man hingegen bei merkwürdigen Klopf- oder Pfeifgeräuschen. Oft reicht dann ein Entlüften oder es muss Wasser nachgefüllt werden – zu erkennen an einem niedrigen Druck. Das System, das sich bei vielen Kesseln nachrüsten lässt, ermöglicht es, die Wärme im Zuhause individuell und bedarfsgerecht zu steuern. Dazu wird die Heizung lediglich mit dem Internet verbunden. Die Bewohner profitieren gleich mehrfach: Die Steuerung, auch von unterwegs, bietet mehr Flexibilität. Der Wohnkomfort steigt und gleichzeitig sinken dank der exakten Regelung der Verbrauch und damit die Heizkosten. Dafür braucht es nicht mehr als die entsprechende Hardware, um die Heizung mit dem Internet zu verbinden – wie eine passende Schnittstelle, also ein LAN-Modul des jeweiligen Herstellers. Ob die eigene Heizung zu den nachrüstbaren Systemen gehört, kann der Fachmann bei einer Begutachtung der Heizung einschätzen. djd
Böttinger
Zimmerei + Holzbau Chr. + Joh. Kaupp GmbH Co.KG
Uwe Guter Raumausstattermeister
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