Weihnachtszauber Weihnachten in aller Welt

Die Welt wünscht „Frohe Weihnachten“. Grafik: franzidraws/Fotolia.com
Die Welt wünscht „Frohe Weihnachten“. Grafik: franzidraws/Fotolia.com
07.12.2018

Unsere Weihnachtsbräuche sind uns vertraut. Doch wie feiern Menschen in anderen Ländern? 

Von Anne Meßmer    

Geschenke auspacken, Christbaumloben, Würstchen und Kartoffelsalat: Unsere heimischen Bräuche zur Weihnachtszeit sind oft schon seit Kindertagen unverändert. Doch wie sieht es mit Weihnachtsbräuchen in anderen Teilen der Erde aus? Wie verbringen dort die Menschen die festlichen Tage?

Weihnachten am anderen Ende der Welt

Weihnachten bei sommerlichen Temperaturen? Für die Neuseeländer ganz normal. Deswegen gibt es statt Gans und Blaukraut Eis mit frischen Beeren und ihren traditionellen „Pavlova“- Kuchen, der mit Kiwi-Scheiben dekoriert wird. Da Neuseeland immer noch eng mit Großbritannien verbunden ist, ähneln sich die weihnachtlichen Gebräuche sehr.

In Großbritannien werden die Geschenke erst am Morgen des 25. Dezembers ausgepackt. Danach versammelt sich die Familie gern um den Fernseher, um die Weihnachtsansprache der Queen zu sehen. Der nächste Tag ist der sogenannte „Boxing Day“. An diesem Tag erhielten Bedienstete kleine Geschenke von ihren Arbeitgebern. Heute ist es der Tag der großen Rabatte in den Kaufhäusern.

Glühwein und fliegende Geschenke

Die Schweden mögen es an Weihnachten gemütlich. Nach der Bescherung an Heiligabend wird in geselliger Runde gegessen. Zum echten schwedischen Weihnachtsessen gehören Glühwein, Lachs, Hering, Elch und natürlich Köttbullar. Und es wird häufig gelüftet. Denn in Schweden kommt der Weihnachtsmann nicht durch den Kamin, sondern wirft die Geschenke durchs Fenster. Zudem steht vor der Tür ein Tellerchen mit Milchbrei für die Hausgeister. In Griechenland ist es Tradition, ein Schiffchen mit Lichtern auf die Fensterbank zu stellen als Alternative zu unserem Weihnachtsbaum. Zudem brennen für zwölf Tage im ganzen Land öffentliche Feuer, um die Kobolde fern zu halten.

In den Niederlanden ist nicht Heiligabend der wichtigste Tag des Weihnachtsfestes, sondern der 6. Dezember. Wie bei uns stellen die Kinder ihre Stiefel nach draußen, damit sie von „Sinterklaas“ gefüllt werden. Der lebt übrigens das Jahr über in Spanien und reist per Schiff in die Niederlande. „Père Noël“ bringt in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember in Frankreich die Geschenke. Für ihn werden extra die Schuhe zum Befüllen bereitgestellt. Dass die Franzosen gerne genießen, zeigt sich auch an Weihnachten: Auf den Tisch kommen Austern, Pasteten, Truthahn und Maronen.
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