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KFZ aktuell Auch an Schneeketten denken

Das Aufziehen moderner Schneeketten wurde zwar immer weiter vereinfacht - dennoch sollte man vorab die Montage einmal geübt haben. Foto: djd/RUD Ketten
Das Aufziehen moderner Schneeketten wurde zwar immer weiter vereinfacht - dennoch sollte man vorab die Montage einmal geübt haben. Foto: djd/RUD Ketten

Wer sich im Winterurlaub auf den Weg in schneereiche Gebiete macht, sollte für alle Fälle gewappnet sein.


Kfz-Meisterbetriebe bieten beispielsweise jeden Herbst einen kostenlosen Lichttest an, bei dem Autofahrer den Zustand der Beleuchtung des Fahrzeugs überprüfen lassen können. Zudem ist eine freie Sicht in der kalten und dunklen Jahreszeit das A und O – dafür sorgen gute Wischerblätter. Gefährlich wird es, wenn sie nicht mehr sauber wischen oder Schlieren ziehen. Zur Grundausstattung für die Scheibenreinigung zählt ebenfalls frostsicheres Wischwasser, auch die Kühlflüssigkeit des Motors muss mit ausreichendem Frostschutz versorgt sein. Mit einem Handbesen lassen sich Motorhaube und Dach vom Schnee befreien – bleibt das Auto im Schnee stecken, kann man es mit einem Klappspaten freischaufeln. Neben einem stabilen Eiskratzer und einem Enteisungsspray sollten auch Decken und warme Getränke mit an Bord sein, falls es doch einmal zu längeren Staus oder einer Panne kommt. Und vor allem sollte man vor der Fahrt in alpine Regionen rechtzeitig an Schneeketten denken.

Aufziehen der Schneekette üben

Auf langen und steilen Steigungen mit Neuschnee oder festgefahrener Schneedecke bieten Schneeketten einen erheblich besseren Halt als Winterreifen. Auf vielen Alpenstrecken sind die Ketten bei winterlichen Straßenverhältnissen ohnehin vorgeschrieben. Wer ohne fährt, riskiert nicht nur, unterwegs hängen zu bleiben, sondern auch ein üppiges Bußgeld. Die Montage moderner Schneeketten geht einfach und in kürzester Zeit vonstatten – dennoch sollte man das Aufziehen am Reifen vor der Abfahrt in der warmen Garage mindestens einmal üben. Dabei kann man dann auch feststellen, ob die Dimensionen der Kette passen, ansonsten sind Beschädigungen am Fahrzeug vorprogrammiert.

Nach einer kurzen Fahrstrecke von 50 bis 100 Metern sollte man den Sitz der Ketten noch einmal überprüfen. Der ADAC zeigt unter anderem auf Youtube in einem Video, wie die Montage und Demontage einer Schneekette abläuft.

Urlaub in Österreich kann teuer werden

Wer im Winterurlaub nach Österreich fährt, muss dort nach Angaben des ADAC Schneeketten mit der Ö-Norm nutzen. Diese Norm lautet je nach Fahrzeugklasse V5117 oder V5119. Solche Ketten kann man im deutschen Fachhandel erwerben. In Österreich müssen Autofahrer wie auch in Deutschland und in der Schweiz auf bestimmten Strecken Ketten aufziehen. Ein spezielles, oft blaues Verkehrszeichen mit Schneekettensymbol weist diese Routen aus. Wer dagegen verstößt, muss in Österreich bis zu 5.000 Euro Strafe zahlen. In der Schweiz drohen umgerechnet rund 73 Euro Strafe. Dort müssen Allradautos Ketten auf allen Rädern tragen. djd

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