Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Sanierung im Frühling

Ein Modernisierungs-Check bildet eine gute Grundlage, um die Sanierung oder Modernisierung eines Altbaus zu planen.

Foto: Topperest/Shutterstock.com

12.02.2021

Das Thema Sanierung und Modernisierung steht bei vielen Besitzern älterer Immobilien auf der To-do-Liste. Die Gründe dafür können vielfältig sein, sie reichen vom Wunsch nach mehr Komfort und Wohnqualität über energetische Verbesserungen bis hin zum Aus- oder Anbau, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. „Bevor man mit einer einzelnen Maßnahme beginnt, sollte man sich über seine Sanierungsziele, das Budget und den aktuellen Zustand des Hauses im Klaren sein“, rät Erik Stange, Sprecher des Verbraucherschutzvereins Bauherren Schutzbund.

Einer. Alles. Sauber. Stuckateur Enz

Modernisierungs-Check als Grundlage

Als ersten Schritt sieht Stange die Definition der eigenen Wünsche. Ist die Raumaufteilung noch zufriedenstellend? Soll das Haus auf einen zeitgemäßen Energiestandard gehoben werden?

Sind die Sanitäranlagen oder die elektrotechnische Ausstattung veraltet? Ist die Bausubstanz noch in Ordnung? Ein unabhängiger Bausachverständiger nimmt dafür das Haus vom Keller bis zum Dach unter die Lupe und stellt fest, wo akuter Handlungsbedarf besteht und wo Verbesserungen wünschenswert sind.


75 Prozent der Teilnehmer eine Umfrage gaben an, dass sie für Modernisierungsmaßnahmen in ihrem Wohnraum professionelle Handwerker beauftragt haben. Nur 25 Prozent haben die Arbeiten selbst erledigt.

Quelle: Statista


Die Bestandsaufnahme bildet eine gute Grundlage für die weiteren Planungen. Auch eine Priorisierung der anstehenden Arbeiten ist sinnvoll. Lieber langsamer Stück für Stück vorgehen als für Monate auf einer kompletten Dauerbaustelle zu leben. Bei einer Sanierung steht natürlich auch immer die Kostenfrage im Raum. Doch hier gibt es Hilfe.

Förderprogramme erleichtern Investitionen

Wenn das Budget begrenzt ist und daher nicht alle gewünschten Verbesserungen sofort umzusetzen sind, kann der Bauherrenberater dabei helfen, einen mittelfristigen Stufenplan zu erarbeiten. Bei der Finanzierung zu berücksichtigen sind zudem Fördermöglichkeiten. Zuschüsse oder günstige Kredite etwa über die KfW Förderbank gibt es nicht nur für energetische Verbesserungen wie Dämmung und Heizungstausch. Auch für barrierefreie Umbauten oder die Verbesserung des Einbruchschutzes stellt die öffentliche Hand Gelder bereit. djd/am