Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche 2019 20*C+M+B*19 – im Zeichen des Sterns

FOTO: PRIVAT/ST.GEORG
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21.12.2018

Sternsingen ist eine althergebrachte und beliebte Tradition. Auch in Ulm werden zu Jahresbeginn die Sternsinger in ihren prächtigen Dreikönigs-Gewändern und mit Spendenbüchse unterwegs sein – zum Beispiel die St.-Georgs-Chorknaben.

Von Heike Viefhaus

Kaspar, Melchior und Balthasar – die Heiligen Drei Könige, die drei Weisen aus dem Morgenland. Sterndeuter sind sie gewesen, damals vor 2018 Jahren, als Jesus in einem Stall in Bethlehem das Licht der Welt erblickte. Sie deuteten den Stern von Bethlehem als ein Zeichen und einen Wegweiser, der sie zu dem neugeborenen König der Juden führen sollte, zu Gottes Sohn auf Erden.

Die Sternsinger ziehen um den Dreikönigstag am 6. Januar von Haus zu Haus, um die freudige Botschaft von damals unter die Menschen zu bringen. Und, um Spenden zu sammeln für Kinder, die in Not sind. Die St.-Georgs-Chorknaben aus Ulm engagieren sich, wie viele andere Gruppen von Ulmer Kirchengemeinden, schon seit etlichen Jahren bei der jährlichen Aktion des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. In diesem Jahr haben sie mit 8630 Euro einen neuen Spendenrekord bei ihrer Sammelaktion aufgestellt – wird die Spendensumme 2019 überboten? Die Jungs sind schon jetzt hochmotiviert, ehrgeizig und überzeugt: „Das kriegen wir singend hin!“

FOTO: GABRIELE ROHDE/FOTOLIA
FOTO: GABRIELE ROHDE/FOTOLIA
Organisation ist alles bei der Sternsinger-Tour

Saladin ist schon seit 15 Jahren bei den St.-Georgs Chorknaben. Er hat die Sternsinger-Touren mehrfach mitgemacht. Zusammen mit Hans Kamphausen vom Missionsarbeitskreis der St.-Georgs-Gemeinde und Thomas Stang, dem Leiter der Chorknaben, ist er für die Organisation und Durchführung der kommenden Aktion am 5. und 6. Januar zuständig. „Das heißt, die Gebiete und Routen sowie die Adresslisten der Familien, die wir besuchen dürfen, werden von Herrn Kamphausen koordiniert. Wir Chorknaben müssen eigentlich nur diesem ,Fahrplan‘ folgen und unser Programm zum Besten geben“, sagt der 23-Jährige lachend.

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Wer die Sternsinger bestellt hat bekommt Besuch von den Heiligen Drei Königen in prächtigen Gewändern und mit selbstgebastelten Kronen. „Diese Rollen übernehmen wir jüngeren Chorknaben“, erzählen Robert, Lukas und David. „Mit einem vierstimmigen Lied begrüßen wir die Leute – wir singen die höchste Stimme“, sagen die drei Elfjährigen stolz, die genauso wie Johannes (13) Sopran singen. Benjamin (14) aus dem Alt ergänzt: „Für die tiefen Lagen, Tenor und Bass, haben wir die Männerstimmen – die Choristen. 
Sind auch in diesem Jahr wieder als Sternsinger für St. Georg unterwegs: Saladin, Robert, Johannes, Lukas, David und Benjamin.
Sind auch in diesem Jahr wieder als Sternsinger für St. Georg unterwegs: Saladin, Robert, Johannes, Lukas, David und Benjamin.
Die tragen statt einem Königsgewand unsere schwarz-weißen Chorgewänder.“ „Auch der Sternsinger-Ausweis ist in unserer Obhut, damit wir den Leuten zeigen können, dass wir echte Sternsinger sind und für den guten Zweck sammeln“, sagt Chorist Leon (siehe Infokasten).Wer die Sternsinger bestellt hat bekommt Besuch von den Heiligen Drei Königen in prächtigen Gewändern und mit selbstgebastelten Kronen. „Diese Rollen übernehmen wir jüngeren Chorknaben“, erzählen Robert, Lukas und David. „Mit einem vierstimmigen Lied begrüßen wir die Leute – wir singen die höchste Stimme“, sagen die drei Elfjährigen stolz, die genauso wie Johannes (13) Sopran singen. Benjamin (14) aus dem Alt ergänzt: „Für die tiefen Lagen, Tenor und Bass, haben wir die Männerstimmen – die Choristen. Die tragen statt einem Königsgewand unsere schwarz-weißen Chorgewänder.“ „Auch der Sternsinger-Ausweis ist in unserer Obhut, damit wir den Leuten zeigen können, dass wir echte Sternsinger sind und für den guten Zweck sammeln“, sagt Chorist Leon (siehe Infokasten).

Davor wird fleißig geprobt . Foto: Heike Viefhaus
Davor wird fleißig geprobt . Foto: Heike Viefhaus
Den Spenden und Süßigkeiten auf der Spur

„Wer singen soll, muss auch üben“, schmunzelt Chorleiter Thomas Stang. „Zwar kennen die Jungs die Lieder, Texte und Gedichte schon – sie gehören zum Sternsinger-Repertoire – doch ein neues Gesangsstück kommt jedes Jahr hinzu.“ Für die Choristen David und Julian aus dem Bass: „Kein Problem. Das studieren wir alle gemeinsam in den wöchentlichen Chorproben neben unseren Programmen für die Advents- und Weihnachtszeit ein.“ Und Saladin beruhigt: „Wer das erste Mal als Sternsinger bei uns mitmacht, braucht auch keine Sorge zu haben: Lampenfieber vor dem Auftritt, Texthänger oder falsche Töne kommen vor – im Notfall übernimmt einer von den alten Hasen. In jeder Gruppe sind wir etwa acht Jungs, da kann immer einer die Situation retten und einspringen.“
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Caspar bekommt am meisten Schokolade

Fünf Gruppen sind im Gebiet der Kirchengemeinde von St. Georg unterwegs, eine weitere Gruppe besucht die Familien außerhalb. „Sternsingen ist die beste Möglichkeit, um in die Chorgemeinschaft hineinzuwachsen“, sind sich die Jungs sicher. Und was ist außerdem, das Tolle am Sternsingen? „Die Freude in den Gesichtern der Menschen sehen, wenn sie uns ihre Tür öffnen.“ „Das Spendensammeln und zwar so, dass man mit seiner Gruppe mehr eingenommen hat, als die anderen. Und auch die Süßigkeiten, die man als Dankeschön bei den Besuchen in den Haushalten geschenkt kriegt.“ Wer in seiner Rolle als dunkelhäutiger König Caspar Theaterschminke ins Gesicht bekommt, die juckt, zerläuft und dennoch schwer abzuputzen ist, bekommt als Entschädigung sogar die doppelte Menge an Naschereien.

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Info

Wer Besuch von den St.-Georgs-Sternsingern bekommen möchte, erhält Infos zur Anmeldung im Internet unter www.katholische-kirche-ulmmitte-ost.de

Nur echt mit diesem Ausweis

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Alle Sternsinger, die im Dienste des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ unterwegs sind, können dies mit einem Ausweis belegen (siehe Abbildung). „Den Ausweis gibt es schon mehrere Jahre“, sagt Jessica Hurtak von der Presseabteilung des Kindermissionswerkes. Immer wieder waren in den vergangenen Jahren auch in Ulm „falsche“ Sternsinger unterwegs, die sich in Restaurants und Cafés Spenden erschlichen haben, ohne sie anschließend ans Hilfswerk abzugeben.
Türck Ulm
Autohaus W. Stittrich
Havana Nights
Hotel-Gasthof Rössle
Spargel- und Beerenhof Thumm
Agentur DOBRA
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