Weihnachtszauber III Wer hat den Glühwein erfunden?

Ein Tässchen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schmeckt besonders gut an einem richtig knackig kalten Wintertag. Foto: imago/Westend61
Ein Tässchen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt schmeckt besonders gut an einem richtig knackig kalten Wintertag. Foto: imago/Westend61
14.12.2018

Das älteste bekannte Rezept des heißen, süßen und würzigen Wintergetränks stammt aus Sachsen.

Wenn der Frost unter Mützen und in Handschuhe kriecht und die Marktplätze im vorweihnachtlichen Lichterglanz festlich erstrahlen, kommt das genussvolle Verlangen nach einem wärmenden Getränk: Weihnachtszeit ist Glühweinzeit. Kaum ein anderes Getränk wird so eng mit der wohl stimmungsvollsten Zeit des Jahres in Verbindung gebracht. Doch woher stammt der Glühwein und wer hat ihn erfunden? Die Spur des beliebten Wintergetränks führt nach Sachsen und mehr als 180 Jahre zurück.

Glühweintradition seit 1834

Damals, im Dezember des Jahres 1834 stand August Raugraf von Wackerbarth, ein Urgroßneffe des Erbauers von Schloss Wackerbarth, im winterlichen Belvedere. Es war kalt und der eisige Schnee funkelte auf der barocken Anlage. Deshalb suchte der Kunst- und Genussliebhaber nach einem Trank, der die Kälte vergessen macht und es warm ums Herz werden lässt. Er fügte Safran, Anis und Granatapfel in weißen Wein und hatte eine geistreiche Idee: Er erwärmte die Flüssigkeit und der Glühwein war erfunden.

Historisches Rezept im modernen Gewand

Lange war das historische Rezept verschollen und in Vergessenheit geraten, bis es Ende 2013 im Nachlass des längst verstorbenen Raugrafen wiederentdeckt wurde. Ein Getränk, das nicht nur den Körper, sondern das Herz gleich mit wärmt. djd
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