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Driving Home for Christmas Weihnachtslaune auf dem Ohr

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Ein guter Song muss einfach alles haben – eine eingängige Melodie, einen gut verständlichen Text. Gerade für die Vorweihnachtszeit gibt es eine Menge Lieder, die dieses besondere Gefühl transportieren sollen.


Von Kerstin Auernhammer 


Alle Jahre wieder – wer weit weg von seinen Liebsten wohnt, macht sich zur Weihnachtszeit auf die Reise. Kinder besuchen ihre Eltern, Geschwister treffen sich zum Essen, Großeltern fahren zu ihren Enkelkindern. War man früher noch auf das Autoradio angewiesen und musste sich mühsam durch die Kanäle zappen, kann man sich heutzutage ganz bequem seine eigene Playlist zusammenstellen. Der Klassiker dabei ist natürlich „Driving Home for Christmas“. Doch auch diese Songs machen gute Laune:

Do they know it’s Christmas?

Ein Song mit Gänsehautfaktor – sowohl beim Zuhören, aber auch beim Nachdenken über seine Geschichte. Am 15. November 1984 strahlte die BBC eine Reportage über die Hungersnot in Äthiopien aus. Der irische Rockmusiker Bob Geldof sah die Sendung. Am nächsten Tag rief er Midge Ure von der Band Ultravox an – man müsse da doch was unternehmen, meinte er. Ein paar Tage später trafen sich die Künstler und beschlossen, ein Lied zu schreiben und sämtliche Tantiemen zu spenden. So viele Musiker wie möglich sollten mitmachen. Schon am 25. November trafen sich 47 Künstler und Bands, überwiegend aus Großbritannien und Irland, um den Song an nur einem Tag einzusingen. Zu den bekanntesten gehören David Bowie, Phil Collins, Paul Mc Cartney, Queen, Sting, Paul Young und Nik Kershaw. Anschließend wurde unter Hochdruck produziert. Die Erstveröffentlichung unter dem Namen „Band Aid“ war am 29. November 1984. Der Text ist ein flammender Appell zu spenden: „Es gibt eine Welt außerhalb deines Fensters, eine Welt voll Angst und Furcht. ... Es wird dieses Weihnachten keinen Schnee in Afrika geben. Ihr größtes Geschenk wird das Leben selbst sein … Lass sie wissen, dass es wieder Weihnachten ist.“ Das Lied wurde ein riesiger Erfolg, stand in vielen Ländern wochenlang auf Platz 1 der Charts – in Deutschland 11 Wochen. Auch in späteren Jahren rutschte es in der Vorweihnachtszeit wieder in die Charts. Weltweit wurde die Single über 6,6 Millionen Mal verkauft und spielte rund 12 Millionen Euro ein. In den Folgejahren gab es immer wieder Neuauflagen in wechselnden Besetzungen. Das eingespielte Geld wird vom eigens gegründeten „Band Aid Trust“ verwaltet.

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Rudolph, the red-nosed reindeer

Zuerst war da ein Malbuch für Kinder, das 1939 in Chicago erschien. Komponist Johnny Marks machte daraus einen Song, der 1949 zum ersten Mal erschien, gesungen vom US-Countrysänger Gene Autry. Es geht um das Rentier Rudolph, das wegen seiner roten Nase von den anderen Rentieren gehänselt wird. Der Weihnachtsmann aber findet die farbenprächtige Nase so super, dass er Rudolph in sein Schlittengespann aufnimmt – die rote Nase leuchtet seither den Weg. Nicht nur für Kinder eine tolle Story. Der Song erschien in zig Varianten, und wurde sogar mehrmals verfilmt.

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Frosty the Snowman

Der US-Countrysänger Gene Autry scheint ein Händchen für erfolgreiche Weihnachtslieder zu haben. Neben „Rudolph, the red-nosed reindeer“ gehört auch „Frosty the Snowman“ zu seinen Hits. Er nahm ihn 1950 zusammen mit den „Cass County Boys“ auf. Auch liegt eine kindliche Geschichte zugrunde. Frosty, der Schneemann erwacht dank eines magischen Zylinders zum Leben. Er tanzt und spielt mit den Kindern. Als er eines Tages die heiße Sonne spürt und zu schmelzen droht, läuft er weg. Die Kinder begleiten ihn noch in die Stadt, dann rennt er aber über „die Hügel voll Schnee“ weiter und verspricht, eines Tages zurückzukommen. Die fröhliche Melodie und die rührende Geschichte von Vergänglichkeit, Lebensfreude und Freundschaft machen einfach gute Laune.

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Last Christmas

Dieses Lied polarisiert wie kaum ein anderes. Bei Radiosendern steht es auf der Playlist ganz oben. Für viele Menschen beginnt die Weihnachtszeit, wenn sie zum ersten Mal „Last Christmas“ im Radio oder über die Kaufhausbeschallung hören. Der Song wurde 1984 von der Pop-Gruppe „Wham“ veröffentlicht. Die damalige Plattenfirma wollte auf den Trend der saisonalen Songs aufspringen. „Last Christmas“ erzählt aus der Ich-Perspektive das Wiedersehen mit einer verflossenen Liebe. Sehr bekannt ist auch das Video zum Song, das die Geschichte als Treffen mehrerer befreundeter Pärchen zum Skiurlaub erzählt. Drehort war der Schweizer Wintersportort Saas Fee in den Walliser Alpen.

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Santa Claus is coming to Town

Ein altes Lied – es erschien erstmals 1934 in den USA, der Text ist zwei Jahre älter. Eine beschwingte Melodie, die oftmals von Jazzbands interpretiert wurde, während zunehmend bekannte Sänger den Text sangen. Dabei wird das Gegenüber ermahnt, brav zu sein – weil der Weihnachtsmann in die Stadt kommt. Der erste Sänger, Tom Starcks, ist relativ unbekannt. Bemerkenswert ist aber, dass er den Song in einer Radioshow vorstellte. Die Hörer waren so begeistert, dass die Noten für das Stück am nächsten Tag 100 000 Mal verkauft wurden. Zu den bekanntesten Versionen gehört die von Bing Crosby und den Andrew Sisters. Ihre Single wurde mehr als eine Million Mal verkauft. Auch Bruce Springsteen, Mariah Carey und „The Jackson Five“ nahmen sich des Titels an.

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