Sonderveröffentlichung

Der Fachmann hilft Weniger Staub im Homeoffice

Ein Teppichboden sorgt für einen gemütlichen farbigen Untergrund im Homeoffice und hält Feinstaub am Boden.

Im Homeoffice darf es auch etwas bunter zugehen. Foto: djd/Tretford Teppich

12.02.2021

Als Folge der Corona-Pandemie arbeiten sehr viele Menschen nun im Homeoffice. Abgesehen von der technischen Ausstattung sollte dieses von der Innengestaltung her zu den Anforderungen stundenlanger Arbeit passen. Dabei ist auch die Luftqualität wichtig. Sie wird unter anderem vom Bodenbelag beeinflusst. Gerade in Räumen mit einem glatten Bodenbelag wie Laminat, Parkett und Steinzeug sind laut dem Deutschen Allergiker- und Asthmabund die Werte für Feinstaub oft stark erhöht. Der Grund dafür ist, dass diese den Staub nicht binden, sondern dass er dort lose aufliegt und schnell in die Atemluft aufgewirbelt werden kann, beispielsweise durch den Lüfter des PCs oder durch die Fahrten auf dem Drehstuhl.

Staubpartikel am Boden festhalten

Teppichböden mit Naturhaar binden diese Feinstaubpartikel in vielen Fällen besser. Kaschmir-Ziegenhaar beispielsweise ist in seiner Struktur rau. Daher hält es – anders als künstliche Fasern wie Polyamid – Staubpartikel so lange fest am Boden, bis sie mit dem Staubsauger abgesaugt werden. Zudem nimmt der Boden Feuchtigkeit auf und gibt diese bei Bedarf wieder an die Raumluft ab, sodass diese konstant auf einem guten Niveau ist.

Gemütlich und optisch frisch

Bei den Teppichböden mit natürlichen Materialien muss der Heimbesitzer im neu eingerichteten Büro aber weder auf ein individuelles Design noch auf Gemütlichkeit verzichten. Optisch kann man damit farbige Akzente in verschiedenen Kombinationen setzen. Ein helles Grün und Blau verleihen dem Raum eine frische Note, die die Konzentration fördern kann. Wer es variantenreich mag, verlegt Teppichfliesen im modernen Streifenlook oder in farblich stimmigen Quadraten. djd


Tipps zur Thermografie

Thermografie-Aufnahmen decken undichte Fenster, Türen und Dächer oder schlecht gedämmte Wände auf.

Ein kalter Wintermorgen ist ideal für Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera. Foto: Tobias Hase/dpa
Ein kalter Wintermorgen ist ideal für Aufnahmen mit einer Wärmebildkamera. Foto: Tobias Hase/dpa

Damit die Bilder der Wärmebildkamera aussagekräftig sind, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. Das Informationsprogramm Zukunft Altbau gibt dazu ein paar Tipps: Wärmer als fünf Grad Celsius im Freien sollte es zum Zeitpunkt der Aufnahmen nicht sein. Am besten entstehen die Aufnahmen an kühlen Wintertagen. Hauseigentümer sollten 24 Stunden vor dem Termin alle Räume ausreichend heizen. Am besten stellen sie die Nachtabsenkung der Heizung ab und halten die Raumluft konstant auf 20 bis 22 Grad Celsius. So ist der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen groß genug. Vor dem Termin sollten Hauseigentümer die Räume auch nicht lüften. Denn dadurch strömt Wärme nach außen und kann die Fassade erwärmen – und somit die Aufnahmen verzerren.

Auch Sonnenstrahlen können die Fassade erwärmen. Die besten Wärmebilder entstehen bei Dunkelheit – etwa morgens vor 8 Uhr oder abends zwischen 18 und 22 Uhr. Nach sonnigen Wintertagen sollte abends allerdings keine Thermografie stattfinden. Außerdem sollte es möglichst nicht schneien oder regnen, denn feuchte oder metallische Flächen können von der Kamera fehlinterpretiert werden. dpa