"Next Step"-Ausbildungsmesse in Reutlingen: Über Praktika zum Traumjob
Sonderveröffentlichung

3. "Next Step"-Ausbildungsmesse "Next Step"-Ausbildungsmesse in Reutlingen: Über Praktika zum Traumjob

Ein Praktikum zu absolvieren ist eine echte Chance, denn es bietet direkte Einblicke in den Arbeitsalltag.

Ein Praktikum zu absolvieren, eröffnet Chancen. Und unter Umständen findet man so zu seinem Traumberuf. Foto: dpa/Franziska Gabbert

12.11.2023

Bei der dritten „Next Step“-Ausbildungsmesse am 17. November in Reutlingen hat man auch die Möglichkeit, sich nach Praktika zu erkundigen und sich für ein solches Praktikum bei Unternehmen aus der Region zu bewerben beziehungsweise darum nachzufragen. Und diese Gelegenheit sollte man nutzen, denn Praktika im Lebenslauf erhöhen die Chance, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu erhalten. In der Schulzeit und während des Studiums oder der Ausbildung sind diese nämlich teilweise sogar vorgeschrieben.

Sich als Schüler ausprobieren
Doch worauf sollte man bei der Wahl des Praktikumsplatzes achten? Und sollte man bei freier Wahl des Praktikums am besten möglichst viele verschiedene Bereiche durchtesten - oder sich besser Schritt für Schritt spezialisieren? Die kurze Antwort darauf: Das hängt auch davon ab, auf welcher Stufe der Ausbildungsleiter man sich gerade befindet.
Während der Schulzeit ist es sicher sinnvoll, sich in unterschiedlichen Feldern auszuprobieren. Besonders, wenn man noch gar keine Ahnung hat, für welchen Beruf man sich entscheiden soll, wie so ein Job überhaupt aussehen kann und wie der Arbeitsalltag in einem Betrieb abläuft. 

Oft wird empfohlen, viele Praktika zu machen, bevor man sich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheidet. Da steht man vor der Wahl, Praktika in verschiedenen Branchen zu absolvieren, aber unter Umständen auch innerhalb eines Feldes. Denn jeder Praktikumsplatz ist nicht nur durch die konkrete Berufstätigkeit geprägt, sondern auch durch die Menschen und die Firmenstruktur. Ein Beispiel: Junge Menschen könnten fälschlicherweise zu der Erkenntnis gelangen, dass etwa das Baugewerbe nichts für einen ist, nur weil man mit dem Vorgesetzten nicht so gut zurechtkam. In einem anderen Unternehmen, mit anderen Erfahrungen, fällt das Urteil dann vermutlich ganz anders aus. Ja, womöglich hat man seinen Traumjob dann gefunden. 

Insgesamt gilt, vorgeschriebene Praktika nicht als Pflicht, sondern als Chance zu sehen. Schüler und Studenten sollten daher die Praktika ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend aussuchen. Viele größere Unternehmen bieten heute sogenannte „Schnupperpraktika“ für Schüler an, in denen die jungen Menschen im Betrieb Tätigkeiten verrichten, die sie als sinnvoll erfahren und sie stolz auf das Geleistete machen. Um solche Praktika, deren erfolgreiche Absolvierung oft in einem Ausbildungsvertrag mündet, sollte man sich frühzeitig bei den Unternehmen bewerben, denn diese Praktika sind sehr begehrt.

Generell gilt: Praktika sind gut, doch nicht die schiere Masse macht's, sondern die Qualität. Denn die Personalverantwortlichen in den Unternehmen registrieren zwar durchaus, wie viele Praktika ein Bewerber absolviert hat, mehr interessiert sie aber: Wo wurden diese absolviert? Dabei ist weniger der Unternehmensname von Interesse als die Branche beziehungsweise der Unternehmensbereich, in dem der Praktikant tätig war.
Die Personalverantwortlichen von Unternehmen interessiert auch das Arbeitszeugnis. Was machte der Praktikant konkret? Deshalb sollte die Praktikumsbescheinigung eine Beschreibung enthalten, welche Tätigkeiten der Praktikant ausgeübt und welche Erfahrungen er gesammelt hat. Zudem sollte hervorgehen, welche Erfahrungen der Arbeitgeber mit dem Praktikanten gemacht hat.
dpa/mcj


Mit Jobwall und Catering

Messe Am 17. November erwartet die Besucher in der "Alten Färberei" ein attraktives Programm.

Die dritte „Next D Step“-Ausbildungsmesse in der „Alten Färberei“ in Reutlingen, veranstaltet von der SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb, ist die Gelegenheit für junge Menschen, erste Schritte in Richtung Beruf zu unternehmen. Denn am Freitag, 17. November, haben Schüler von 13 bis 18 Uhr die Gelegenheit, sich direkt bei Unternehmen und Institutionen aus der Region über Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen zu informieren.
25 Unternehmen sind mit Info-Ständen vor Ort und stellen sich auf kreative Weise vor, dazu gehören auch Mitmachaktionen und vieles mehr. Am Stand der SÜDWEST PRESSE etwa kann man an einem Quiz teilnehmen, bei dem als Hauptgewinn ein iPhone 15 lockt. Andere Unternehmen bringen sich mit virtuellen Clips ein oder laden dazu ein, die eigene Geschicklichkeit und Reaktionsschnelligkeit zu testen. Und obendrauf gibt es natürlich jede Menge Informationen und Background zu den einzelnen Betrieben und Berufen. Für viele hilfreich und darum sehr beliebt ist der Bewerbungsmappen-Check, den es auch 2023 wieder gibt.  

Die Experten begutachten nicht nur die klassische Mappe, sondern schauen sich auch Online-Bewerbungen an. Dazu einfach den Ausdruck mit zur Messe mitbringen. Auf einen Blick sehen, wo welche Ausbildungsplätze, Praktika und Ausbildungen angeboten werden - das bietet die „Job Wall“, die es ebenfalls wieder gibt.
Bewerbungsfotos vom Profi
Zu einer gelungenen Bewerbung gehört auch ein gutes Bewerbungsfoto. Ein solches können die Messe-Besucher kostenlos anfertigen lassen: SÜDWEST PRESSE-Fotograf Thomas Kiehl wird vor Ort sein und die jungen Menschen entsprechend in Szene setzen. Die so entstandenen professionellen Bilder werden später per E-Mail an die Abgelichteten gesandt.
Wer während des Messetages eine Stärkung braucht, ist in der „Alten Färberei“ am richtigen Ort: Das Catering der Besucher übernimmt die „Weber Grill Academy“, die hier beheimatet ist. Angeboten werden leckere Spezialitäten vom Grill und verschiedene Burger.
mcj