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100 Jahre Fahrrad Käppeler 100 Jahre Fahrrad Käppeler: Leidenschaftlicher Einsatz für den Spaß am Rad

Seit vier Generationen hat das Blaubeurer Traditionsgeschäft den starken Wandel in der Branche mitgemacht.

Bernd Käppeler und sein Vater Hans, der ihn nach wie vor im Radgeschäft unterstützt.   FOTO: THOMAS SPANHEL

27.02.2026

Vor 100 Jahren waren es Fahrräder von Mercedes oder Opel, die für rund 100 Reichsmark in der damaligen„Schlosserei und mechanischen Werkstatt“ von Johannes Käppeler verkauft wurden. Heute sind es E-Bikes oder Mountain-Bikes bekannter deutscher Hersteller wie Kalkhoff, Focus oder Ghost, die ihre Käufer finden im Fahrradgeschäft "Rund ums Rad - Käppeler".

Natürlich ist die Ausstattung der Räder inzwischen auf einem ganz anderen Niveau: "Die ersten Fahrräder waren einfach ausgestattet ohne Gangschaltung und Gepäckträger", berichtet Bernd Käppeler, der das Geschäft inzwischen in der vierten Generation fortführt. Heute kann er für Kunden viele Details am Rad auf die individuellen Bedürfnisse abstimmen, damit sie keine Probleme bekommen: "Oft sind es diese Details, die darüber entscheiden, ob man Spaß beim Radfahren hat oder nicht", sagt der 44-Jährige. Es sei für ihn ein "Ansporn“, in der Beratung beispielsweise passende, ergonomisch zugeschnittene Sättel, Griffe oder Lenker für die Kunden zu finden, die beim Fahren von Anfang an Sitzprobleme oder einschlafende Hände nicht aufkommen lassen. 

Unternehmen aus der Region

Fahrräder wurden erstmals 1926 in der sechs Jahre zuvor gegründeten Schlosserei der Familie Käppeler in der Adlergasse verkauft. 1936 folgte der Umzug des Betriebs in die Karlstraße 52, wo er sich noch heute befindet. Als das Fahrrad immer mehr zum Freizeit- und Sportgerät wurde, erweiterte Bernds Vater Hans Käppeler das Geschäft 1996 mit einem Anbau.

Fahrräder als Ausgleich
Bernd Käppeler übernahm das Fahrradgeschäft 2016 und konzentrierte sich auf das E-Bike-Geschäft mit Mountainbikes, Trekking- und City Rädern. Außerdem bietet er MTBs ohne Motorunterstützung, Jugend- und Kinder-MTBs an. Der 44-Jährige führt den Laden im Zweitjob - neben seiner Arbeit als Entwickler bei der Firma Liebherr, denn es liegt ihm sehr viel am Austausch mit den Kunden und am praktischen Schrauben am Rad. Das sei ein "willkommener Ausgleich“ zur Arbeit eines Konstrukteurs am Computer. „Ich bin mit dem Fahrradgeschäft aufgewachsen“, blickt Käppeler zurück: "Das Fahrrad ist meine Leidenschaft." In Urlauben und Ausflügen alleine oder mit der Familie spielt das Fahrrad eine zentrale Rolle. 

Bernd Käppeler hat den enormen Wandel in der Fahrradbranche von klein auf mitbekommen - von den ersten Mountain-, Trekking- und Citybikes bis hin zu den ersten E-Bikes 1997, die gerade einmal eine Reichweite von 35 Kilometern hatten. Inzwischen bestimmen E-Bikes den Fahrradmarkt. Jung und Alt, Pendler und Sportbegeisterte nutzen die Elektro-Unterstützung. "Das Tolle ist: Man kann mit E-Bikes beispielsweise ganz entspannt zur Arbeit fahren - und dann sehr sportlich wieder zurück“, meint Bernd Käppeler. 

Auch das Dienstrad-Leasing mit unterschiedlichsten Anbietern wird sehr häufig genutzt. Bei Reichweiten von etwa 180 Kilometern oder neuerdings sogar mit ABS-Systemen ist das Fahrrad ein Auto-Ersatz. Umso wichtiger ist für Käppeler die einwandfreie Funktionstüchtigkeit: Die gewissenhafte Endmontage der Neuräder, wie etwa das Einstellen der Naben, Bremsen und der Schaltung ist dafür eine Voraussetzung, ebenso wie der spätere Service.



sp