Die Geschichte von Eder Wohnmobile begann mit einem spannenden Hobby: dem Gleitschirmfliegen. „Mein Mann war als begeisterter Gleitschirmflieger immer mit viel Gepäck unterwegs“, erzählt Stefanie Eder. „Wir hatten so viele unterschiedliche Reiseziele, da haben wir eine flexible Lösung gebraucht, und so lag der Gedanke an ein eigenes Wohnmobil nahe.“ Kurzerhand haben sie einen Kastenwagen umgebaut: „Dach ab, Hochdach drauf, Fenster, Möbel, Bett, Herd und Kühlschrank hinein, und schon konnte das Abenteuer beginnen.“
Ein Geschäftsmodell wächst
Das war im Jahr 1996. Nach dem Urlaub wurde das erste selbstgebaute verkauft. Doch die Begeisterung blieb und wuchs. Das nächste Fahrzeug folgte, dann noch eines. Bald wurden die Mobile nicht nur ausgebaut, sondern auch vermietet und Wohnmobil weiterverkauft. Eine Geschäftsidee war geboren. „Damals waren wir noch in Grafenberg, wo ich herkomme“, erzählt Ralf Eder. „,Und ich erinnere mich noch, wie die Wohnmobile immer um unser Haus herumstanden.“
Am ersten Standort wuchs die Flotte schnell auf acht Fahrzeuge. 2001 folgte der Umzug an den heutigen Firmensitz in Wittlingen, der Heimat von Stefanie Eder. 2003 wurde hier schon der erste Mitarbeiter eingestellt. Heute sind rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team.
Echter Familienbtrieb
Seit neun Jahren ist auch Schwiegersohn Andreas Hoh mit an Bord sowie Schwiegersohn Nicolai Hiefer seit drei Jahren. Auch Tochter Jasmin packt mit an und ab Herbst steigt auch Tochter Isabell in den Familienbetrieb mit ein. „Die Zusammenarbeit mit der Familie ist ganz arg toll“, freuen sich die Eders, auch weil dadurch die Nachfolge mehr als gesichert ist. „Das ist nicht selbstverständlich. Deshalb sind wir da sehr froh.“
Auch die Kunden kommen schon in zweiter Generation. „Immer wieder kommt jemand und sagt, dass schon die Eltern bei uns Wohnmobile Rund 30 Mietfahrzeuge stehen jederzeit bereit. Ob neu oder gebraucht, umfasst das Angebot fast 100 Fahrzeuge, darunter die Marken Adria, Hymer, Carado, Westfalia und Sun Living. Viele davon können direkt vor Ort besichtigt werden. ausgeliehen haben.“ Natalie Eckelt