Sonderveröffentlichung

Alles geregelt Bestattungsvorsorge entlastet

Rund 5.000 Euro kostet ein bescheidenes Begräbnis. Damit eine würdevolle Beisetzung die Angehörigen nicht in den finanziellen Ruin treiben, sollte rechtzeitig vorgesorgt werden.

Die Hinterbliebenen brauchen Zeit für die Trauer. Bestatter helfen mit Erfahrung und Beratung und sorgen dafür, dass Angehörige nicht ratlos zurückbleiben. Foto: zinkevych/adobe.stock

01.01.1970

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod kommt nicht gerne zur Sprache, ist aber kein Tabuthema: Eine aktuelle Studie zeigt, dass 78 Prozent der Befragten über 60 Jahre bereits konkrete Überlegungen dazu angestellt haben. Doch auch jüngere Menschen beschäftigen sich mit diesem Thema. Befragt wurden 1.021 Personen ab 18 Jahren im Rahmen einer Verbraucherumfrage der Forsa beauftragt durch den Bundesverband Deutscher Bestatter. Viele Menschen wünschen sich ein bescheidenes Begräbnis, um die Angehörigen nicht über die Maßen zu belasten.

Würde darf keine Frage des Geldes sein

Die Beisetzung ist ein wichtiger Bestandteil, sich vom Verstorbenen zu verabschieden, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Kosten für eine Beisetzung können stark variieren. Abhängig von der Bestattungsart, der Wahl des Sarges oder der Urne, den Friedhofsgebühren, dem Grabstein und der Trauerfeier. Doch soll eine würdevolle Bestattung nicht in erster Linie am finanziellen Rahmen scheitern. Wer sich frühzeitig mit seiner Bestattung auseinandersetzt und sich um eine Vorsorge kümmert, übernimmt Verantwortung und hilft, Familie und Freunde vor unerwarteten finanziellen Belastungen zu schützen. Doch nicht nur finanzielle Aspekte spielen eine Rolle. Vorsorgen bedeutet auch, die eigenen Wünsche festzuhalten, den Angehörigen schwierige Entscheidungen abzunehmen und in einer emotional belastenden Zeit Sicherheit zu geben. Es gibt zwei Möglichkeiten zur finanziellen Absicherung:

Bestattungsvorsorge, Treuhandvertrag:

Hier werden konkrete Leistungen festgelegt und finanziell abgesichert. Das eingezahlte Geld wird als Treuhandvermögen sicher angelegt und im Todesfall an das Bestattungsunternehmen zur Erfüllung des Vertrages ausgezahlt.

Sterbegeldversicherung:

Besonders für jüngere Menschen oder für Personen mit einem kleineren Einkommen ist diese Variante sinnvoll. Dabei werden monatlich geringe Beträge in eine Sterbegeldversicherung eingezahlt, die dann später im Todesfall ausgezahlt wird. Warum ist ein eigenes Sparvermögen keine ideale Lösung? Zwar kann man Geld gezielt für die Bestattung zurücklegen, doch es besteht das Risiko, dass es anderweitig verwendet oder im Pflegefall aufgebraucht wird.

Persönliche Beratung bleibt im Vordergrund:

Bestattungsunternehmen genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Sie sind für viele Menschen der erste Ansprechpartner in Fragen rund um die Bestattung und den damit verbundenen Kosten – sogar noch vor Familie und Freunden.

Dieses Vertrauen bringt eine hohe Verantwortung mit sich, insbesondere in der Beratung zu Kosten und Vorsorgemöglichkeiten. Die Mehrheit der Befragten bevorzugt eine persönliche Beratung direkt vor Ort im Bestattungsunternehmen. Diese Tatsache zeigt, wie wichtig es ist, individuelle Wünsche im direkten Austausch zu besprechen. Gleichzeitig zeigt sich jedoch auch ein wachsendes Interesse an digitalen Angeboten. Die Studie belegt, dass 26 Prozent der Befragten eine Vorsorge ohne persönliche Beratung abgeschlossen haben. Eine solche Vorsorge ist jedoch in manchen Fällen vielleicht nicht auf die lokalen Gegebenheiten vor Ort abgestimmt oder es fehlt ein persönlicher Ansprechpartner, wenn sich die Wünsche rund um die geplante Bestattung verändern.

Im besten Fall sollte darum auch eine digital abgeschlossene Vorsorge an ein bekanntes Bestattungsunternehmen vor Ort geknüpft sein, das bei Fragen schnell und kompetent beraten und unterstützen kann.

Sicherheit, Entlastung und Selbstbestimmung

Bestattungsvorsorge bedeutet finanzielle Sicherheit, die Entlastung der Angehörigen und die Wahrung eigener Wünsche.

Eine frühzeitige Planung ist also kein Tabu. Vielmehr nimmt die rechtzeitige Vorsorge den finanziellen und organisatorischen Druck für Hinterbliebene und schafft Klarheit in einer belastenden Zeit. Wer vorsorgt, übernimmt Verantwortung – für sich selbst und für seine Familie.
pm