Präsentiert von
Sonderveröffentlichung

ATERIMA care Neckar-Alb Aterima care Neckar-Alb: Schutz vor Überforderung im Alltag

Zwischen Fürsorge und Selbstschutz: Wie Angehörige Verantwortung, persönliche Grenzen und unterstützende Hilfen im Pflegealltag realistisch einschätzen und in Einklang bringen können

ATERIMA care betreut familiär. Firmenfotos

02.02.2026

Wenn Angehörige zunehmend mehr Hilfe und Unterstützung bis hin zur Pflege brauchen, bedeutet dies auch für ihre Umgebung entscheidende Veränderungen für den eigenen Alltag. Wie viel Verantwortung kann und will ich übernehmen? Wie sehr kann ich an mich denken? Darf ich Hilfe annehmen?

„Diese Fragen werden mir oft gestellt. Ich versuche dann im Gespräch erst einmal zu klären, wo denn überhaupt die persönlichen Grenzen liegen. Erst wenn die eigenen Bedürfnisse wirklich klar sind, kann auch einmal ein ,Nein, das wird mir zu viel' platziert werden“, empfiehlt Benjamin Hahn, Regionalberater für die Betreuung von Senioren bei ATERIMA care in der Region NeckarAlb, aber an der richtigen Stelle und in angemessener Weise.“

Strategien für sich selbst entwickeln

Example caption here

Hahn schlägt daher einen persönlichen Fahrplan vor, um eigene Ressourcen besser einschätzen und planen zu können. „Für eine wirksame Entlastung ist eine individuelle Checkliste hilfreich, mit Angaben zu Fürsorge-Zeiträumen, die der eigene Alltag tatsächlich zulässt. Bitte nur realistische Zeiten auflisten und unbedingt auf regelmäßige Pausen zum Kraft tanken berücksichtigen.“

Außerdem gehört dazu eine Bestandsaufnahme zu den Leistungen, die Angehörige selbst erbringen möchten und können. Hier nicht die gemeinsamen Freuden wie zum Beispiel regelmäßige Besuche oder gemeinsame Aktivitäten vergessen. „Es ist wichtig, die eigenen Belastungsgrenzen offen anzusprechen und zu teilen, ob mit anderen Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn und zu fragen: Wer möchte helfen?“ ergänzt Hahn die Liste um einen weiteren Punkt. Die Erkenntnis, wie viel Energie oder Zeit man für andere geben kann, hilft am besten, eine Überforderung zu vermeiden.

Belastbar bleiben - Hilfe annehmen

Pflegende Angehörige vergessen oft ihre eigenen Gefühle und verwechseln sie mit den Erwartungen, die von außen kommen. Ergebnis sind Schuldgefühle, nicht genug zu tun oder ein schlechtes Gewissen, das Druck erzeugt und zu einer seelischen Belastung führen kann. Gerade wenn es um die eigenen Eltern geht, spielt bei Kindern, die pflegende Angehörige sind, eine Verpflichtung zur Gegenleistung eine besondere Rolle. Sie haben gelernt, dass nur ihre Leistung zählt, nicht die von Anderen. In dieser Situation befinden sich viele „große Kinder“.

Unternehmen aus der Region

Im eigenen Interesse sollte niemand es bei diesem Druck belassen und sich Hilfe bei der Betreuung holen. „Mir ist es ja ganz ähnlich so gegangen. Bei ATERIMA care wissen wir, dass eine professionelle Alltagsbegleitung keine Angehörigen ersetzt. Aber sie ersetzt die Zeit, die eine sichere Betreuung einfach braucht und die haben wir. Wir kümmern uns um den Alltag, die Angehörigen dagegen um das, was ihnen wichtig ist. So entsteht wieder Raum für sich selbst und das Wesentliche eines Miteinanders“, beschreibt Benjamin Hahn ein bewährtes Angebot für ratsuchende Familien. 

Kontakt:

ATERIMA care Neckar-Alb
Westerwaldstraße 24
72336 Balingen
Tel. +49 (0) 175 841 44 36
E-Mail: neckar-alb@aterima-care.de