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Autocheck im Frühjahr Windschutzscheibe prüfen

Nach dem Winter zeigen sich häufig Risse oder Sprünge in der Frontscheibe. Manch einer lässt sich reparieren.

Ein Steinschlag muss nicht den Austausch der ganzen Scheibe erfordern.    Foto: Arno Burgi/dpa-mag

27.03.2026

War's das? Vermutlich schon. Zwar dürfte es mancherorts noch mal richtig frostig werden - aber tagelanges Winterwetter mit Streudienst und Streugut dürfte passé sein. Wer nun das Auto frühlingsfit macht, sollte es auch auf Schäden untersuchen. Etwa auf der Frontscheibe. Denn Streusplitt auf winterlichen Straßen kann vermehrt kleine Einschläge in der Windschutzscheibe verursacht haben, erläutert der Tüv Nord. Und das ist noch nicht alles. 

Unternehmen aus der Region

So können Vibrationen und Temperaturunterschiede die Stellen schnell zu einem Riss ausweiten. Besonders kritisch sei der Bereich im direkten Fahrersichtfeld - oberhalb des Lenkrades und in etwa in der Größe eines DIN-A4-Blattes. Liegen hier Schäden vor, gilt das bei einer Hauptuntersuchung (HU) als erheblicher Mangel.

Ist Reparatur möglich?
Ob der Schaden noch reparierbar ist, richtet sich nach dessen Lage und seiner Ausdehnung. So ist eine Reparatur den Angaben zufolge meist möglich, wenn er nur wenige Millimeter groß ist und er sich außerhalb des Sichtfelds und nicht im Randbereich der Scheibe befindet. Liegt der Steinschlag aber eben doch im Sichtfeld oder nahe am Scheibenrand, kann ein Austausch nötig werden. 

Wer Schäden frühzeitig von Fachleuten begutachten lässt, könnte unter Umständen verhindern, dass aus einem kleinen Defekt ein sicherheitsrelevanter Mangel wird. Die Kosten für eine Steinschlagreparatur oder einen Austausch der Scheibe trägt in der Regel eine Teilkaskoversicherung.



dpa