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Berufswahl & Zukunft Mentoring der Generationen

Ältere und jüngere Mitarbeitende können voneinander profitieren.

Auf Augenhöhe: Wenn Jüngere digitale Kompetenz einbringen und Ältere ihre Erfahrung teilen, entsteht ein echter Entwicklungsmotor für Teams.   Foto: Adobe Stock/Dorde

02.02.2026

Wenn eine Anfangdreißigjährige einem Kollegen mit fast doppelt so viel Berufserfahrung Tipps zum digitalen Projektmanagement gibt - und im Gegenzug von ihm lernt, wie man in schwierigen Gesprächen souverän bleibt -, dann ist das kein Ausnahmefall, sondern gelebtes Mentoring. Immer mehr Unternehmen erkennen: Die Zusammenarbeit zwischen den Generationen ist nicht nur ein Nice-to-have, sondern ein echter Entwicklungsmotor - für alle Beteiligten.

Unternehmen aus der Region

Generationenvielfalt nutzen
In vielen Teams arbeiten heute drei bis vier Generationen zusammen. Während die einen tief in der Unternehmensgeschichte verwurzelt sind, bringen andere frische Ideen und digitale Tools mit. Doch allzu oft bleiben diese Unterschiede ungenutzt. Mentoring - klassisch oder im sogenannten Reverse-Mentoring - kann helfen, dieses Potenzial zu heben. 

Petra Timm, Pressesprecherin beim Personaldienstleister Randstad, bringt es auf den Punkt: "Wer Mentoring über Hierarchien und Altersgrenzen hinweg denkt, bekommt echten Perspektivwechsel. Ein guter Einstieg: nicht fragen, Wer weiß mehr?, sondern: Was kannst du mir zeigen, das ich noch nicht kenne?" 

Denn Mentoring ist keine Einbahnstraße. Jüngere Mentor:innen können ihr  Know-how in Bereichen wie Technik, Agilität oder digitaler Kommunikation einbringen - während erfahrene Kolleg:innen oft wertvolle Einblicke in strategisches Denken, Verhandlungssicherheit oder Unternehmenskultur bieten. In altersgemischten Tandems entsteht dabei nicht nur Wissensaustausch, sondern auch gegenseitiges Verständnis. 

Für Arbeitnehmende bietet Mentoring eine echte Chance, sich gezielt weiterzuentwickeln - ganz unabhängig vom Karrierelevel. 

Wer sich als Mentee auf das Wissen eines erfahrenen Gegenübers einlässt, kann beruflich und persönlich wachsen. Umgekehrt schärft die Rolle als Mentor:in die eigenen Kommunikationsfähigkeiten und stärkt das Selbstverständnis als Gestaltende:r im Unternehmen.

Dafür braucht es keinen großen Rahmen, sondern ein bewusstes Miteinander. Ein regelmäßiger Austausch - ob bei einem Kaffee oder in geplanten Sessions - reicht oft, um wichtige Impulse zu setzen. Entscheidend ist die Haltung: voneinander lernen zu wollen. Nicht belehsondern inspirieren. Nicht beurteilen, sondern verstehen.


txn