Sonderveröffentlichung

Busreisen Die gute Seele hinter dem Steuer

Die Berufung für Menschen mit Fernweh, Herz und Verantwortung.

Busfahrer zu sein, ist mehr Berufung als Beruf. Foto: Andreas Brücken

10.03.2026

Flexibel, zuverlässig und verantwortungsbewusst sollte er sein, der Reisebusfahrer. Denn dieser Beruf ist eine Berufung und bedeutet weitaus mehr, als nur am Steuer zu sitzen. Er ist auch ihr Begleiter bei Tagesausflügen oder mehrtägigen Reisen im In- und Ausland. Dabei steht nicht nur die Sicherheit und Pünktlichkeit im Fokus, sondern auch das Wohlbefinden und die freundliche, hilfsbereite Betreuung der Fahrgäste.

Kein Tag wie der andere

- Besonders eindrücklich schildert Roland Maier die Leidenschaft zu seinem Beruf: „Mein Arbeitstag beginnt bewusst ohne Hektik. Ich stehe früh genug auf, damit kein selbst gemachter Zeitdruck entsteht der kommt im Alltag früh genug von allein. Nach einem guten Frühstück starte ich mit meiner Lieblingsmusik in den Tag. Schon am Abend zuvor lege ich alles bereit, denn eine gute Reise beginnt für mich mit einer guten Vorbereitung.“

Im Betrieb angekommen, wird die Checkliste abgearbeitet, Fahrerkarte einlegen, Unterlagen prüfen, bei Auslandsfahrten die Papiere kontrollieren und vor der Abfahrt noch einmal Strecke und Wetter im Blick behalten.

„Sicherheit und Struktur geben mir Ruhe - und diese Ruhe möchte ich später auch an meine Gäste weitergeben“, erklärt der Busfahrer und stellt klar, dass der erste Eindruck für die Fahrgäste besonders wichtig sei. „Ich möchte Gelassenheit, Freundlichkeit und Sicherheit ausstrahlen. Von Anfang an versuche ich zu vermitteln, dass meine Fahrgäste willkommen sind. 

Gemeinsam mit der Reisebegleitung gebe ich alles, damit aus einer Busfahrt eine unvergessliche Reise wird. Während der Fahrt informiere ich über Strecke, Pausen und Ablauf, unterstütze bei Bedarf Organisatoren und achte genau auf meine Lenk- und Ruhezeiten. Verantwortung gehört zu diesem Beruf selbstverständlich dazu.“

Musik, Humor und Geselligkeit

Nach der Ankunft im Hotel ist für Maier oft noch nicht ganz Schluss: „Manchmal helfe ich bei der Betreuung oder hole zu besonderen Anlässen mein Akkordeon hervor. Musik, Humor und das gesellige Beisammensein gehören für mich dazu. Den Tag beende ich lieber mit einem Lachen oder einem guten Gespräch als mit schlechten Nachrichten.“

Nach der Frage zu seiner Lieblingsstrecke kommt der Busfahrer ins Schwärmen: „Die führt über den San Bernardino nach Italien. Ich liebe die Landschaft, die Weite und diese besondere Leichtigkeit des Südens.“

Ein Kompliment sei ihm besonders in Erinnerung geblieben: „Eine ältere Dame sagte nach einer Reise zu mir, sie brauche nach einer Fahrt mit mir monatelang keinen Arzt mehr, weil sie sich so wohlgefühlt habe. Das hat mich tief berührt und genau dafür mache ich diesen Beruf.“

Ein Beruf mit Perspektive

Der Karriereweg kann auch als Reiseleiter, Disponent oder im Bereich Sicherheit und Technik weiterführen. Die Branche bietet jede Menge Chancen für einen abwechslungsreichen, spannenden und erfüllenden Alltag. Wer Freude am Umgang mit Menschen hat und gerne unterwegs ist, findet hier seinen Traumjob. ab