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Busreisen Gute Gründe, in den Reisebus zu steigen

Günstig, sicher und effizient: Warum die rollenden Reiseriesen punkten.

Im Bus beginnt das entspannte Reiseerlebnis bereits mit der Fahrt. Foto: Andreas Brücken

18.03.2026

Wer derzeit an die Tankstelle fährt, blickt sorgenvoll auf die Preistafel, die fast täglich neue Rekordhöhen anzeigt. Dennoch Die hohen Energiekosten triffen auch die Reisebranche. Zwischen 300 und 500 Liter Kraftstoff passen in den Tank eines modernen Reisebusses. Ein Doppeldecker fasst sogar bis zu 600 Liter. Je nach den Bedingungen liegt der Verbrauch bei 25 bis 35 Litern für 100 Kilometer. bleibt die Fahrt in den Urlaub mit dem komfortablen Bus günstiger, als mit dem eigenen Auto. Darauf weist die Gütegemeinschaft Buskomfort hin. Vorsitzender Hermann Meyering erklärt: „Reisebusse sind im Verbrauch äußerst effizient, sodass sich mögliche Preisanpassungen für die Kunden in einem moderaten Rahmen bewegen.“ Der Grund dafür sei der vergleichsweise niedrige Energieverbrauch von Reisebussen, weil hier viele Passagiere den Spritbedarf pro Kopf senken würden. Doch nicht nur in Sachen Umweltfreundlichkeit ist der Reisebus anderen Verkehrsmitteln voraus: Busreisen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln in Deutschland, mit einem deutlich geringeren Unfallrisiko als PKW. Sie sind statistisch gesehen etwa 50mal sicherer als Autofahrten. 

Unternehmen aus der Region

Laut dem Technischen Überwachungsverein (TÜV) gehören Busse zu den sichersten Fahrzeugen. Hier ist die Quote der Mängel weitaus geringer, als etwa bei Personenkraftwagen.

In der Unfallstatistik sind nach dem Statistischen Bundesamt im Jahr 807 Unfälle mit Personenschäden geschehen - die Ereignisse im öffentlichen Linienverkehr mit eingerechnet. Im Vergleich dazu gab es mit dem PKw im gleichen Zeitraum rund 224.000 Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden.

Unternehmen aus der Region

Ein Grund dafür, dass der Reisebus zu einem den sichersten Verkehrsmitteln zählt, sind die gut ausgebildeten Fahrer, strenge Vorschriften und Technik. Antiblockiersystem, elektronisches Stabilitätsprogramm oder Bremsassistent greifen in schwierigen Situationen automatisch in das Fahrgeschehen ein, um den Bus auf Spur zu halten. Abstandsregler, Notbremsassistent oder Müdigkeitswarner helfen, Unfälle zu vermeiden. 

30 Euro Bußgeld für Gurtmuffel

Doch auch der Fahrgast kann (und muss) seinen Beitrag zum sicheren Reisen leisten: Was im eigenen Auto selbstverständlich ist, gilt auch im Reisebus bereits seit mehr als 25 Jahren: die gesetzliche Anschnallpflicht. Modelle, die vor dem 1. Oktober 1999 zugelassen wurden, brauchen keine Rückhaltesysteme und müssen diese auch nicht nachrüsten. Sind Gurte vorhanden, sollte man sie auch nutzen: Wer unangeschnallt im Reisebus etwa bei einer Stichprobenkontrolle erwischt wird, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 30 Euro. Aber keine Bange: Ein kurzer Toilettengang oder Aufstehen, um etwas aus dem Reisegepäck zu holen, ist nach § 21a StVO ausdrücklich erlaubt. Der Busfahrer ist zwar verpflichtet, seine Fahrgäste auf die Gurtpflicht hinzuweisen. Doch ob diese eingehalten wird, obliegt jedem Mitfahrer selbst.

Abgesehen von fälligem Bußgeld, das im Urlaub besser ausgeben werden kann, gibt es wichtige Gründe, den Gurt anzulegen. Denn selbst kleine Unfälle oder starkes Bremsen bei geringer Geschwindigkeit können zu schweren Stürzen und Verletzungen führen.

Besonders bei Reisen mit Kindern haben Erwachsene eine wichtige Vorbildfunktion, um zu zeigen, dass Sicherheit an Bord ernst genommen wird. Der Sicherheitsgurt ist eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme, um die eigene Gesundheit und die der Mitreisenden zu schützen - nicht nur, weil es das Gesetz verlangt, sondern weil es schlichtweg sicherer ist. ab