Sonderveröffentlichung

Das Traumbad Ton in Ton für Harmonie im Bad

Farben und Farbtöne beeinflussen unsere Stimmung: Kräftige Akzente oder dezente Optik zeigen Wirkung.

Das Badezimmer ist zur Wellnessoase geworden. Foto: deepvalley/adobe.stock.com

17.02.2026

Geht es um Farbe in der Einrichtung, haben meist die Frauen das Sagen. Im Vergleich zu Männern verfügen sie angeblich über eine größere Vorstellungskraft und nehmen sich daher auch mehr Zeit für die richtige Tonart in den eigenen vier Wänden. Welche Nuancen im Bad angesagt sind und was bei der Anwendung beachtet werden sollte, das weiß in jedem Fall die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).

„Bunt ist meine Lieblingsfarbe“, sagte einst Walter Gropius. Allerdings kannte der Bauhaus-Gründer die richtigen Rezepte, wie tönendes Allerlei auch in der Innenarchitektur gut funktioniert. Denn die Entscheidung für entspanntes nordisches Hellblau oder ein temperamentvolles Rot wirkt sich in jedem Fall auf das Wohn- und damit Wohlgefühl aus.

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Nicht zuletzt deshalb sind im Umgang mit „Bunt“ einige Grundregeln zu beachten, die laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ebenfalls für die private Wellnessoase gelten. So würden Möbel, Dusche oder die Wanne, die im Badezimmer bislang eine Nebenrolle spielten, vor einer neu im Leuchtton gestrichenen Wand plötzlich zum Hauptdarsteller.

Orientierung aus dem Obstkorb

Wer sich insgesamt unsicher ist, was farblich zusammenpasst, dem rät der Dachverband, sich von der Tonart eines Lieblingsbildes oder Gemäldes leiten zu lassen. Gute Orientierung böten zudem die Natur, der Blick auf den Obstkorb oder den Blumenstrauß auf dem Küchentisch. Und plötzlich gehe vieles, was einem vorher als unmöglich erschien. Aus dem Kleinen dann ein großes harmonisches Ganzes zu schaffen, das jedoch erfordert etwas Fingerspitzengefühl, vor allem bei kräftigen Farben. Wie die VDS informiert, sorgen sie in luftigen Bädern selbst bei üppiger Anwendung meist problemlos für schicke Akzente. In kleineren Räumen sollte man ihnen doch besser mit einer guten Dosis Weiß begegnen. Um die Wirkweise von Farben mit vorhandenen Möbeln anschaulich zu machen, kann man auch Muster dazulegen oder dahinterstellen und über einige Tage hinweg ihren Effekt auf die Umgebung je nach Tageszeit oder Lichtquelle prüfen. Denn diese Faktoren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Einrichtung des Bades mit zarten Pastell- und Pudertönen gestaltet sich hingegen als relativ unkompliziert. Sie sind darüber hinaus eine ideale Ergänzung zu dunklem Rot und muten besonders edel in Kombination mit glänzenden Oberflächen wie Messing an.

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Harmonie bringen Holzfarben. Außerdem ausgleichend: Nuancen wie Sand oder helles Grau. Gleichzeitig betonen sie den warmen, behaglichen Charakter ausdrucksvoller Töne. Kompositionen mit Blau beruhigen und bleiben zudem stets aktuell. In Verbindung mit Naturtönen rücken sie überdies in die Nähe des trendigen skandinavischen Wohnstils. Luxuriös und extravagant wird es dagegen mit tiefsatten Nuancen, die sich gut und gerne mit mattem Gold oder dunklen Steinfarben in Szene setzen und das vornehmlich am Waschplatz.

Aber auch als Glasblende für die WC-Spülung oder eigentlich unspektakuläre Fugenmassen macht Blau mächtig Wirbel im Badezimmer.

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Das gilt ebenso für Grün(zeug) im Bad. Wer schmackhaften Salbei am Waschplatz oder Wände haben möchte, die durch die Blume sprechen: Sanitärprofis haben selbst das in ihrem Angebot.
pm