Leckere, nachhaltig produzierte Waren aus der Region
Sonderveröffentlichung

Die Casa Betty in der Stadtmitte Leckere, nachhaltig produzierte Waren aus der Region

FOTO: EVA MENNER

14.11.2025

Kaffeeduft, bunt leuchtendes Gemüse, knusprige Brötchen bei entspanntem Treff: Seit September gibt es wieder ein abwechslungsreiches frisches Lebensmittel-Angebot verknüpft mit einer Imbiss-Möglichkeit in der „Casa Betty“ in der Blaubeurer Webergasse mitten in der Altstadt. Nachdem Laurin Mayer aus gesundheitlichen Gründen seinen Naturkostladen „Gmiasmayer“ schließen musste, sind viele frühere Kunden jetzt froh, dass Betty Gorin das Geschäft mit großem Bio-Sortiment und Essens-Angebote drinnen und draußen weiterführt. 

Betty Gorin ist in Blaubeuren keine Unbekannte, denn sie hat viele Jahre lang das Gasthaus Blautopf zusammen mit ihrem Mann betrieben und später dann das Gasthaus Rössle in Blaustein. Nach wie vor lebt sie mit ihrer Familie, ihrem Mann und ihren Drillingen, in Blaubeuren. Deshalb ist sie auch glücklich, dass sie seit der Übernahme des Ladens wieder öfter in Blaubeuren ist: „Mit Laurin bin ich schon viele Jahre befreundet und er hilft mir auch jetzt, wenn ich einen Rat brauche.“ Sie bekam alle Adressen und Daten seiner Lieferanten, so dass das Angebot an Produkten im Großen und Ganzen das Gleiche geblieben ist. Auch Mitarbeiterinnen, die schon bei Laurin Mayer gearbeitet haben, stehen ihr als erfahrene Verkäuferinnen zur Seite. 

Frisches buntes Gemüse und Obst und kleine Speisen bietet Betty Gorin (links) in ihrer „Casa Betty“. Foto: Eva Menner
Frisches buntes Gemüse und Obst und kleine Speisen bietet Betty Gorin (links) in ihrer „Casa Betty“. Foto: Eva Menner

Großen Wert legt Betty Gorin auf nachhaltig produzierte Waren aus der Region. So kommen Backwaren von der Biolandbäckerei Mast aus Untersulmentingen, Eier vom Hof Mollenkopf in Treffensbuch, Honig aus Dornstadt. Den Kaffee bezieht sie von der Kaffeerösterei Samocca, einer Einrichtung der Ostalb-Werkstätten, wo Menschen mit Handicaps beschäftigt sind. Ähnlich wie bei der Lebenshilfe Donau-Iller, aus deren Gärtnerei in Jungingen das Obst und Gemüse in der Casa Betty stammen.

„Zur Zeit gibt es bei uns Nüsse und Quitten von der schwäbischen Alb“, erzählt Betty Gorin. Alb Leisa kommen vom Biolandhof Mammel in Lauterach. Dort hat man sich in letzter Zeit auch auf Knoblauch spezialisiert, den es in verschiedenen Arten von Aufstrich gibt. Den Käse liefert die Käserei Jamei aus Kempten. „Der Käse reift mindestens 19 Monate, bestimmte Sorten auch39 Monate im dortigen Stiftskeller“, erklärt Betty Gorin. 

Italienischer Touch

Zu den reichhaltigen Weinangeboten wie den Dolde- und Aufricht-Weinen sind italienische Weine aus dem Friaul hinzugekommen. Jahreszeitlich passend gibt es den Bio-Glühwein Heißer Hirsch. Die Einrichtung hat die neue Inhaberin nicht verändert, dem Laden aber mit Deko-Elementen einen eigenen Stil, einen italischen Touch gegeben. 

Das Essensangebot hat Betty Gorin etwas erweitert. Zurzeit gibt es zum Beispiel eine Minestrone, Focaccia mit gegrilltem Biolandgemüse oder Salat mit oder ohne Feta. Außerdem kann man sich jederzeit Brötchen ganz nach Wunsch belegen lassen oder sich ein Frühstück abseits der üblichen Standards ganz individuell zusammenstellen. Neu sind auch Geschenkkörbe, die man sich individuell zusammenstellen lassen kann. Eva Menner