Sonderveröffentlichung

"Einfach elektrisierend" Ausbildung mit Zukunft im Elektrohandwerk

Praxisnah, persönlich und zukunftssicher. Beim Innungsbetrieb Heldele in Göppingen steht die Ausbildung im Elektrohandwerk im Mittelpunkt. Ausbilder Christoph Köhler-Werner erklärt, warum sich der Einstieg lohnt.

Lernen durch Anpacken: Bei Heldele lernen Auszubildende die Elektrotechnik nicht nur theoretisch, sondern übernehmen früh Verantwortung bei Installationsund Montagearbeiten. Fotos: Elektro Heldele - Technische Anlagen GmbH

04.05.2026

Die Entscheidung für eine Ausbildung ist für viele junge Menschen ein großer Schritt. Umso wichtiger ist es, einen Betrieb zu finden, der nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch menschlich begleitet. Bei Heldele in Göppingen spielt genau das eine zentrale Rolle. Denn eins ist klar: Ausbildung ist hier mehr als nur Mitlaufen auf der Baustelle.

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Ausbildung aus eigener Erfahrung

Christoph Köhler-Werner kennt beide Seiten, die des Auszubildenden und die des Ausbilders. Seine Motivation schöpft er aus eigenen Erfahrungen: „In erster Linie habe ich eben in meiner eigenen Ausbildung gemerkt, dass man da auf jeden Fall was verbessern kann, wie man junge Leute erreicht.“ Besonders wichtig ist ihm, Inhalte nicht nur im Arbeitsalltag, sondern auch gezielt und strukturiert zu vermitteln. Deshalb setzt Heldele auf eine eigene Ausbildungswerkstatt, in der Grundlagen intensiv geübt werden können.

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Struktur, Betreuung und Arbeitsalltag der Azubis

Mehr als nur Baustelle: Eine klar organisierte Ausbildung mit individueller Betreuung sorgt dafür, dass Auszubildende optimal gefördert werden. LDE
Mehr als nur Baustelle: Eine klar organisierte Ausbildung mit individueller Betreuung sorgt dafür, dass Auszubildende optimal gefördert werden. LDE

Ein großer Unterschied zu vielen anderen Betrieben ist die klare Struktur der Ausbildung. Köhler-Werner ist ausschließlich dafür zuständig. Das bedeutet kurze Wege, direkte Unterstützung und eine feste Ansprechperson für alle Anliegen. 

„Ich bin wirklich rein für die Ausbildung zuständig und auch der Ansprechpartner für irgendwelche Problemchen“, erklärt er. Für die Auszubildenden bedeutet das Sicherheit und Verlässlichkeit, sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule.

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Der Arbeitsalltag der Azubis ist vielseitig. Morgens startet der Tag am Firmengelände, von dort geht es gemeinsam mit den Obermonteuren auf die Baustelle. Dort warten unterschiedlichste Aufgaben, vom Kabelziehen über Netzwerktechnik bis hin zu Photovoltaikanlagen. Auch anspruchsvollere Tätigkeiten wie das Mitwirken beim Aufbau von Hauptverteilungen oder Sicherheitsbeleuchtungen gehören dazu. So lernen die Auszubildenden früh, Verantwortung zu übernehmen und ein breites Spektrum der Elektrotechnik kennen. Doch was sollten Bewerber mitbringen? Neben einem Realschulabschluss zählen vor allem persönliche Eigenschaften. „Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind natürlich Klassiker“, sagt Köhler-Werner. Ebenso entscheidend ist der Gesamteindruck im Gespräch. Passt die Person ins Team, bringt sie Interesse mit? Praktika können dabei helfen, erste Einblicke zu gewinnen und die eigene Entscheidung zu festigen.

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Das ElektroHandwerk bietet einfach zukunftssichere Jobs.
Christoph Köhler-Werner Ausbilder

Zukunft im Elektrohandwerk und persönliche Empfehlung

Der Fachkräftemangel ist auch bei Heldele spürbar, doch anstatt nur zu reagieren, investiert das Unternehmen gezielt in die Zukunft. Jeder Auszubildende hat bei guten Leistungen eine klare Perspektive auf Übernahme. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte auszubilden, die langfristig im Unternehmen bleiben. Warum lohnt sich eine Ausbildung im Elektrohandwerk heute mehr denn je? Für Köhler-Werner ist die Antwort eindeutig: „Es ist einfach ein zukunftssicherer Job.“ Ob erneuerbare Energien, Elektromobilität oder Digitalisierung – ohne Strom und Technik läuft nichts mehr. Das macht den Beruf nicht nur krisensicher, sondern auch spannend und vielseitig. Zudem eröffnen sich durch die fortschreitende technische Entwicklung immer neue Spezialisierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sein Rat an Unentschlossene ist klar. Ausprobieren. Praktika bieten die beste Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen und herauszufinden, was wirklich passt. Denn am Ende zählt vor allem eines: die Begeisterung für das, was man tut. Selina Esslinger