Seit der Förderungsreform, Anfang 2024, werden speziell Wärmepumpen stark vom Staat unterstützt. Davon profitieren hauptsächlich die Luftwärmepumpen, obwohl die nachfolgend aufgeführten Vorteile für eine Erdwärmepumpe sprechen.
Effizientes Heizen
Die Erdwärmepumpe punktet besonders mit ihrer Effizienz. Die ausschlaggebende Kennzahl einer Wärmepumpe ist hierbei die Leistungszahl (COP), welche angibt, wie viel Kilowatt (KW) Wärme durch den Einsatz von 1 KW Strom erzeugt wird. Die COP einer modernen Erdwärmepumpe liegt dabei je nach Auslegung und Installation bei 5,00 bis 9,00. Entscheidend hierbei ist, dass die Erdwärmepumpe auch bei Temperaturen weit unter 0 Grad Celsius noch dieselbe COP aufweist. Denn ab einer Tiefe von 10 Metern ist die Temperatur aus dem Erdreich über das ganze Jahr hinweg konstant verfügbar.
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Diese Temperatur liegt, je nach Geologie, zwischen 11 und 13 Grad Celsius und steigt alle 100 Meter zusätzlich um 3 Grad Celsius an. Die COP einer Luftwärmepumpe hingegen ist abhängig von den Außentemperaturen. Trotz einer Jahresarbeitszahl von 3,20 bis 3,60, bei modernen Luftwärmepumpen, sinkt die COP bei Außentemperaturen unter 0 Grad auf 1,00 ab. Im Vergleich hierzu leistet die Erdwärmepumpe über das ganze Jahr hindurch eine konstante Effizienz. Die Temperatur aus dem Erdreich kann durch die Wärmepumpe bis auf 60 Grad erhöht werden, was zur Produktion von Raumwärme und Warmwasser bei jeglichen Gebäudeausstattungen ausreichend ist.
Effizientes Kühlen
Im Sommer ermöglicht die Temperatur aus dem Erdreich zusätzlich das passive Kühlen von Gebäuden mit minimalem Energieaufwand. Die Funktion des Kühlens führt zusätzlich zur Regeneration des Erdreichs und bildet durch den fortlaufenden Klimawandel ein entscheidendes Kriterium gegenüber allen anderen Heizungssystemen, welche über diese Funktion nicht verfügen.
Langfristig Wartungsfrei
Zusätzlich ist bei einer Erdwärmepumpe, aufgrund des geringeren Verschleißes, keine Wartung notwendig. Eine Wärmepumpe, welche die Erdwärme als Energiequelle nutzt, zeigt somit eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren. Die Lebensdauer der verbauten Materialien ermöglicht jedoch die Nutzung der Erdwärmequelle weit über 50 Jahre hinaus, weshalb nach dem Ablauf der Lebensdauer lediglich die Wärmepumpe ausgetauscht werden muss. Bei der Luftwärmepumpe hingegen liegt die Lebensdauer nur zwischen 15 bis 20 Jahren, wobei hier nach Ablauf der Lebensdauer die gesamte Heizung ersetzt werden muss.
Auf einen Blick
Eine Erdwärmepumpe hat im Vergleich zu allen anderen Heizungssystemen die geringsten Laufkosten. Mit der Ungewissheit über zukünftige Energiekosten, dem Streben nach Unabhängigkeit und in Anbetracht des immer weiter fortschreitenden Klimawandels bietet die Energie aus dem Erdreich die wirtschaftlichste und nachhaltigste Lösung für jedermann an.
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KONTAKT
Erdwärmebohrungen
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