Auch wenn die Preise für Strom und Gas zuletzt leicht rückläufig waren: Die Energiepreise bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau und stellen somit eine finanzielle Belastung für viele Haushalte dar. Besitzer älterer Eigenheime haben es selbst in der Hand, dauerhaft Kosten zu senken und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Denn mit bewährten Maßnahmen ist es möglich, die Energieeffizienz von Wohngebäuden erheblich zu verbessern. Besondere Bedeutung kommt dabei einem effektiven Wärmeschutz an der Fassade zu.
Wärmeschutz spart dauerhaft Energie
Am preisgünstigsten ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird. Gemäß dieser Prämisse zählt eine fachgerecht geplante und ausgeführte Wärmedämmung häufig zu den ersten wichtigsten Schritten für mehr Energieeffizienz im Eigenheim. „Viele tausende Hauseigentümer heizen immer noch buchstäblich zu den Wänden hinaus. Wer diese Wärmeverluste über ungedämmte Fassaden reduziert, kann den Energiebedarf nachhaltig senken und somit dauerhaft Geld sparen“, erklärt Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung beim Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH).
Zusätzlich trägt die Dämmschicht zu einem ganzjährig besseren Raumklima und somit zu mehr Wohnkomfort bei: Klamme Räume im Winter gibt es nicht mehr, auch ein Überhitzen im Sommer wird vermieden. „Die Dämmung schafft zudem die Grundlage für weitere Modernisierungsschritte wie eine neue Heizungsanlage. Denn je besser der Wärmeschutz, desto effizienter kann beispielsweise eine Wärmepumpe arbeiten“, sagt Serena Klein. Dauerhaft lohnt sich das energetische Sanieren zudem, da energieeffiziente Gebäude eine bessere Wertentwicklung als Häuser ohne Dämmung aufweisen dürften.
Tipps zur Auswahl des Dämmmaterials
Bei der Auswahl des geeigneten Dämmmaterials spielen verschiedene Faktoren wie Langlebigkeit, die Dämmleistung sowie die Ausgangsvoraussetzungen und der Status quo des Eigenheims eine Rolle. Energieberater und erfahrene Fachhandwerker können Hauseigentümer bei der Planung begleiten. Zu den besonders bewährten und leistungsfähigen Materialien zählt etwa expandiertes Polystyrol, kurz EPS oder auch unter dem Markennamen Styropor bekannt. Es wird seit über 60 Jahren erfolgreich im Baubereich eingesetzt und verbindet geringes Gewicht mit einer einfachen Handhabung und hoher Druckfestigkeit. Zudem ist EPS flammgeschützt und bietet somit ein hohes Maß an Sicherheit für den Gebäudebereich.
djd